Preußen Münster startet mit personellen Sorgen in die Rückrunde

SC Preußen Münster äußert sich zu Vorfällen beim Spiel gegen Eintracht Braunschweig
Foto: SC Preußen Münster

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Münster. Mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC beginnt für den SC Preußen Münster am Samstag um 13 Uhr die Rückrunde der 2. Bundesliga. Auf der Pressekonferenz im Preußenstadion machte Trainer Alexander Ende deutlich, dass der Auftakt sportlich anspruchsvoll ist und die personelle Lage weiterhin angespannt bleibt.

Verletzungen prägen die Ausgangslage

Ende stellte auf der Pressekonferenz klar, dass dem Trainerteam aktuell keine große Kaderbreite zur Verfügung steht. Mehrere Verletzungen haben die Optionen deutlich eingeschränkt, ein voll besetzter Kader steht zum Rückrundenstart nicht zur Verfügung. Entsprechend vorsichtig fällt die Planung für Startelf und Wechsel aus.

Rückkehrer bringen Entlastung

Gleichzeitig gab es auch positive Personalnachrichten. Yassine Bouchama hat seine Oberschenkelprobleme aus dem Dezember vollständig überwunden und steht wieder zur Verfügung. Marvin Benjamins, der sich zuletzt im Training verletzt hatte, ist ebenfalls wieder einsatzfähig. Auch Etienne Amenyido absolvierte die Vorbereitung ohne Einschränkungen und gehört zum Aufgebot.

Noch nicht für längere Einsatzzeiten eingeplant ist Marvin Schulz, der zwar in den Kader rückt, zunächst aber eher als späte Option vorgesehen ist. Joshua Mees arbeitet nach einer Entzündung am Bein weiter an seinem Comeback, eine volle Belastbarkeit wird erst in den kommenden Wochen erwartet.

Weiterhin fehlen Leon Tasov mit muskulären Problemen sowie Luca Bolay und Oscar Vilhelmsson. Hinzu kommen mehrere Langzeitverletzte, die dem Team auch zum Rückrundenstart nicht zur Verfügung stehen.

U23-Spieler im Kader

Auf der Pressekonferenz bestätigte Ende zudem, dass Marvin Schulz junior aus der U23 sicher zum Spieltagskader gehört. Der Einsatz eines Nachwuchsspielers ist eine direkte Folge der angespannten Personalsituation.

Klare Einordnung des Gegners

Zum Gegner äußerte sich Ende auf der Pressekonferenz respektvoll. Unabhängig von zuletzt diskutierten Themen im Umfeld des KSC werde Karlsruhe sportlich weiterhin als Top-Team der 2. Bundesliga eingeschätzt. Entscheidend seien die Qualität im Kader und eine über Jahre entwickelte Spielweise.

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Taktische Erwartung

Für das Spiel rechnet Preußen mit einer variablen Karlsruher Ausrichtung. Ende ließ erkennen, dass er den Gegner auch in einer Formation mit Raute erwartet, selbst wenn andere Varianten angekündigt wurden. Entsprechend richtet sich die Vorbereitung auf eine hohe Präsenz im Zentrum aus.

Fokus auf Wanitzek

Ein besonderes Augenmerk gilt Marvin Wanitzek. Auf der Pressekonferenz machte Ende deutlich, dass der Spielmacher des KSC ein zentraler Faktor im Offensivspiel der Badener ist. Für Preußen wird entscheidend sein, von Beginn an Zugriff zu bekommen und ihm möglichst wenig Raum zu lassen.

Erkenntnisse aus dem Hinspiel

Auch das Hinspiel spielte in der Analyse eine Rolle. Ende erinnerte daran, dass Preußen dort insbesondere in der Anfangsphase große Probleme hatte. Erst nach einer Roten Karte gegen Niko Koulis und einer anschließenden Systemumstellung gelang es, mehr Stabilität zu entwickeln. Diese Erfahrung soll nun helfen, den Rückrundenauftakt konzentrierter anzugehen.

Transfers bleiben ein Abwägungsthema

Zum Thema Verstärkungen betonte Ende auf der Pressekonferenz die Bedeutung von Eingespieltheit. Neue Spieler könnten helfen, würden aber auch bestehende Abläufe verändern. Kurzfristige Entscheidungen sollen daher sorgfältig abgewogen werden.

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