Schwerer Verkehrsunfall auf K3 bei Warendorf: Vier Verletzte

chwerer Verkehrsunfall auf der K3 zwischen Warendorf und Everswinkel. Vier Menschen verletzt, zwei davon schwerst. Ursache wohl Glätte.
Foto: Caroline Muffert

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Warendorf. Ein schwerer Verkehrsunfall Warendorf hat sich am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 3 zwischen Warendorf und Everswinkel ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam ein mit vier Personen besetztes Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Alle Insassen wurden verletzt, zwei von ihnen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Die K3 blieb für mehrere Stunden gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Der Unfall reiht sich in mehrere Glätteereignisse ein, die sich bereits in der Nacht im Münsterland ereignet hatten.

Unfallhergang und Einsatzkräfte vor Ort

Nach Angaben der Polizei war das Fahrzeug gegen 15.30 Uhr von Warendorf in Richtung Everswinkel unterwegs. In Höhe der Bauerschaft Müssingen verlor die Fahrerin aus bislang ungeklärter Situation die Kontrolle über den Wagen. Das Auto kam von der Straße ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit rund 30 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen zur Unfallstelle aus. Zwei Notärzte übernahmen die medizinische Erstversorgung, zudem landete ein Rettungshubschrauber auf der Kreisstraße. Der Hubschrauber wurde jedoch nicht für den Transport eingesetzt, sondern unterstützte die Versorgung der Verletzten vor Ort. Die Einsatzmaßnahmen dauerten bis in die frühen Abendstunden an.

Verletzte und Straßensperrung

Im Fahrzeug befanden sich eine 27-jährige Frau sowie eine 13-Jährige, eine 61-Jährige und ein 59-Jähriger. Alle vier Insassen stammen aus Großbritannien. Zwei der Verletzten, darunter die 13-Jährige und die 61-Jährige, wurden als schwerstverletzt eingestuft. Ein weiterer Insasse erlitt schwere, eine Person leichte Verletzungen. Alle Betroffenen wurden mit Rettungswagen in eine Klinik nach Münster gebracht. Die K3 blieb zunächst vollständig gesperrt und sollte nach Angaben der Polizei frühestens am späten Nachmittag teilweise wieder freigegeben werden. Auch nach Aufhebung der Vollsperrung war zunächst nur eine einspurige Befahrbarkeit vorgesehen.

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Polizei geht von Glätte als Ursache aus

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass Straßenglätte maßgeblich zum Unfall beigetragen hat. Bereits in der Nacht zu Freitag waren im Münsterland mehrere Unfälle im Zusammenhang mit winterlichen Straßenverhältnissen gemeldet worden. Die genaue Unfallursache wird weiterhin untersucht. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren durch Glätte hin und appelliert an Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen und besondere Vorsicht walten zu lassen.

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