59-jähriger E-Bike-Fahrer stirbt nach Sturz in Kanal in der Oberpfalz

12-Jähriger stirbt nach schwerem Unfall in Bünde
Symbolfoto

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Ein 59 Jahre alter Radfahrer ist im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ums Leben gekommen. Der Mann geriet am Freitag, 6. November 2026, bei Mühlhausen mit seinem Pedelec in den Ludwig-Donau-Main-Kanal. Rettungskräfte bargen ihn tot aus dem Wasser. Die Polizei untersucht, wie es zu dem Sturz kommen konnte. Zur Klärung wurde ein Gutachter hinzugezogen.

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Notruf am Freitagmittag löst Rettungseinsatz aus

Ausgangspunkt des Einsatzes war ein Notruf gegen 12.30 Uhr. Bei der Integrierten Leitstelle Regensburg ging die Meldung ein, dass sich ein Mensch im Wasser in einer Notlage befinde. Zeugen hatten die Rettung alarmiert. Einsatzkräfte rückten zu dem Kanal bei Mühlhausen aus, einer Gemeinde im Landkreis Neumarkt südöstlich von Nürnberg.

Als die Helfer den Mann aus dem Wasser bargen, war er bereits tot. Erst anschließend wurde seine Identität geklärt. Es handelte sich um einen 59-Jährigen. Nähere Angaben zu seiner Person wurden nicht veröffentlicht.

Die Mitteilung über einen Menschen im Wasser lässt noch keinen Rückschluss darauf zu, ob der Sturz selbst beobachtet wurde. Auch dazu, wie viel Zeit zwischen dem Unfall und dem Eingang des Notrufs verging, gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Fest steht, dass die Einsatzkräfte den Mann nicht mehr lebend retten konnten.

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Polizei rekonstruiert Fahrt auf dem Geh- und Radweg

Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Mann mit seinem elektrisch unterstützten Fahrrad auf einem Geh- und Radweg am historischen Kanal unterwegs. Im Verlauf der Fahrt kam er nach links vom Weg ab und stürzte in das Wasser. Die Ursache für das Abkommen vom Weg ist bislang ungeklärt.

Damit ist zwar der mutmaßliche Bewegungsablauf beschrieben, nicht aber sein Auslöser. Ob der Radfahrer die Kontrolle über sein Fahrrad verlor und welche Umstände dabei eine Rolle spielten, ist offen. Konkrete Hinweise auf einen technischen Defekt, ein Hindernis oder eine Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Ebenso gab es keine gesicherten Angaben dazu, ob der Mann bereits beim Sturz Verletzungen erlitt oder wodurch sein Tod genau eintrat. Eine konkrete Geschwindigkeit, die Fahrtstrecke vor dem Unfall oder den genauen Punkt am Ufer nannten die bisherigen Mitteilungen nicht. Solche Einzelheiten lassen sich aus dem bekannten Unfallablauf nicht ableiten.

Gutachter soll den tödlichen Unfall untersuchen

Der tödliche E-Bike-Unfall bei Mühlhausen wird von der Polizei Neumarkt untersucht. Nach Angaben der Mittelbayerischen Zeitung wurde in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Der Leichnam und das Pedelec wurden sichergestellt.

Die Sicherstellung ermöglicht, die Umstände des Unfalls weiter zu untersuchen. Welche konkreten Prüfungen der Sachverständige vornimmt, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Auch ein Termin für Ergebnisse liegt nicht vor.

Der Einsatz eines Gutachters bedeutet nicht, dass bereits eine bestimmte Ursache feststeht. Er soll vielmehr helfen, den bislang unklaren Ablauf zu rekonstruieren. Eine Aussage darüber, ob äußere Einflüsse oder die Beschaffenheit des Weges zum Unfall beitrugen, wäre derzeit verfrüht. Eine behördlich bestätigte Bewertung dazu gab es zunächst nicht.

Historischer Kanal ist auch eine beliebte Radroute

Der Ludwig-Donau-Main-Kanal ist ein Wasserweg aus dem 19. Jahrhundert und nicht mit dem heutigen Main-Donau-Kanal gleichzusetzen. Das historische Bauwerk wurde unter König Ludwig I. als Verbindung zwischen Donau und Main angelegt. Teile der früheren Wasserstraße sind erhalten geblieben, darunter der Abschnitt zwischen Neumarkt und Berching.

Entlang des Kanals verlaufen heute Rad- und Wanderwege, die teilweise auf ehemaligen Treidelpfaden liegen. Auf diesen Wegen zogen früher Pferde Schiffe am Ufer entlang. Die Tourist-Information Neumarkt führt die Strecke über Mühlhausen unter anderem als Teil des Fünf-Flüsse-Radwegs. Auch der König-Ludwig-Radweg verläuft durch den Bereich.

Das erklärt die Bedeutung des Kanals als Freizeitroute. Über die Bedingungen an der konkreten Unfallstelle sagt es allerdings nichts aus. Angaben zur Breite des Weges, zu möglichen Absicherungen am Ufer oder zum Zustand des Untergrundes lagen zunächst nicht vor.

Unfallursache bleibt vorerst ungeklärt

Für die Ermittlungen steht damit vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Weshalb geriet der 59-Jährige mit seinem Fahrrad von dem Weg in den Kanal? Bislang ist lediglich der Sturz selbst nach dem bisherigen polizeilichen Kenntnisstand beschrieben. Die weiteren Umstände sind Gegenstand der Untersuchung.

Ob der Gutachter zusätzliche Erkenntnisse gewinnen kann und wann die Polizei ihre Ermittlungen abschließt, war am Samstag zunächst nicht bekannt. Bestätigt ist der Tod des Radfahrers nach dem Sturz in den Ludwig-Donau-Main-Kanal bei Mühlhausen. Eine abschließende Erklärung für den Unfall gibt es noch nicht.

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