
Ein brennender Lastwagen hat in der Nacht einen größeren Feuerwehreinsatz auf der Autobahn A46 bei Haan ausgelöst. Gegen 2.16 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Rastplatz in Fahrtrichtung Wuppertal alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage schnell: Sowohl die Zugmaschine als auch der Auflieger des LKW standen bereits in Vollbrand. Der Vorfall ereignete sich auf dem Rastplatz Höfgen. Wie die Stadt Haan mitteilt, musste aufgrund des Ausmaßes des Feuers frühzeitig eine höhere Alarmstufe ausgelöst werden.
Der Brand entwickelte sich damit von Beginn an zu einem komplexen Einsatz. Die starke Hitzeentwicklung und die vollständige Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Fahrzeug stellten die Feuerwehr vor erhebliche Herausforderungen. Ziel der ersten Maßnahmen war es, eine weitere Ausdehnung zu verhindern und den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst mit mehreren Strahlrohren. Im weiteren Verlauf entschieden sich die Einsatzkräfte, zusätzlich Löschschaum einzusetzen, um das Feuer wirksamer zu bekämpfen. Trotz dieser Maßnahmen gestalteten sich die Löscharbeiten als besonders aufwendig. Grund dafür waren verbliebene Glutnester im Inneren des Fahrzeugs und der Ladung, die mit herkömmlichen Mitteln nur schwer erreichbar waren.
Um eine vollständige Brandbekämpfung zu ermöglichen, wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen. Mit einem geeigneten Fahrzeug konnte der Lastwagen entladen werden. Erst nach diesem Schritt war es möglich, alle Brandherde gezielt abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Die Maßnahmen zogen sich über einen längeren Zeitraum hin.
Der Fahrer des Lastwagens konnte sich nach Angaben der Stadt rechtzeitig selbstständig aus der Schlafkabine retten. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Weitere Angaben zu Verletzungen machte die Stadt nicht.
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