Vom Münsterland auf die Leinwand: Diese Filmidee gewinnt

Münsterländer Literatur wird zum Filmstoff: Zwei Filmemacherinnen überzeugen eine Jury mit ihrer Idee und erhalten 1.000 Euro Förderung.
Der Filmservice Münster.Land richtete am 24. und 25. September im Rahmen des LiteraturFilmFestivals Münster den Filmstoff-Entwicklungsworkshop „Alte Stoffe, neue Geschichten“ aus. Das Foto zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Gewinnerinnen Sabrina Mertens (ganz links) und Marina Dömer (zweite von links). ©Stadt Münster / Lyra

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Münster. Märchen, Sagen und Erzählungen aus der Region können weit mehr sein als historische Literatur. Beim Filmstoff-Entwicklungsworkshop „Alte Stoffe, neue Geschichten“ in Münster haben 15 Filmschaffende und Literaturinteressierte regionale Geschichten für die Leinwand neu gedacht. Am Ende überzeugte die Adaption einer Erzählung besonders: Marina Dömer und Sabrina Mertens erhalten für ihre Filmidee eine Entwicklungsförderung.

15 Teilnehmende entwickeln neue Filmideen in Münster

Der Filmservice Münster.Land veranstaltete den zweitägigen Workshop am 24. und 25. September 2026 im Rahmen des LiteraturFilmFestivals Münster. Ausgangspunkt waren Märchen und Sagen aus der Region. Daraus entwickelten die 15 zuvor über eine Ausschreibung ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Kurzfilmexposés.

Im Mittelpunkt stand damit die Frage, wie Literatur aus dem Münsterland als Filmstoff neu interpretiert und für ein heutiges Publikum erzählt werden kann. Die Leitung des Workshops übernahm Autor und Regisseur Mark Lorei.

Grimme-Preisträger Mark Lorei leitete den Workshop

Lorei kennt sich mit regionalen Stoffen aus. Für die im Münsterland angesiedelte historische Dramedy „Haus Kummerveldt“ wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zudem erhielt er von der Film- und Medienstiftung NRW eine Förderung für die Stoffentwicklung von „Die Knaben im Moor“.

Das Projekt ist frei nach Annette von Droste-Hülshoff entstanden und greift damit ebenfalls einen literarischen Bezug zur Region auf.

„Eine Magd holt Feuer“ überzeugt die Fachjury

Nach Abschluss des Workshops konnten die Teilnehmenden ihre entwickelten Filmideen als Kurzexposé und Videopitch für den Wettbewerb einreichen. Eine Fachjury sichtete die Beiträge und wählte anschließend die aus ihrer Sicht überzeugendste Idee aus.

Durchsetzen konnten sich Marina Dömer und Sabrina Mertens mit ihrem Exposé zur Adaption der Erzählung „Eine Magd holt Feuer“. Für die weitere Entwicklung ihres Filmprojekts erhalten die beiden Filmemacherinnen eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro.

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