
Bares für Rares heute im ZDF bringt am Dienstag, 11. August 2026, wieder Verkäufer mit ungewöhnlichen Fundstücken an den Expertentisch und anschließend möglicherweise in den Händlerraum. Die neue Ausgabe beginnt nach der aktuellen Programmplanung um 15.05 Uhr und dauert rund 55 Minuten. Für mindestens eines der Stücke sind bereits konkrete Angaben bekannt: Ein historischer Eisgleiter aus dem 19. Jahrhundert sorgt zunächst selbst bei Moderator Horst Lichter für Rätselraten. Welche weiteren Objekte in der gesamten Folge vorgestellt werden und wie die komplette Händlerbesetzung aussieht, war zunächst nicht vollständig bekannt. Fest steht jedoch, dass Sven Deutschmanek eine Expertise übernimmt und Christian Vechtel sowie Elke Velten im Händlerraum vertreten sind.
Das bislang konkret dokumentierte Objekt der Dienstagsfolge stammt aus dem Jahr 1878. Elisabeth Ciraci und ihre Tochter Jeanette Köster aus Odenthal bringen einen historischen Eisgleiter mit, den sie beim Entrümpeln entdeckt hatten. Für Horst Lichter ist die Funktion des Holzgestells zunächst keineswegs offensichtlich. Der Moderator hält unter anderem ein Weinregal oder einen kleinen Lastenschlitten für möglich. Experte Sven Deutschmanek löst schließlich das Rätsel: Bei dem Stück handelt es sich um einen alten Eisgleiter. Das Objekt aus Eichenholz weist bereits Beschädigungen auf und wird heute eher als Dekorationsstück denn für seinen ursprünglichen Zweck interessant sein.
Die Verkäuferinnen wünschen sich für ihren Fund etwa 50 bis 100 Euro. Deutschmanek setzt die Bewertung mit 50 bis 80 Euro etwas niedriger an. Im Händlerraum können zunächst auch die Kaufinteressenten das ungewöhnliche Stück nicht eindeutig einordnen. Besonders Christian Vechtel und Elke Velten zeigen anschließend Interesse. Beide steigern ihre Gebote zeitweise in kleinen Schritten. Schließlich bekommt Vechtel den Eisgleiter für 140 Euro. Damit liegt der Verkaufspreis deutlich über der oberen Grenze der Expertise. Weitere Gegenstände der Ausgabe vom 11. August waren zunächst nicht mit vergleichbarer Sicherheit vollständig dokumentiert. Preise oder Objektlisten für die restliche Sendung sollten deshalb nicht vorweggenommen werden.
Mit Sven Deutschmanek ist für die heutige Ausgabe mindestens ein Experte eindeutig belegt. Er gehört seit Jahren zum Sachverständigenteam der Sendung und beschäftigt sich insbesondere mit technischen Objekten, Design, Alltagsgegenständen und ungewöhnlichen historischen Geräten. Genau in dieses Gebiet fällt auch der Eisgleiter. Das Grundprinzip der Expertenstation ist seit Jahren gleich: Zunächst werden Herkunft, Alter, Material, Hersteller oder Künstler sowie der Zustand eines Gegenstands untersucht. Danach folgt eine Einschätzung des möglichen Marktwertes. Erst anschließend entscheidet sich, ob der Verkäufer den Weg in den Händlerraum antreten möchte.
Zum größeren Expertenteam gehören unter anderem Dr. Heide Rezepa-Zabel, Wendela Horz und Patrick Lessmann für Schmuck sowie Detlev Kümmel, Colmar Schulte-Goltz, Dr. Friederike Werner und Dr. Bianca Berding für unterschiedliche Bereiche der Kunst und Antiquitäten. Welche dieser Fachleute neben Deutschmanek in der Ausgabe vom 11. August tatsächlich zu sehen sind, war zunächst nicht vollständig bestätigt. Die Besetzung wechselt abhängig von den Gegenständen einer Folge. Eine pauschale Zuordnung aller bekannten Experten zur heutigen Sendung wäre deshalb nicht belastbar.
Horst Lichter ist seit dem Start von „Bares für Rares“ im Jahr 2013 das Gesicht der Sendung. Der frühere Fernsehkoch führt durch die Begegnungen mit den Verkäufern, fragt nach der Geschichte der mitgebrachten Stücke und begleitet die Expertise. Seine Aufgabe ist dabei nicht die fachliche Bewertung. Diese bleibt den jeweiligen Sachverständigen vorbehalten. Lichter bildet vielmehr die Verbindung zwischen persönlichen Geschichten, fachlicher Einschätzung und der späteren Verkaufssituation. Auch beim Eisgleiter der heutigen Ausgabe entsteht ein Teil der Unterhaltung gerade daraus, dass der Moderator die Funktion des ungewöhnlichen Holzobjekts zunächst nicht erkennt.
Das Zusammenspiel gehört zu den Konstanten der Sendung. Anstatt Antiquitäten lediglich katalogartig zu präsentieren, verbindet „Bares für Rares“ Sachinformationen mit persönlichen Geschichten und einer offenen Preisverhandlung. Die Zuschauer erfahren zunächst, was die Besitzer selbst über ihr Stück wissen und welchen Preis sie sich vorstellen. Anschließend erhalten sie die Einschätzung eines Fachmanns oder einer Fachfrau. Erst danach zeigt sich im Händlerraum, ob sich der theoretische Marktwert auch in einem konkreten Kaufangebot widerspiegelt.
Für die Ausgabe vom Dienstag lassen sich Christian Vechtel und Elke Velten sicher als Beteiligte im Händlerraum nennen. Beide interessieren sich für den historischen Eisgleiter und liefern sich schließlich ein Bieterduell. Vechtel setzt sich mit seinem Angebot von 140 Euro durch. Ob daneben etwa Fabian Kahl, Walter Lehnertz, Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger oder andere bekannte Gesichter am heutigen Händlertisch sitzen, war zunächst nicht vollständig bestätigt. Die Besetzung des Händlerraums variiert regelmäßig von Ausgabe zu Ausgabe.
Zum größeren Kreis der aus der Sendung bekannten Händler gehören unter anderem Fabian Kahl, Walter Lehnertz, Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Daniel Meyer, Julian Schmitz-Avila, Sarah Schreiber und Christian Vechtel. Die Händler kaufen die Objekte nicht im Auftrag des ZDF. Nach dem etablierten Konzept treffen Verkäufer und Händler ihre Entscheidung über einen Kauf selbst. Ein hoher Expertisenwert garantiert deshalb keinen entsprechenden Verkaufspreis. Umgekehrt kann ein besonders begehrtes oder ungewöhnliches Objekt im Händlerraum mehr erzielen als zuvor geschätzt. Genau dies passiert beim Eisgleiter, dessen 140 Euro Verkaufspreis über der Expertise von maximal 80 Euro liegen.
Bevor ein Objekt überhaupt verkauft werden kann, wird es von einem Fachmann oder einer Fachfrau untersucht. Neben Alter und Herkunft spielen Erhaltungszustand, Seltenheit, Material, Signaturen, Marken und die Nachfrage auf dem jeweiligen Sammlermarkt eine Rolle. Die Experten nennen schließlich einen Wertbereich. Dieser stellt jedoch keinen verbindlichen Verkaufspreis dar. Der Eigentümer kann nach der Bewertung entscheiden, ob er weiterhin verkaufen möchte.
Erhält er die Händlerkarte, darf er sein Stück im Händlerraum präsentieren. Dort kennen die Kaufinteressenten die zuvor genannte Expertise zunächst nicht automatisch aus der vorangegangenen Unterhaltung. Sie begutachten das Objekt selbst und geben ihre Angebote ab. Der Verkäufer kann ein Gebot akzeptieren, weiterverhandeln oder einen Verkauf ganz ablehnen. Damit bleibt ein wesentlicher Spannungsmoment bis zum Ende erhalten: Eine hohe Expertise kann auf zurückhaltende Händler treffen, während bei anderen Objekten Konkurrenz entsteht und der Preis steigt.
Die neue Ausgabe vom 11. August 2026 ist für Dienstag um 15.05 Uhr im ZDF angesetzt. Programmdatenbanken führen sie als Folge 2426 mit einer Länge von rund 55 Minuten. Das ZDF zeigt die regulären neuen Folgen üblicherweise von Montag bis Freitag auf diesem Sendeplatz. Bereits für Mittwoch, 12. August, ist die nächste reguläre Ausgabe vorgesehen. Zusätzlich steht an diesem Tag eine XXL-Ausgabe im Programm.
Wer die Nachmittagsausstrahlung verpasst, findet „Bares für Rares“ außerdem im Streamingangebot des ZDF. Dort stehen aktuelle sowie zahlreiche ältere Ausgaben zum Abruf bereit. Zusätzlich zeigt ZDFneo regelmäßig ältere Folgen zu unterschiedlichen Tageszeiten. Die konkreten Wiederholungstermine hängen vom jeweiligen Programmplan ab. Zuschauer sollten deshalb zwischen der neuen ZDF-Ausgabe um 15.05 Uhr und älteren Folgen auf ZDFneo unterscheiden.
Dass „Bares für Rares“ auch nach mehr als einem Jahrzehnt regelmäßig neue Ausgaben erhält, zeigt sich besonders deutlich an den Zuschauerzahlen. Laut ZDF-Programmchronik wurden im Jahr 2025 insgesamt 225 reguläre Sendungen ausgestrahlt. Sie kamen im Durchschnitt auf 1,86 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 22,8 Prozent. Die drei damaligen XXL-Sendungen erreichten durchschnittlich 3,67 Millionen Menschen und 16,5 Prozent Marktanteil. Damit gehört die Marke weiterhin zu den auffällig erfolgreichen Unterhaltungssendungen des ZDF.
Zum Erfolg trägt die klare und leicht verständliche Dramaturgie bei. Jede Geschichte beginnt mit einem Gegenstand und seinem Besitzer. Danach entsteht durch die Expertise ein konkreter Wertmaßstab, bevor im Händlerraum ein zweiter, vom tatsächlichen Kaufinteresse bestimmter Preis entsteht. Antiquitätenwissen, persönliche Erinnerungen und Verhandlungen greifen ineinander. Hinzu kommt eine wechselnde Mischung aus Schmuck, Kunst, Alltagsdesign, technischen Kuriositäten und Sammlerstücken. Dadurch muss das Publikum keine Vorkenntnisse mitbringen und kann dennoch bei jeder neuen Rarität miträtseln.
Wer selbst ein ungewöhnliches Erbstück, einen Dachbodenfund oder eine Antiquität besitzt, kann sich für „Bares für Rares“ bewerben. Nach den veröffentlichten Angaben ist eine Bewerbung unter anderem über ein Onlineformular möglich. Bewerber müssen Informationen über sich und den Gegenstand liefern. Auch eine postalische Bewerbung bei der Produktionsfirma Warner Bros. ITVP in Köln ist möglich. Für eine eigenständige Bewerbung gilt grundsätzlich ein Mindestalter von 18 Jahren. Für Minderjährige kann ein Erwachsener die Bewerbung übernehmen.
Eine Bewerbung bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ein Gegenstand in der Fernsehsendung landet. Nach Angaben, die das ZDF zur Sendung veröffentlicht hat, gehen jede Woche mehrere Hundert Bewerbungen ein. Daneben finden Schätztage statt, bei denen Gegenstände zunächst außerhalb einer regulären Sendung begutachtet werden können. Ein Verkauf erfolgt dort nicht. Interessante Stücke können jedoch für eine spätere TV-Aufzeichnung ausgewählt werden. Wer mitmachen möchte, sollte möglichst aussagekräftige Angaben und Bilder des Gegenstandes bereithalten und Informationen zu Herkunft, Vorbesitz oder vorhandenen Unterlagen angeben können.
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