
Nach mehr als 100 Jahren: Namen auf Münsters Kriegsgräbern wieder lesbar
Münster erneuert 261 Kriegsgräber auf dem Zentralfriedhof. Bei der Überprüfung historischer Grabdaten entdeckt das Stadtarchiv Unstimmigkeiten.
Die Ermittlungen im Missbrauchsfall Münster sind immer noch im Gange. Jetzt gibt es einen weiteren, bislang unbekannten Verdächtigen. Die Polizei hat ein Foto veröffentlicht und sucht jetzt nach ihm.
Die Informationsveranstaltung, in der Ermittler erstmals über den schweren Kindesmissbrauch in Münster sprachen, fand im Juni 2020 statt. Hierbei stand insbesondere eine inzwischen abgerissene Gartenlaube in Münster-Kinderhaus im Fokus der Vorfälle. Seitdem konnte die Polizei neben dem Haupttäter Adrian V. eine Vielzahl weiterer Verdächtige ermitteln, von denen bereits viele verurteilt wurden. Doch auch drei Jahre nach Aufdeckung des Falles ist die Arbeit der Ermittlungskommission (EK) „Rose“ noch nicht beendet.
Die intensive und ausdauernde Arbeit der EK hat nun, laut einer Polizeimitteilung, zu einem weiteren, bisher unbekannten Verdächtigen geführt. Nachdem die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) der Staatsanwaltschaft Köln einen Antrag gestellt hatte, wurde eine öffentliche Fahndung eingeleitet.
Ein von der Polizei erhaltener Screenshot zeigt den Mann während eines Videoanrufs mit Adrian V., dem Haupttäter des Missbrauchsfalls, der bereits verurteilt wurde. Während dieses Videoanrufs soll Adrian V. laut Polizeibericht sexuellen Missbrauch an einem damals neunjährigen Jungen begangen haben. Der nun gesuchte Mann wird beschuldigt, Anweisungen dazu gegeben zu haben.

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