Verbindungsrampe am Mainspitz-Dreieck bleibt bis 12. November gesperrt

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Am Mainspitz-Dreieck zwischen Mainz, Wiesbaden und Rüsselsheim wird ab Montagabend, 2. November 2026, eine Autobahnverbindung für mehrere Tage gesperrt. Betroffen ist die Rampe von der A671 zur A60 in Richtung Rüsselsheimer Dreieck. Die Sperrung am Mainspitz-Dreieck beginnt nach Angaben der Autobahn GmbH gegen 21 Uhr und soll bis Donnerstag, 12. November, etwa 22 Uhr dauern. Für den betroffenen Verkehr ist eine Umleitung über die Anschlussstelle Ginsheim-Gustavsburg vorgesehen.

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Welche Verbindung am Mainspitz-Dreieck gesperrt wird

Die Einschränkung betrifft die Verbindungsrampe, über die Fahrzeuge von der A671 aus Richtung Wiesbaden auf die A60 in Fahrtrichtung Rüsselsheimer Dreieck wechseln. Sie liegt am Mainspitz-Dreieck mit der Anschlussstellennummer 26. Gesperrt wird damit nicht die gesamte A671 und auch nicht die komplette A60, sondern die Verbindung zwischen beiden Autobahnen für diese Fahrtrichtung.

Als Beginn nennt die Niederlassung West der Autobahn GmbH Montag, 2. November, gegen 21 Uhr. Die Freigabe ist für Donnerstag, 12. November, gegen 22 Uhr geplant. Die Angaben sind als ungefähre Zeitpunkte veröffentlicht. Die Sperrung erstreckt sich damit über mehr als zehn Tage und betrifft neben den Nächten auch die dazwischenliegenden Werktage.

Noch am 26. Oktober war für dieselbe Rampe lediglich eine Sperrung in der Nacht vom 2. auf den 3. November, von etwa 21 bis 5 Uhr, angekündigt worden. Mit der Aktualisierung vom 2. November hat die Autobahn GmbH den Zeitraum deutlich verändert. Maßgeblich ist nun der Termin bis zum 12. November.

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Umleitung führt über Ginsheim-Gustavsburg

Der Verkehr, der von der A671 zur A60 in Richtung Rüsselsheimer Dreieck fahren will, wird nach den Angaben der Autobahn GmbH zunächst auf die A60 in Richtung Mainz geführt. An der Anschlussstelle Ginsheim-Gustavsburg mit der Nummer 25 ist eine Wendefahrt vorgesehen. Anschließend geht es auf der A60 zurück in Richtung Rüsselsheimer Dreieck.

Damit wird die gesperrte direkte Verbindung am Autobahndreieck umfahren. Für die aktuelle Rampensperrung hat die Autobahn GmbH in ihrer Mitteilung keine bestimmte Umleitungsnummer veröffentlicht. Die konkret benannte Strecke verläuft über die A60 und die Anschlussstelle Ginsheim-Gustavsburg.

Für Fahrzeuge, die bereits von Mainz auf der A60 in Richtung Rüsselsheim unterwegs sind, enthält die jüngste Mitteilung eine weitere wichtige Information: Sie können die Abfahrten Bischofsheim, Anschlussstelle 27, und Rüsselsheim-Mitte, Anschlussstelle 28, benutzen. Eine zuvor veröffentlichte Verkehrsplanung hatte für den Zeitraum ab dem 2. November auch Einschränkungen am rechten Fahrstreifen und eine andere Führung dieses Verkehrs vorgesehen.

Bauarbeiten betreffen knapp sieben Kilometer der A60

Die Rampensperrung hängt mit der grundhaften Fahrbahnerneuerung zwischen dem Mainspitz-Dreieck und dem Rüsselsheimer Dreieck zusammen. Die Autobahn GmbH lässt auf der Richtungsfahrbahn zum Rüsselsheimer Dreieck einen etwa 6,8 Kilometer langen Abschnitt erneuern. Zu der Gesamtmaßnahme gehören neben dem Austausch des Fahrbahnaufbaus auch Arbeiten an der Entwässerung und an den Schutzeinrichtungen.

Nach den Projektinformationen stammen Teile der betroffenen Autobahnstrecke aus den frühen 1970er Jahren. Die Behörde nennt schadhafte Fahrbahnbeläge und Teile der Frostschutzschicht, die erneuert werden müssen. Dabei verweist sie auf die gestiegene Verkehrsbelastung, insbesondere durch Güterverkehr und schwere Fahrzeuge.

Die aktuelle Sperrung der Rampe ist nach Angaben der Autobahn GmbH für die Baustellenverkehrsführung erforderlich. Welche einzelnen Arbeiten während dieser Sperrung unmittelbar an der Rampe stattfinden, wird in der aktualisierten Mitteilung nicht näher ausgeführt.

Verkehrsführung während der umfangreichen Erneuerung

Das gesamte Vorhaben ist in zwei größere Bauabschnitte aufgeteilt. Bereits 2025 wurde die Fahrbahn in Richtung Mainz auf rund 7,3 Kilometern erneuert. Im Jahr 2026 folgt die Gegenrichtung. Die Autobahn GmbH beziffert die Kosten des Gesamtprojekts auf rund 44,5 Millionen Euro.

Für den Baustellenbereich hatte die Autobahn GmbH eine Verkehrsführung mit jeweils zwei verengten Fahrstreifen je Richtung beschrieben. Dabei wird in Richtung Rüsselsheimer Dreieck ein Fahrstreifen auf die gegenüberliegende Richtungsfahrbahn geleitet, während ein weiterer am Baufeld vorbeiführt. Die mehrtägige Rampensperrung ist eine zusätzliche Einschränkung innerhalb dieser umfangreichen Baumaßnahme.

Die Anschlussstelle Rüsselsheim-Königstädten mit der Nummer 29 ist ebenfalls von Bauarbeiten betroffen. Ihre Zufahrten in beiden Richtungen bleiben laut einer früheren Mitteilung während der gesamten Maßnahme gesperrt. Auch die Abfahrt in Richtung Rüsselsheimer Dreieck wurde gesperrt. Für diese separate Einschränkung wurde die Umleitung U44 über Rüsselsheim-Mitte ausgewiesen. Sie ist nicht mit der Umleitung für die nun gesperrte Rampe am Mainspitz-Dreieck gleichzusetzen.

Abschluss der Arbeiten für Dezember vorgesehen

Der Abschnitt zwischen Mainspitz-Dreieck und Rüsselsheimer Dreieck gehört nach den Daten der Autobahn GmbH zu den stark befahrenen Autobahnstrecken. Die Behörde nennt eine durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke von rund 94.000 Fahrzeugen, davon rund elf Prozent Schwerverkehr. Für die anstehende Rampensperrung veröffentlichte sie allerdings keine konkrete Prognose zu Staukilometern, Wartezeiten oder zusätzlichen Fahrminuten.

Auch Änderungen an einzelnen Buslinien oder im Bahnverkehr wurden in der aktuellen Mitteilung nicht benannt. Die angekündigte Maßnahme betrifft den Straßenverkehr am Autobahndreieck. Die Autobahn GmbH bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die gesamte Fahrbahnerneuerung soll nach dem Stand vom 2. November planmäßig im Dezember 2026 abgeschlossen werden. Einen konkreten Termin für das Ende des Gesamtprojekts hat die Autobahn GmbH noch nicht genannt. Für die Verbindungsrampe von der A671 zur A60 ist die Wiederfreigabe dagegen derzeit für Donnerstag, 12. November, gegen 22 Uhr vorgesehen.

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