Nach tödlichen Schüssen in Bielefeld: Das ergab die Obduktion

Polizei stoppt auf der A30 bei Ibbenbüren einen Autofahrer mit Smartphone am Steuer und knapp einem Promille Alkohol.
Symbolfoto

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Nach dem tödlichen Polizeieinsatz in Bielefeld vom Dienstag, 11. August 2026, liegen neue Ermittlungsergebnisse vor. Staatsanwaltschaft Bielefeld und Polizei Münster haben die Identität des getöteten Mannes bestätigt und das Ergebnis der Obduktion mitgeteilt. Auch zur Waffe gibt es neue Angaben. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Einsatzes dauern jedoch weiter an.

Obduktion bestätigt multiple Schussverletzungen als Todesursache

Der Mann war am Dienstag in der Steubenstraße in Bielefeld bei einem Polizeieinsatz durch Schüsse von Polizeibeamten tödlich verletzt worden. Am Mittwoch, 12. August, wurde der Leichnam im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster untersucht. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei ergab die Obduktion, dass multiple Schussverletzungen todesursächlich waren. Weitere Details zu den Verletzungen veröffentlichten die Behörden zunächst nicht.

Die Ermittlungen zu dem Einsatz führt die Polizei Münster. Sie soll gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld die Gesamtumstände und den genauen Ablauf des Geschehens klären. Eine abschließende Bewertung des Polizeieinsatzes liegt bislang nicht vor.

Identität des getöteten Mannes ist inzwischen geklärt

Bei dem Toten handelt es sich nach den weiteren Ermittlungen um einen 47 Jahre alten Mann mit kroatischer Staatsangehörigkeit. Nach aktuellem Stand hielt er sich zu Beginn des Einsatzes zunächst in einer Wohnung in der Steubenstraße auf. Noch bevor die Polizei dort eintraf, verließ der Mann nach Angaben der Ermittlungsbehörden die Wohnung.

Später trafen Polizeibeamte außerhalb des Gebäudes auf den 47-Jährigen. Nach der bisherigen Darstellung der Behörden lief er mit einer Waffe auf die Einsatzkräfte zu. Polizeibeamte schossen auf den Mann und verletzten ihn tödlich. Weitere Einzelheiten zum unmittelbaren Ablauf der Situation wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Handfeuerwaffe wird weiterhin untersucht

Bei der Waffe, die der 47-Jährige nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei bei sich hatte, handelt es sich um eine Handfeuerwaffe. Diese wird derzeit noch begutachtet. Ob und welche weiteren Erkenntnisse sich daraus zum Einsatzgeschehen ergeben, ist bislang offen.

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