Speed Week in Deutschland: Auch in Münster wird wieder verstärkt geblitzt

Mit 205 km/h auf der A30 bei Westerkappeln: Die Polizei Münster erwischt einen Raser. Jetzt drohen bis zu 1.400 Euro Bußgeld und Fahrverbot.
Foto: Manfred Richter

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Vom 13. bis 19. April 2026 läuft die europaweit koordinierte ROADPOL-Aktion „Speed“, an der sich auch zahlreiche deutsche Bundesländer beteiligen. Auch in Münster müssen Autofahrerinnen und Autofahrer deshalb mit mehr Geschwindigkeitsmessungen rechnen. Im Fokus stehen dabei vor allem Straßen mit erhöhtem Unfallrisiko, Bereiche vor Schulen und Kitas sowie Baustellen.

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Höhepunkt der Aktion liegt am 15. April

Zentraler Tag der Kontrollwoche ist Mittwoch, 15. April 2026. ROADPOL hat für diesen Termin erneut einen 24-Stunden-Speed-Marathon angekündigt. Nach Angaben des europäischen Polizeinetzwerks werden sich daran mehr als 20 Mitgliedsländer beteiligen. Ziel ist es, die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

In Deutschland gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regeln

Bundesweit läuft die Aktion nicht überall nach demselben Muster. Der ADAC weist darauf hin, dass das Saarland bei der April-Aktion 2026 als einziges Bundesland nicht teilnimmt. Zugleich unterscheiden sich Ablauf und Schwerpunkte deutlich. In Nordrhein-Westfalen wird laut ADAC während der gesamten Woche kontrolliert, allerdings ohne gesonderten Höhepunkttag. In Hessen ist dagegen für den 15. April ein klar benannter Aktionstag mit verstärkten Kontrollen angekündigt worden.

Hintergrund sind weiter hohe Unfallzahlen

Der Anlass für die neue Speed Week ist ernst. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts kamen im Jahr 2025 in Deutschland 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das waren 44 mehr als im Vorjahr. Die Behörden verweisen regelmäßig darauf, dass unangepasste oder überhöhte Geschwindigkeit weiter zu den wichtigsten Ursachen schwerer Unfälle zählt.

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