Nach Messerangriff in Hagen: 35-Jährige stirbt, Partner festgenommen

Mehrere Schulwegunfälle in Münster, Greven und Ascheberg. Drei Kinder verletzt. Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Foto: Caroline Muffert

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Hagen. Ein Tötungsdelikt in Hagen beschäftigt die Polizei Hagen seit Samstagabend. Nach einem Messerangriff auf offener Straße ist eine 35-jährige Frau ihren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei mitteilt, wurde kurze Zeit nach der Tat ein 41-jähriger Mann vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zum mutmaßlichen Femizid in Hagen dauern an.

Tat auf offener Straße – Polizei sichert Spuren

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat am Samstagabend im öffentlichen Raum. Einsatzkräfte waren nach einem Notruf alarmiert worden und fanden die schwer verletzte Frau auf einem Gehweg. Beamte begannen unmittelbar mit Wiederbelebungsmaßnahmen, bevor die 35-Jährige in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dort erlag sie wenig später ihren Verletzungen.

Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Spezialisten sicherten Spuren und dokumentierten die Situation vor Ort. Nach Angaben der Polizei gehen die Ermittler derzeit von einer Beziehungstat aus. Hinweise auf eine Gefährdung unbeteiligter Dritter lagen zunächst nicht vor.

Im Zuge der Fahndung nahm die Polizei einen 41-jährigen Mann an einer nahegelegenen Bushaltestelle fest. Bei ihm wurde ein Messer sichergestellt, das als mögliche Tatwaffe in Betracht kommt. Der Mann steht im Verdacht, für den tödlichen Angriff verantwortlich zu sein.

Tatverdächtiger soll Haftrichter vorgeführt werden

Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei dem Festgenommenen um den Lebensgefährten der Getöteten. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen den Fall als mutmaßlichen Femizid. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Das Paar hatte fünf gemeinsame Kinder. Diese wurden nach der Tat in die Obhut des zuständigen Jugendamtes übergeben. Zum Schutz der Minderjährigen machten die Behörden keine weiteren Angaben.

Der 41-Jährige soll noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet über die Anordnung von Untersuchungshaft. Weitere Details zum Ablauf und möglichen Motiven wollen die Ermittler erst nach Abschluss der ersten Vernehmungen mitteilen.

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