
Münster. Der „Tatort“ aus Münster bleibt fester Bestandteil des ARD-Programms. Der Westdeutsche Rundfunk hat entschieden, auch in den kommenden Jahren weiter mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers zu planen. Damit ist die Zukunft des beliebten Ermittlerduos Frank Thiel und Professor Karl-Friedrich Boerne vorerst gesichert.
Die Entscheidung fiel in einer aktuellen Sitzung des WDR-Rundfunkrats. Dort wurden neben dem Haushaltsplan auch mehrere Programm- und Produktionsverträge beraten und genehmigt. Dazu gehört nach Angaben des Senders sowohl die Zustimmung zu einer weiteren Folge des Münster-„Tatorts“ als auch zu längerfristig angelegten Verträgen mit den beiden Hauptdarstellern. Wie lange diese Vereinbarungen konkret laufen, wurde nicht öffentlich gemacht.
Dass der WDR weiterhin auf den Münster-„Tatort“ setzt, ist vor allem mit Blick auf die Reichweiten der vergangenen Monate nachvollziehbar. Auch im Jahr 2025 gehörten die Münsteraner Folgen erneut zu den erfolgreichsten Ausgaben der ARD-Krimireihe. Nach Angaben der ARD erreichte die Episode „Fiderallala“, die im April ausgestrahlt wurde, mehr als zwölf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und lag damit an der Spitze der bisherigen Jahresbilanz.
Auch die im Dezember gezeigte Folge „Die Erfindung des Rades“ erzielte eine sehr hohe Reichweite und einen außergewöhnlich starken Marktanteil. Damit bestätigte sich erneut, dass der Münster-„Tatort“ für viele Menschen ein fester Termin am Sonntagabend bleibt. Für den Sender bedeutet das Planungssicherheit, für Münster eine anhaltende mediale Präsenz im bundesweiten Fernsehen.
Veränderungen gibt es dennoch im Ensemble. Mit der Dezember-Folge verabschiedete sich Mechthild Großmann aus ihrer Rolle als Staatsanwältin Wilhelmine Klemm. Unabhängig davon bleibt der Kern der Reihe bestehen. Prahl und Liefers sollen weiterhin im Mittelpunkt stehen und neue Fälle aus Münster übernehmen.
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