
Das große Backen heute am 12. August 2026 bringt die verbliebenen Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker bei SAT.1 vor drei sehr unterschiedliche Herausforderungen. Nach persönlichen Rezepten zum Staffelauftakt und der großen Jubiläumsfolge zum 100. regulären Wettbewerb geht es diesmal zunächst herzhaft zu. Pide-Brote stehen ebenso auf dem Programm wie eine klassische Friesentorte und aufwendig gestaltete Torten, die bekannte deutsche Sprichwörter in essbare Bilder übersetzen sollen. Zehn Kandidatinnen und Kandidaten sind vor der dritten Folge noch im Rennen. Einer oder eine von ihnen wird den Wettbewerb am Ende des Abends verlassen müssen.
SAT.1 strahlt die dritte Folge der 14. Staffel von „Das große Backen“ am Mittwoch, 12. August 2026, ab 20:15 Uhr aus. Die Ausgabe trägt den Titel „Herzhafte, friesische und sprichwörtliche Gebäcke“. Damit beschreibt der Sender bereits die drei kulinarischen Richtungen, die den Abend bestimmen.
Den Auftakt bilden herzhafte Pide-Brote. Die aus der türkischen Küche bekannten, länglichen Teigfladen verlangen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern andere Fähigkeiten als eine klassische Motivtorte. Entscheidend sind ein sauber hergestellter Teig, die richtige Konsistenz, eine kontrollierte Backzeit und eine stimmige Kombination der herzhaften Bestandteile. Gerade bei einem scheinbar vergleichsweise schlichten Gebäck werden handwerkliche Fehler schnell sichtbar.
Die Aufgabe setzt damit bewusst einen Kontrast zu vielen der aufwendigen Torten, die das Erscheinungsbild der Sendung prägen. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen zeigen, dass sie nicht nur mit Fondant, Buttercreme und Dekoration umgehen können, sondern auch bei einem herzhaften Hefegebäck technisch sauber arbeiten.
Welche individuellen Füllungen und geschmacklichen Kombinationen die einzelnen Kandidaten präsentieren, wird von SAT.1 in der öffentlich zugänglichen Folgenbeschreibung vor der Ausstrahlung nicht vollständig aufgeschlüsselt. Gesichert ist deshalb vorab vor allem das Grundthema Pide. Weitergehende Details sollten nicht vorweggenommen werden.
Im zweiten Teil der heutigen Folge rückt ein deutscher Gebäckklassiker in den Mittelpunkt. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen sich an einer Friesentorte versuchen. Sie verbindet traditionell mehrere unterschiedliche Texturen und stellt deshalb hohe Anforderungen an Vorbereitung, Timing und Verarbeitung.
Typisch für eine klassische Friesentorte ist das Zusammenspiel von knusprigen und cremigen Bestandteilen. Damit passt sie besonders gut in eine technische Prüfung, bei der weniger die freie Gestaltung als die präzise Umsetzung einer Vorgabe zählt. Die Juroren können dabei unmittelbar vergleichen, wie sauber die einzelnen Backtalente gearbeitet haben.
Die technische Prüfung besitzt im Konzept von „Das große Backen“ eine besondere Funktion. Während die Kandidaten bei anderen Aufgaben eigene Rezepte und Ideen vorbereiten können, stehen hier stärker handwerkliche Grundlagen im Zentrum. Das Ergebnis muss innerhalb einer festgelegten Zeit möglichst präzise umgesetzt werden.
Für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs kann diese Aufgabe entsprechend wichtig werden. Schon kleine Unterschiede bei Böden, Creme, Schichtung, Stabilität oder Backgrad können sich auf die Bewertung auswirken. Gerade Kandidaten, die nach der ersten Aufgabe noch nicht genügend Punkte gesammelt haben, können in der technischen Prüfung ihre Ausgangslage verändern.
Zum Abschluss wird die Aufgabe deutlich visueller. Die verbliebenen Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker sollen bekannte deutsche Sprichwörter als Torten interpretieren. Dabei verbindet die Sendung klassisches Backhandwerk mit einer Gestaltungsaufgabe.
Die Herausforderung besteht nicht allein darin, eine geschmacklich überzeugende Torte herzustellen. Das gewählte Sprichwort muss zugleich so in Formen, Farben und Dekoration übersetzt werden, dass die Grundidee erkennbar wird. Damit werden Fähigkeiten verlangt, die bei „Das große Backen“ regelmäßig entscheidend sind: Planung, Modellierung, Stabilität, sauberes Arbeiten und ein schlüssiges Gesamtkonzept.
Gerade solche Aufgaben können größere Unterschiede zwischen den Kandidaten sichtbar machen. Manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfügen über viel Erfahrung mit Motivtorten und dreidimensionaler Dekoration, andere setzen ihre Schwerpunkte stärker auf Geschmack oder klassisches Gebäck. In der dritten Aufgabe müssen diese Fähigkeiten möglichst zusammenkommen.
Welche Sprichwörter die zehn verbliebenen Backtalente im Einzelnen umsetzen, gehört zur eigentlichen Ausgestaltung der Episode. Vorab offiziell bestätigt ist das übergeordnete Thema. Fest steht außerdem, dass am Ende der drei Prüfungen erneut die Gesamtleistung über Wochensieg und Ausscheiden entscheidet.
Die 14. Staffel startete am 29. Juli mit zwölf Hobbybäckerinnen und Hobbybäckern. Dabei reicht das Teilnehmerfeld von Menschen mit großer Erfahrung bei Motivtorten bis zu Kandidaten, die beruflich aus völlig anderen Bereichen kommen.
Noch im Wettbewerb stehen vor der heutigen Folge Bianca aus Augsburg, Oxana aus Gummersbach, Sandra aus Berlin, Andre aus Freudenburg, Janina aus der Region Bad Ems, Jenny aus Magdeburg, Elli aus Tettnang, Anna aus Worms, Kayahan aus Salzgitter und Michael aus Menden.
Das Feld ist bewusst unterschiedlich zusammengesetzt. Anna ist als Koch- und Back-Influencerin bereits mit der Präsentation von Rezepten vertraut. Andre war Profi-Handballer. Sandra arbeitet im Umfeld von Feuerwehr und Polizei. Janina ist Notfallsanitäterin. Kayahan studiert Jura. Elli arbeitet als Lehrerin. Jenny verbindet ihre Begeisterung für Motivtorten mit ihrer Vorliebe für Heavy Metal und Fußball.
Ausgeschieden sind bislang zwei Kandidatinnen. Laura aus Brandenburg musste die Show nach der Auftaktfolge verlassen. In der Jubiläumsausgabe vom 5. August erwischte es anschließend Constanze aus Hamburg. Damit beginnt Folge 3 mit zehn verbliebenen Backtalenten.
Eine Kandidatin hat sich in den ersten beiden Folgen besonders stark positioniert. Bianca aus Augsburg wurde sowohl zum Staffelauftakt als auch in der Jubiläumsfolge zur „Bäckerin der Woche“ gekürt und durfte die rote Schürze behalten.
In Folge 2 überzeugte sie über die drei Aufgaben hinweg erneut mit einer hohen Gesamtleistung. Die Jubiläumsausgabe hatte ganz im Zeichen der Zahl 100 gestanden. Zunächst mussten die Kandidaten in 100 Minuten ein Brandteiggebäck herstellen. Anschließend folgte als technische Prüfung die Produktion gleichmäßiger Herz-Bärentatzen. Die dritte Aufgabe griff schließlich Rezepte aus früheren Staffeln auf, die geschmacklich neu interpretiert werden sollten.
Bianca ging auch aus diesem Wettbewerb als Wochenbeste hervor. Der Vorsprung bedeutet allerdings keinen dauerhaften Schutz. Die Punkte werden innerhalb der jeweiligen Folge vergeben, sodass die Leistungen heute erneut entscheidend sind. Wer nach allen drei Aufgaben die niedrigste Gesamtwertung erreicht, muss die Sendung verlassen.
Das sorgt dafür, dass auch ein erfolgreicher Start keine Garantie für eine lange Teilnahme ist. Umgekehrt können Kandidatinnen und Kandidaten, die in den ersten Wochen im unteren Bereich lagen, mit einem gelungenen Backtag ihre Position deutlich verbessern.
An der Jury ändert SAT.1 auch 2026 nichts. Bettina „Betty“ Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs beurteilen die Kreationen der Hobbybäcker.
Schliephake-Burchardt ist Konditormeisterin und insbesondere für ihre Erfahrung mit Motivtorten und aufwendiger Tortendekoration bekannt. Sie gehört seit 2015 zur Jury des Formats und ist auch in den Ablegern „Das große Promibacken“ und „Das große Backen: Die Profis“ präsent.
Christian Hümbs gehört zu den bekannten deutschen Patissiers und begleitet das Format ebenfalls seit vielen Jahren. Bei der Bewertung spielen Geschmack und Optik ebenso eine Rolle wie technische Umsetzung und Schwierigkeitsgrad.
Pro Folge absolvieren die Kandidatinnen und Kandidaten grundsätzlich drei Aufgaben. Danach werden die Ergebnisse zusammengeführt. Das Backtalent mit der höchsten Wertung erhält den Titel „Bäckerin der Woche“ beziehungsweise „Bäcker der Woche“ und die rote Schürze. Wer am wenigsten Punkte sammelt, scheidet aus.
Im Finale geht es schließlich um den goldenen Cupcake, 10.000 Euro Preisgeld und ein eigenes Backbuch.
Durch die Sendung führt erneut Enie van de Meiklokjes. Sie ist seit 2014 Moderatorin von „Das große Backen“ und damit seit dem frühen Verlauf der deutschen Ausgabe eng mit dem Format verbunden.
Ihre Aufgabe unterscheidet sich von der der Jury. Van de Meiklokjes begleitet die Teilnehmer durch die Prüfungen, kündigt Aufgaben und verbleibende Backzeiten an und führt durch die einzelnen Phasen des Wettbewerbs. Die eigentliche fachliche Bewertung übernehmen Schliephake-Burchardt und Hümbs.
Die personelle Kontinuität gehört zu den auffälligsten Merkmalen der Sendung. Während das Kandidatenfeld in jeder Staffel vollständig wechselt, bleibt das zentrale On-Air-Team seit Jahren weitgehend unverändert. Dadurch besitzt die Show eine feste Struktur, obwohl Aufgaben, Themen und Backwerke von Woche zu Woche wechseln.
SAT.1 hat Folge 3 für Mittwoch, 12. August 2026, um 20:15 Uhr angesetzt. Im linearen Fernsehprogramm läuft die Show bis etwa 23 Uhr. Die reine bei Joyn ausgewiesene Folgenlänge liegt mit rund 119 Minuten darunter, weil dort die Werbeunterbrechungen des linearen SAT.1-Programms nicht in gleicher Weise zur Sendungsdauer zählen.
Wer die Folge nicht im Fernsehen sehen möchte, kann den SAT.1-Livestream über Joyn verfolgen. Nach der Ausstrahlung steht die Ausgabe ebenfalls bei Joyn zum Abruf bereit. Auch die bisherigen Folgen der Staffel können dort angesehen werden.
Für Abonnenten von Joyn PLUS+ gibt es zudem die Vorabveröffentlichung der kommenden Folgen. Die heutige dritte Episode wurde bereits eine Woche vor ihrer regulären SAT.1-Premiere als „Vor TV“-Folge angeboten. Damit können zahlende Nutzer innerhalb des Veröffentlichungsrhythmus jeweils früher sehen, welche Kandidaten weiterkommen.
Eine lineare Wiederholung der heutigen Folge ist nach den aktuellen Programmangaben bereits in der Nacht zum Donnerstag vorgesehen. SAT.1 zeigt „Das große Backen“ demnach am 13. August gegen 1:50 Uhr erneut. Eine weitere Wiederholung ist für Sonntag, 16. August, ab 11:50 Uhr im SAT.1-Programm angekündigt. Auch sixx übernimmt Folgen der Staffel am Wochenende.
Die aktuelle Programmübersicht von SAT.1 und Joyn führt für Staffel 14 insgesamt zehn Sendetermine auf. Der Auftakt erfolgte am 29. Juli, danach läuft „Das große Backen“ grundsätzlich mittwochs um 20:15 Uhr.
Nach der heutigen dritten Ausgabe sind weitere Folgen am 19. August, 26. August, 2. September, 9. September, 16. September, 23. September und 30. September vorgesehen.
Das Teilnehmerfeld wird dabei schrittweise kleiner. Die aktuelle Staffel begann mit zwölf Personen. Nach Laura und Constanze sind zehn übrig. Im Finale treten nach dem bekannten Ablauf des Formats schließlich die letzten verbliebenen Backtalente gegeneinander an.
Das Grundprinzip orientiert sich am international erfolgreichen Bake-Off-Format. Die deutsche Variante läuft seit 2013. Über die Jahre entstanden zudem mehrere Ableger, darunter „Das große Promibacken“ und „Das große Backen: Die Profis“.
Auch hinter der Kamera besitzt „Das große Backen“ mittlerweile einen festen Standort. Seit Staffel 6 wird die Sendung auf Schloss Stülpe in Brandenburg produziert. Das historische Anwesen liefert die Kulisse für das bekannte Backzelt, in dem die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Aufgaben bewältigen.
Die deutsche Produktion liegt seit 2024 bei BBC Studios Germany. Zuvor wurde das Format von Tower Productions hergestellt. BBC Studios Germany führt die Produktion der deutschen Adaption damit inzwischen unter eigener Verantwortung fort.
Das Format geht auf „The Great British Bake Off“ zurück, das international zahlreiche nationale Versionen hervorgebracht hat. Die deutsche Ausgabe verbindet dessen grundlegendes Wettbewerbsprinzip mit einem eigenständigen Kandidatenfeld, eigener Jury und speziell für die SAT.1-Version entwickelten Aufgaben.
Dass die Sendung in der vergangenen Woche bereits ihre 100. reguläre Folge gefeiert hat, verdeutlicht die lange Laufzeit des Formats in Deutschland. Die dritte Folge der 14. Staffel kehrt nach diesem Jubiläum nun wieder zu einem klassischen Wettbewerbsmix zurück: ein herzhaftes Gebäck, eine technisch anspruchsvolle traditionelle Spezialität und zum Abschluss eine große kreative Tortenaufgabe.
Für die zehn verbliebenen Kandidatinnen und Kandidaten beginnt damit die nächste Phase des Wettbewerbs. Nach zwei Folgen sind erste Leistungsunterschiede sichtbar, doch die Wertung startet mit den neuen Herausforderungen praktisch wieder von vorn. Pide, Friesentorte und die Darstellung deutscher Sprichwörter verlangen drei unterschiedliche Fähigkeiten. Genau diese Mischung entscheidet heute darüber, wer die rote Schürze erhält und für wen der Wettbewerb endet.






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