
Münster. Wenn in Münster die ersten Blumenbeete aufblühen, steigt nicht nur die Vorfreude auf den Frühling, sondern auch das Risiko durch giftige Frühblüher. Gerade in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren kann eine unbemerkte Pflanzenvergiftung in Münster schnell zum Problem werden. Viele der beliebten Frühjahrsblumen enthalten Stoffe, die bei Kontakt oder Verzehr gesundheitliche Beschwerden auslösen können. Darauf machen Fachstellen für Verbraucherschutz aufmerksam. Besonders relevant ist das Thema dort, wo Gärten, Balkone oder Wohnräume frei zugänglich sind und neugierige Kinderhände oder Tiere Pflanzen erreichen können.
Zu den Pflanzen, bei denen Vorsicht geboten ist, zählen unter anderem Schneeglöckchen, Hyazinthen, Tulpen, Osterglocken und Maiglöckchen. Bei Schneeglöckchen gelten sämtliche Pflanzenteile als gering giftig. Nach dem Verzehr können Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall auftreten. Fachleute weisen darauf hin, dass geringe Mengen zwar häufig folgenlos bleiben, größere Mengen jedoch Beschwerden verursachen können.
Hyazinthen werden für Menschen als eher schwach giftig eingestuft, können aber dennoch Übelkeit oder Magenkrämpfe auslösen. Beim Kontakt mit der Zwiebel sind Hautreaktionen möglich. Für Hunde und Katzen können die Folgen deutlich schwerer ausfallen, wenn Pflanzenteile aufgenommen werden.
Tulpen enthalten ebenfalls in allen Pflanzenteilen giftige Stoffe. Neben Magen-Darm-Beschwerden kann längerer Hautkontakt Reizungen hervorrufen. Werden größere Mengen verschluckt, sind stärkere Symptome beschrieben worden, darunter Kreislaufprobleme oder Unterkühlung.
Osterglocken gelten ebenfalls als giftig, besonders die Zwiebeln. Nach dem Verzehr können Erbrechen, Durchfall und Kreislaufreaktionen auftreten. Auch Maiglöckchen sind vollständig giftig. Besonders problematisch ist die Ähnlichkeit der Blätter mit Bärlauch, der essbar ist. Eine Verwechslung kann daher gesundheitliche Folgen haben.
Kommt es zu einer möglichen Pflanzenvergiftung in Münster, sollte rasch gehandelt werden. Bei geringfügiger Aufnahme schwach giftiger Pflanzen kann es in manchen Fällen ausreichen, ausreichend Wasser zu trinken. Dennoch empfehlen Fachstellen grundsätzlich, Kontakt zu einem regionalen Giftnotruf aufzunehmen. Dort kann individuell eingeschätzt werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Auch im Haushalt besteht ein Risiko. Viele giftige Frühblüher geben ihre Inhaltsstoffe an das Blumenwasser in Vasen ab. Für Kleinkinder oder Haustiere kann das problematisch werden, wenn sie unbeaufsichtigt daraus trinken. Deshalb wird empfohlen, Schnittblumen außerhalb der Reichweite aufzustellen oder auf ungiftige Alternativen zurückzugreifen.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auf Pflanzen wie Veilchen oder später im Jahr blühende Ringelblumen, Rosen, Nelken, Dahlien oder Stiefmütterchen setzen. Gerade für Familien in Münster mit kleinen Kindern oder Tieren lohnt sich ein bewusster Blick auf die Auswahl der Pflanzen, um unnötige Risiken im eigenen Zuhause zu vermeiden.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu