
Münster. Preußen Münster hat am Sonntagnachmittag im heimischen Stadion eine bittere Niederlage einstecken müssen. Gegen Fortuna Düsseldorf reichte eine dominante erste Halbzeit nicht aus – am Ende stand ein 1:2 (1:0) auf der Anzeigetafel.
Vor 8.600 Zuschauern erwischten die Preußen den besseren Beginn. Von der ersten Minute an kontrollierte das Team von Trainer Alexander Ende Ball und Gegner. Immer wieder rollten die Angriffe auf das Tor der Fortuna, die kaum zur Entfaltung kam. Belohnt wurde der Aufwand in der 20. Minute: Nach einer Ecke von Oliver Batista Meier landete der Ball über Umwege bei Simon Scherder, der aus kurzer Distanz zur Führung traf.
Auch danach blieb Münster klar überlegen. Mehr als 70 Prozent Ballbesitz und zahlreiche Abschlüsse sprachen für eine einseitige Partie. Lediglich die Chancenverwertung verhinderte eine höhere Führung zur Pause. Fortuna Düsseldorf wirkte verunsichert und tauchte kaum gefährlich vor dem Gehäuse von Johannes Schenk auf.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Die Fortuna kam wacher aus der Kabine und setzte die Gastgeber zunehmend unter Druck. In der 64. Minute fiel der Ausgleich: Eine Ecke landete nach einem unglücklichen Kopfball von Jano ter Horst bei Cedric Itten, der unbedrängt einköpfen konnte.
Nur acht Minuten später kippte das Spiel endgültig. Ein Handspiel von Marvin Schulz führte zu einem Elfmeter, den Florent Muslija sicher verwandelte. Münster musste damit einem Rückstand hinterherlaufen, der angesichts der starken ersten Halbzeit kaum vorstellbar schien.
Die Schlussphase gehörte wieder dem SCP. Mit den Einwechslungen von Yassine Bouchama, Oscar Vilhelmsson und Zidan Sertdemir warf Münster alles nach vorne. Mehrere Eckbälle und Abschlüsse brachten noch einmal Spannung, doch Keeper Florian Kastenmeier parierte stark und hielt den Sieg für Düsseldorf fest.
Für Preußen Münster geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Dann wartet auswärts eine anspruchsvolle Aufgabe bei Kaiserslautern. Trotz der Niederlage dürfte die Leistung vor allem in der ersten Hälfte Mut machen – nun gilt es, die Konstanz über 90 Minuten auf den Platz zu bringen.
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