
Rheine. Ein 88 Jahre alter Mann aus Rheine ist nach einem Unfall am Dortmund-Ems-Kanal gestorben. Der Senior war am Dienstag, 20. Oktober 2026, mit seinem Krankenfahrstuhl ins Wasser gestürzt und von der Feuerwehr gerettet worden. Zunächst kam er schwer verletzt in ein Krankenhaus. Am Mittwochmorgen bestätigte die Polizei Steinfurt seinen Tod. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist weiterhin ungeklärt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag im Bereich des Ostenwalder Wegs in Rheine. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der 88-Jährige gemeinsam mit einer Gruppe in Richtung Spelle unterwegs. Während der Fahrt geriet er aus bislang unbekannten Gründen mit seinem motorisierten Krankenfahrstuhl in den Dortmund-Ems-Kanal.
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und verständigte gegen 14.17 Uhr die Polizei. Auch die Feuerwehr wurde alarmiert und rückte zur Unfallstelle aus. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann aus dem Wasser zu retten. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Schiffsverkehr auf dem Dortmund-Ems-Kanal vorübergehend eingestellt werden. Nachdem die Maßnahmen abgeschlossen waren, konnte die Wasserstraße wieder für die Schifffahrt freigegeben werden. Wie lange die Unterbrechung insgesamt dauerte, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor.
Nach dem Sturz in den Dortmund-Ems-Kanal leitete die Polizei Ermittlungen zum genauen Unfallhergang ein. Dafür wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam hinzugezogen, das die Umstände des Geschehens untersuchen soll. Bislang ist nicht bekannt, weshalb der Krankenfahrstuhl ins Wasser geriet. Am Mittwoch, 21. Oktober, veröffentlichte die Polizei Steinfurt eine weitere Mitteilung. Darin bestätigte sie, dass der 88-jährige Rheinenser inzwischen verstorben ist. Weitere Angaben zu den Umständen seines Todes machte die Behörde nicht.
Ob ein Fahrfehler, ein technisches Problem oder eine andere Ursache zu dem Unfall geführt hat, bleibt damit offen. Die Ermittlungen dauern nach dem zuletzt veröffentlichten Polizeistand an.
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