
Münster. Vor dem Heimspiel von Preußen Münster gegen den MSV Duisburg am Samstag (7. November 2026) warnt die Polizei vor dem Einsatz von Pyrotechnik. Fans beider Vereine werden zu einem friedlichen Umgang aufgerufen. Bei Verstößen kündigt die Polizei konsequentes Einschreiten an.
Besonders in dicht besetzten Zuschauerbereichen könne Pyrotechnik schwere Verletzungen verursachen. Die Polizei nennt Verbrennungen, Rauchgasvergiftungen und Gehörschäden als mögliche Folgen. „Fußball lebt von Emotionen und Leidenschaft – nicht von der Gefährdung anderer“, heißt es in der Mitteilung vom Freitag.
Das unerlaubte Abbrennen von Pyrotechnik ist im Stadion verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit straf- oder ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Festgestellte Verstöße will die Polizei konsequent verfolgen. Konkrete Hinweise auf geplante Zwischenfälle nennt sie nicht.
Für die Sicherheit im Stadion ist zunächst Preußen Münster als Veranstalter zuständig. Die Polizei wird dort eingesetzt, wo es zur Gefahrenabwehr oder Strafverfolgung erforderlich ist. Verein, Ordnungsdienste und Polizei stimmen sich dazu ab.
Fans werden gebeten, sich nicht provozieren zu lassen und gefährliche Situationen den Sicherheitskräften zu melden. Wer Pyrotechnik bemerkt, sollte Abstand halten und den Gefahrenbereich verlassen. Die Polizei betont zugleich, dass die große Mehrheit der Anhänger ihre Mannschaften friedlich unterstütze.
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