Diese Elektro-Details machen bei der Renovierung den Unterschied

Foto: Caroline Muffert

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Bei einer Renovierung stehen als erstes meist neue Böden, Wandfarben oder Möbel auf der Liste. Steckdosen, Lichtschalter und andere Elektro-Details bekommen hingegen oft erst dann Aufmerksamkeit, wenn die Arbeiten schon weit fortgeschritten sind. Dabei sind es genau diese Dinge, die später jeden Tag genutzt werden. Wenn man ohnehin renoviert, kann man deshalb die Gelegenheit nutzen und sich einmal genauer ansehen, ob die vorhandene Elektroausstattung noch zum eigenen Alltag passt.

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Steckdosen dort anbringen, wo sie wirklich gebraucht werden

Eine Steckdose hinter dem großen Kleiderschrank nutzt im Alltag nur wenig. Im selben Moment liegen neben dem Sofa mehrere Verlängerungskabel, weil dort Smartphone, Lampe und Laptop geladen werden. Vor einer Renovierung kann man deshalb einmal gedanklich durch den später eingerichteten Raum gehen und dabei folgende 3 Dinge bedenken:

 

  1. Wo soll das Bett stehen?
  2. An welcher Stelle befindet sich der Schreibtisch oder Arbeitsplatz?
  3. Wo müssen regelmäßig Geräte geladen werden?

 

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Am praktischsten ist es, die Möbel zumindest grob zu planen, bevor Positionen für zusätzliche Anschlüsse festgelegt werden. So lassen sich unnötige Verlängerungskabel besser vermeiden.

Licht braucht mehr als einen Schalter an der Tür

Auch die Beleuchtung sollte zum jeweiligen Tagesablauf passen. Im Schlafzimmer kann zum Beispiel ein zusätzlicher Schalter am Bett praktisch sein. Im Flur kann es wiederum angenehm sein, das Licht von verschiedenen Stellen aus bedienen zu können. Dabei ist neben der Funktion auch die Gestaltung von Bedeutung. Lichtschalter und Steckdosen befinden sich schließlich sichtbar an den Wänden und können deshalb auf Farben und Materialien im Raum abgestimmt werden. Unterschiedliche Schalterprogramme bieten dafür verschiedene Designs und Funktionen, damit die Elektroinstallation nicht wie ein nachträglich ergänztes Detail wirkt.

Smart Home am besten früh mitdenken

Natürlich muss nicht jedes Zuhause vollumfänglich automatisiert sein. Trotzdem kann es sinnvoll sein, bei einer größeren Renovierung schon an spätere technische Wünsche zu denken. Vielleicht sollen Rollläden irgendwann automatisch gesteuert oder bestimmte Lichtszenen genutzt werden. Auch eine smarte Heizungssteuerung kann im Laufe der Zeit interessant werden. Selbst wenn diese Funktionen noch nicht direkt umgesetzt werden, können mögliche Erweiterungen schon bei der Planung berücksichtigt werden. Das verhindert zwar nicht jede spätere Änderung, schafft aber eine bessere Grundlage, falls das Zuhause nach und nach smarter werden soll.

Auch an veränderte Gewohnheiten denken

Die genaue Funktion und Nutzung eines Raumes kann sich über die Jahre hinweg verändern. Aus einem Gästezimmer kann später zum Beispiel ein Arbeitszimmer werden und im Wohnzimmer kommt vielleicht irgendwann eine neue Medienecke hinzu. Deshalb sollte die Elektroplanung am besten auch nicht zu knapp ausfallen. Einige sinnvoll verteilte Anschlüsse geben mehr Freiheit, wenn Möbel später umgestellt werden. Gleichzeitig muss natürlich nicht jede freie Wand mit Steckdosen versehen werden. Hilfreich ist hier ein einfacher Grundriss, in dem Möbel, Lampen und größere Elektrogeräte eingezeichnet werden. So sieht man schnell, an welchen Stellen Anschlüsse fehlen könnten.

Kleine Entscheidungen machen später einen Unterschied

Eine gute Elektroplanung fällt nach der Renovierung wahrscheinlich kaum noch auf. Das ist letztlich eigentlich ein gutes Zeichen. Licht lässt sich dort bedienen, wo man es erwartet, Steckdosen befinden sich an sinnvollen Stellen und Kabel müssen nicht quer durch den Raum geführt werden.

Deshalb ist es wichtig, diese Details nicht bis zum Ende der Renovierung aufzuschieben. Ein kurzer Blick auf den eigenen Tagesablauf hilft oft schon dabei, die Elektroausstattung so zu planen, dass sie auch einige Jahre später noch zum Zuhause passt.

 

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