Kurioser Polizeieinsatz: Bulle läuft zwischen Autos auf der A31

Ein Bulle sorgt auf der A31 bei Heek für eine Vollsperrung und kilometerlange Staus. Ein Tierarzt muss das Tier mit einem Blasrohr betäuben.
Foto: Autobahnpolizei Münster

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Heek. Ein entlaufener Jungbulle hat am heutigen Donnerstag die A31 bei Heek im Kreis Borken lahmgelegt. Zwischen den Anschlussstellen Heek und Legden/Ahaus musste die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Das Tier lief zeitweise zwischen stehenden Autos umher und sorgte für kilometerlange Staus. Erst ein Tierarzt konnte den Bullen mit einem Betäubungsschuss aus einem Blasrohr stoppen.

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Jungbulle auf der A31 sorgt für Vollsperrung

Der Bulle war einem Landwirt beim Verladen von Rindern entkommen und anschließend auf die Autobahn gelangt. Dort hielt er sich zunächst überwiegend auf dem Grünstreifen auf, lief zwischenzeitlich aber auch über die Fahrbahn. Die Autobahnpolizei stoppte den Verkehr, um Autofahrer und Tier nicht zu gefährden.

Ein hinzugezogener Tierarzt betäubte den Jungbullen schließlich mit einem Blasrohr. Anschließend wurde das Tier abtransportiert. Gegen 12.30 Uhr konnte die A31 wieder freigegeben werden. Zu einem Verkehrsunfall kam es nicht.

Auch Lkw-Brand sorgt für Sperrung auf der A31

Bereits am Donnerstagmorgen hatte ein brennender Sattelzug zwischen Ochtrup-Nord und Schüttorf-Ost für eine weitere Sperrung gesorgt. Der mit Müll beladene Lkw geriet in Fahrtrichtung Emden in Brand. Rund 30 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Das Führerhaus brannte vollständig aus, der Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

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Die beiden Vorfälle standen nicht miteinander in Zusammenhang. Erst am 7. Oktober hatte zudem ein entlaufenes Pferd auf der A2 bei Oelde für eine rund 70-minütige Vollsperrung gesorgt.

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