Zwei junge Männer sterben in der Silvesternacht in Bielefeld

Ein 18-Jähriger wird bei einem Zusammenstoß mit einem Bus in Rheine schwer verletzt
Foto: Caroline Muffert

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Bielefeld. Die Silvesternacht hat in Bielefeld zwei Menschen das Leben gekostet. Wie die Polizei mitteilt, starben zwei 18-jährige Männer infolge schwerer Verletzungen, die sie sich beim Umgang mit Pyrotechnik zugezogen hatten. Nach bisherigem Stand gehen die Ermittler in beiden Fällen von tragischen Unfällen aus.

Unfälle an unterschiedlichen Orten

Nach Angaben der Polizei Bielefeld ereigneten sich die beiden Vorfälle unabhängig voneinander und an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet. In beiden Fällen sollen die Männer selbstgebaute Pyrotechnik gezündet haben. Dabei kam es zu Explosionen, die so schwere Verletzungen verursachten, dass jede Hilfe zu spät kam.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Polizei betont, dass es derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt. Beide Todesfälle werden als Unglücke eingestuft. Entsprechende Todesermittlungsverfahren wurden eingeleitet, um die genauen Abläufe zu klären. Weitere Details zu den Umständen oder zum verwendeten Material nannte die Polizei zunächst nicht.

Polizei warnt erneut vor illegaler Pyrotechnik

Vor dem Hintergrund der beiden Todesfälle erneuert die Polizei ihre Warnung vor dem Umgang mit illegaler oder selbstgebauter Pyrotechnik. Diese sei unberechenbar und stelle eine erhebliche Gefahr für Leben und Gesundheit dar – nicht nur für die Nutzer selbst, sondern auch für unbeteiligte Personen in der Umgebung.

 

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