
Autofahrer rund um Braunschweig müssen sich ab Montag, 12. Oktober 2026, auf weitere Einschränkungen einstellen. Im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest beginnt der nächste Abschnitt einer umfangreichen Fahrbahnsanierung. Dabei ist unter anderem die Verbindung von der A391 zur A39 gesperrt, wenn Verkehrsteilnehmer in Richtung Salzgitter fahren wollen. Auch die Verbindung von der A391 zur B248 in Richtung Rüningen sowie zwei weitere Ausfahrten im Umfeld des Dreiecks fallen zeitweise weg. Die Autobahn GmbH hat dafür mehrere Umleitungsstrecken vorgesehen.
Die nächste Bauphase betrifft das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest, an dem A391 und A39 miteinander verbunden sind. Nach Angaben der Autobahn GmbH bleibt vom Montag, 12. Oktober, bis Montag, 26. Oktober, zunächst der Zubringer von der A391 auf die A39 in Fahrtrichtung Salzgitter gesperrt. Gleichzeitig kann von der A391 nicht auf die B248 in Richtung Rüningen gefahren werden. Zusätzlich wird die Ausfahrt von der A39 aus Richtung Wolfsburg auf die B248 in Richtung Rüningen geschlossen. Betroffen ist außerdem die Ausfahrt von der A39 aus Richtung Salzgitter auf die Westerbergstraße.
Eine konkrete Uhrzeit für Beginn und Ende nennt die Autobahn GmbH in ihrer am 6. Oktober veröffentlichten Verkehrsmeldung nicht. Dort wird ausschließlich der Zeitraum 12. bis 26. Oktober angegeben. In veröffentlichten Verkehrsdaten zur Maßnahme wird die entsprechende Bauphase mit einem Beginn am 12. Oktober um 0 Uhr und einem Ende am 27. Oktober um 0 Uhr geführt. Damit erstreckt sich dieser Datensatz über den gesamten 26. Oktober. Die amtliche Projektankündigung selbst bleibt bei der Angabe Montag, 12. Oktober, bis Montag, 26. Oktober.
Für die gesperrten Fahrbeziehungen nennt die Autobahn GmbH mehrere Alternativen. Wer auf der A391 unterwegs ist und anschließend auf die A39 wechseln möchte, soll der ausgeschilderten Umleitung über das Autobahnkreuz Braunschweig-Süd folgen. Verkehrsteilnehmer, die von der A2 kommen und auf die A39 in Richtung Salzgitter wechseln wollen, können stattdessen das Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter nutzen. Damit wird ein Teil des überregionalen Verkehrs bereits außerhalb des unmittelbaren Baustellenbereichs auf eine alternative Verbindung gelenkt. Die Behörde fordert Verkehrsteilnehmer ausdrücklich zu erhöhter Aufmerksamkeit auf den ausgeschilderten Umleitungsstrecken auf.
Für Fahrten nach Rüningen gibt es ebenfalls eine ausgewiesene Alternative. Wer auf der A39 aus Richtung Wolfsburg kommt und auf die B248 in Richtung Rüningen fahren möchte, soll die Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd nutzen. Dieselbe Anschlussstelle steht auch Verkehrsteilnehmern zur Verfügung, die aus Richtung Salzgitter kommen und normalerweise an der Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Nord abfahren würden. Damit ist Rüningen während der Bauphase weiterhin über die südliche Anschlussstelle erreichbar.
Die Sperrungen treffen mehrere regelmäßig genutzte Verbindungen zwischen der Braunschweiger Stadtautobahn, der A39 und dem südlichen Stadtgebiet. Insbesondere Verkehr von der A391 in Richtung Salzgitter kann während des Bauabschnitts nicht die übliche direkte Rampe im Dreieck Braunschweig-Südwest nutzen. Auch Fahrten zur B248 beziehungsweise nach Rüningen werden umgeleitet.
Beim Busverkehr besteht bereits vor Beginn des neuen Abschnitts eine gesonderte Einschränkung. Die KVG Braunschweig weist für den Zeitraum vom 29. September bis 12. Oktober auf große Verspätungen und Fahrtausfälle bei den Linien beziehungsweise Linienverbindungen 790/620, 602/620 und 601 hin. Als Grund nennt das Unternehmen eine Umleitung der Linien 601 und 620 ab Rüningen in Richtung Braunschweig. Die veröffentlichte KVG-Meldung endet am 12. Oktober und enthält keine Aussage darüber, ob diese konkrete Regelung während des danach beginnenden Bauabschnitts fortgesetzt wird.
Die Sperrung ist Teil einer deutlich größeren Sanierungsmaßnahme im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest. Die Autobahn GmbH teilt die Arbeiten in insgesamt sechs Bauabschnitte auf. Insgesamt sollen rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn bearbeitet werden. Dafür sind Investitionen von etwa 6,5 Millionen Euro vorgesehen. Erneuert werden nach den Projektangaben die Deckschicht und die Binderschicht, an einzelnen Stellen außerdem die darunterliegende Tragschicht. Die Gesamtmaßnahme begann im August 2026 und soll nach derzeitiger Planung Ende Oktober 2027 abgeschlossen werden. Die einzelnen Fahrbeziehungen werden dafür abschnittsweise vollständig gesperrt.
Auch nach dem 26. Oktober folgen weitere Einschränkungen. Für den Zeitraum vom 26. Oktober bis 1. November sieht der Zeitplan die Sperrung des Zubringers von der A391 auf die A39 in Richtung Wolfsburg vor. Vom 2. bis 18. November soll anschließend die Verbindung von der A39 aus Richtung Wolfsburg auf die A391 gesperrt werden. Die Autobahn GmbH weist zugleich darauf hin, dass der Ablauf von der Witterung abhängt. Sollten Änderungen notwendig werden, will sie die betreffende Verkehrsmeldung aktualisieren.
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