
Münster/Steinfurt. Fast ein Vierteljahr nach der Ziehung vom 14. Juni 2025 hat ein Lottospieler aus dem Kreis Steinfurt seine Spielquittung vorgelegt. Am 9. September wurde der Gewinn über 1.045.011,40 Euro bestätigt – ein klassischer „Sechser“ bei Lotto 6aus49, wenn auch ohne Superzahl.
Der Spielschein war bereits am Freitag, dem 13. Juni, in einer Annahmestelle im Kreis Steinfurt abgegeben worden. Zwölf Tippfelder hatte der Spieler mit Kugelschreiber ausgefüllt, Einsatz: 14,90 Euro. In einem Feld standen exakt die am nächsten Tag gezogenen Zahlen 3, 19, 24, 28, 30, 39. Damit traf er sechs Richtige und sicherte sich einen Millionengewinn in der zweiten Gewinnklasse. Zusätzlich brachte ein Dreier auf demselben Schein noch 9,20 Euro.
Alle Gewinne über 20.000 Euro gelten bei WestLotto als „Zentralgewinne“. In der Annahmestelle wird die Quittung aufgenommen, ein Formular ausgefüllt und die Daten an die Zentrale in Münster übermittelt. Dort erfolgt eine erneute Prüfung, bevor die Überweisung ausgelöst wird. Ab 100.000 Euro steht den Gewinnern außerdem eine persönliche Betreuung offen – mit Empfehlungen, den Gewinn diskret zu behandeln, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen und sich professionell beraten zu lassen.
Die Region Münsterland erlebte in den vergangenen zwölf Monaten gleich mehrere Millionengewinne:
| Datum | Kreis | Gewinnsumme |
|---|---|---|
| Nov 2024 | Münsterland | 19,7 Mio. € |
| Mai 2025 | Kreis Borken | 9,46 Mio. € |
| Juni 2025 | Kreis Borken | 1,11 Mio. € |
| Juni 2025 | Kreis Steinfurt | 1,04 Mio. € |
| Sept 2025 | Kreis Warendorf | 2,19 Mio. € |
Insgesamt flossen so seit Ende 2024 rund 33,5 Millionen Euro an Glückspilze aus der Region.
Dass ein Gewinn erst nach Wochen oder gar Monaten eingelöst wird, kommt zwar selten, aber immer wieder vor. In Hamburg wurde ein Spiel-77-Gewinn sogar erst nach fast einem Jahr geltend gemacht, und auch in NRW gab es bereits Fälle, in denen WestLotto über Monate öffentlich nach Tippern suchte. Für die Gewinner gilt jedoch eine großzügige Frist: Lottogewinne können in Deutschland bis zu drei Jahre nach der Ziehung eingelöst werden. Wäre der Millionengewinn aus Steinfurt bis Ende 2028 nicht beansprucht worden, wäre die Summe in Sonderauslosungen zurück an die Spielgemeinschaft geflossen.
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