
Der 1. FC Kaiserslautern hat seine Abwehr weiter verstärkt. Innenverteidiger Kelven Frees wechselt für die kommende Saison auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim in die Pfalz. Der Transfer wurde am Dienstag, 7. Juli 2026, offiziell bestätigt. Der 21-Jährige soll beim FCK in der 2. Bundesliga Spielpraxis sammeln und den Konkurrenzkampf in der Defensive erhöhen.
Frees kommt vom Bundesligisten TSG Hoffenheim und wird zunächst für ein Jahr an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen. Eine Kaufoption wurde in der offiziellen Mitteilung des FCK nicht genannt. Für Kaiserslautern ist der Transfer vor allem eine Investition in Breite, Körpergröße und Entwicklungspotenzial. Der Verein setzt damit weiter auf junge Spieler, die sich in der Zweitliga-Realität beweisen sollen. Der gebürtige Düsseldorfer bringt mit 2,02 Metern ein auffälliges Profil mit. Beim FCK soll Frees vor allem durch Kopfballstärke, Zweikampfhärte und Tempo helfen. Sportdirektor Marcel Klos hob laut Vereinsmitteilung genau diese Eigenschaften hervor und sieht in dem Abwehrspieler eine mögliche Bereicherung für den bestehenden Kader.
Frees absolvierte einen Großteil seiner fußballerischen Ausbildung bei Fortuna Düsseldorf, bevor er in die U19 der TSG Hoffenheim wechselte. Dort gehörte er zu einer erfolgreichen Nachwuchsmannschaft, die 2024 sowohl die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren als auch den DFB-Pokal der Junioren gewann. Später war Frees auch Teil der Hoffenheimer U23, die den Aufstieg aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga schaffte.
Vor dem Wechsel nach Kaiserslautern verlängerte Hoffenheim den Vertrag mit Frees langfristig. Damit bleibt der Innenverteidiger über die Leihe hinaus Teil der Planungen im Kraichgau. Nach Angaben von Transfermarkt war sein Vertrag ursprünglich bis 2029 datiert, ehe die TSG ihn vorzeitig ausdehnte. Die Leihe zum FCK soll ihm nun Spielzeit auf höherem Niveau ermöglichen.
In der vergangenen Saison kam Frees bei der Hoffenheimer Reserve wegen eines Knöchelbruchs nur auf zwölf Einsätze in der 3. Liga und erzielte dabei ein Tor. Für seine Entwicklung ist der Schritt nach Kaiserslautern deshalb sportlich nachvollziehbar. In der 2. Bundesliga kann er sich nun gegen erfahrene Stürmer behaupten und zugleich zeigen, ob er den nächsten Schritt Richtung Profifußball schafft.
Für den FCK kommt der Transfer in einer wichtigen Phase der Kaderplanung. Die Defensive erhält mit Frees einen Spieler, der trotz seines jungen Alters bereits mehrere Stationen im Nachwuchs- und U23-Bereich durchlaufen hat. Entscheidend wird sein, wie schnell er sich an Tempo, Härte und Abläufe in der 2. Bundesliga gewöhnt. Gelingt die Anpassung, könnte die Leihe für beide Seiten ein sinnvoller Schritt werden.
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