Sternmarsch in Dülmen: 3.000 Schüler setzen starkes Zeichen für Demokratie

Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag in Essen endeten in Gewalt. Über 50.000 Teilnehmer, zahlreiche Verletzte und politische Reaktionen prägten das Wochenende.
Symbolbild: Patrick Behn

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Dülmen. Am Dienstag, den 9. September 2025, haben rund 3.000 Schülerinnen und Schüler in Dülmen am Sternmarsch für Demokratie teilgenommen. Die eindrucksvolle Veranstaltung auf dem Marktplatz war Teil der Dülmener Demokratiewochen und stand unter dem Motto „Ich.Du.Wir!“. Ziel war es, ein sichtbares Zeichen für Freiheit, Toleranz und den Wert demokratischer Grundsätze zu setzen.

Schülerinitiative prägt den Sternmarsch für Demokratie

Organisiert wurde der Sternmarsch für Demokratie von Jugendlichen verschiedener Dülmener Schulen. Sie wollten damit verdeutlichen, dass Demokratie kein Selbstläufer ist und aktiv gelebt werden muss. Die große Resonanz zeigte, dass das Engagement der Schüler auf breite Unterstützung traf. Neben zahlreichen jungen Menschen waren auch Lehrkräfte und Eltern vor Ort.

Politische Botschaften im Zeichen der Wahl

Ein wichtiger Aspekt des Sternmarsches war der Bezug zur anstehenden Kommunalwahl am Sonntag. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass bereits ab 16 Jahren das Wahlrecht gilt – ein klares Signal an junge Menschen, ihre Stimme zu nutzen. Bürgermeister Carsten Hövekamp betonte in seiner Ansprache, wie wichtig es sei, sich für demokratische Werte einzusetzen, gerade in Zeiten, in denen diese infrage gestellt werden.

Persönliche Stimmen der Jugend

Besonders eindrucksvoll war das Statement von Timon Sensebat, 16 Jahre alt und Schüler des Clemens-Brentano-Gymnasiums. Er erinnerte daran, dass Demokratie nicht selbstverständlich sei und von jeder Generation neu verteidigt werden müsse. Mit seinen Worten traf er den Nerv vieler Gleichaltriger, die auf dem Marktplatz Beifall spendeten.

Kulturelles Programm sorgt für emotionale Wirkung

Neben politischen Reden gab es ein buntes Programm aus Musik, Tanz und Videokunst. Ein Höhepunkt war die Projektion einer Schülerzeichnung auf eine große Leinwand, die die Idee der Gemeinschaft künstlerisch zum Ausdruck brachte. Die Stimmung war fast konzertartig – mit Applaus und Jubel, die den Marktplatz erfüllten.

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