Bremer Platz und Hansaviertel: Münster sucht weiter den direkten Austausch

Münster setzt mobile Quartiersdialoge im Hansaviertel fort. Themen sind Sicherheit, Wohnqualität und der Bremer Platz.
Das Quartiersmanagement, hier Judith Döpker, bietet erneut mobile Quartiersdialoge im Hansaviertel an und tauscht sich mit Interessierten über aktuelle Entwicklungen und Themen aus. ©Stadt Münster/Michael Lyra

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Münster. Die Stadt Münster setzt den Austausch rund um den Bremer Platz und das Hansaviertel fort. Ab Freitag, 19. Juni 2026, bietet das Quartiersmanagement Hauptbahnhof Ost / Bremer Platz erneut mobile Quartiersdialoge an. Dabei sollen Menschen aus dem Viertel direkt vor Ort mit städtischen Stellen, sozialen Akteuren und der Polizei ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Entwicklung des Quartiers, zur Wohnqualität, zum Sicherheitsgefühl und zur Nutzung des Bremer Platzes.

Mobile Quartiersdialoge starten am 19. Juni

Die nächsten mobilen Quartiersdialoge im Hansaviertel finden an drei Terminen statt. Geplant sind Gesprächsangebote am Freitag, 19. Juni, und am Dienstag, 14. Juli, jeweils von 10 bis 13 Uhr. Ein weiterer Termin folgt am Donnerstag, 24. September, von 14 bis 17 Uhr. Das Angebot richtet sich an Anwohner, Gewerbetreibende und alle Interessierten, die ihre Wahrnehmung der aktuellen Situation im Quartier schildern möchten.

Sicherheit, Nachbarschaft und Nutzung des Bremer Platzes im Fokus

Bei den Gesprächen geht es nicht nur um einzelne Probleme, sondern um die Entwicklung des gesamten Umfelds am Hauptbahnhof Ost. Themen können die Wohnqualität, das nachbarschaftliche Miteinander und das persönliche Sicherheitsgefühl sein. Auch die Nutzung des Bremer Platzes spielt eine wichtige Rolle. Dazu zählen Aufenthaltsbereiche, Sportangebote und kulturelle Veranstaltungen. Zudem können sensible Themen wie Drogenkonsum und Obdachlosigkeit angesprochen werden.

Polizei, Ordnungsdienst und Sozialarbeit als Ansprechpartner

Die mobilen Quartiersdialoge werden nicht nur vom Quartiersmanagement begleitet. Je nach Termin sind auch weitere Ansprechpartner vor Ort. Dazu gehören der Kommunale Ordnungsdienst, die mobile Quartiersarbeit des Sozialamtes und die Polizei. Dadurch sollen Fragen möglichst direkt beantwortet und unterschiedliche Perspektiven aus dem Viertel aufgenommen werden. Die Stadt will nach eigenen Angaben erfahren, wie die Entwicklung im Bahnhofsviertel wahrgenommen wird.

Lastenrad und Aufsteller zeigen die Stationen im Viertel

Die Gesprächsangebote bleiben nicht an einem festen Ort. Stattdessen machen sie an mehreren Punkten im Hansaviertel Station. Vorgesehen sind unter anderem Standorte an der Kreuzung beim Aschendorff Verlag, an der Elisabethkirche und auf dem Parkplatz des Rewe-Markts an der Wolbecker Straße. Erkennbar sind die mobilen Dialogangebote an einem Lastenrad und einem Aufsteller. So sollen die Gespräche niedrigschwellig direkt im Alltag des Viertels stattfinden.

Teil der Kampagne „Wir am Bremer“

Die mobilen Quartiersdialoge gehören zur Imagekampagne „Wir am Bremer“. Der Prozess wird vom Ibis Institut wissenschaftlich begleitet. Neben den mobilen Angeboten gibt es weiterhin weitere Formate des Quartiersmanagements. Dazu zählen der regelmäßige Stadtteildialog in der Montessorischule, gemeinsame Quartiersrundgänge und weitere Gesprächsangebote im Bahnhofsviertel. Das Quartiersbüro am Bremer Platz bleibt zudem persönliche Anlaufstelle für Bürger.

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