
Autofahrer auf der A66 in Osthessen müssen sich in der Nacht von Donnerstag, 22. Oktober, auf Freitag, 23. Oktober 2026, auf eine Umleitung einstellen. Der Tunnel Neuhof im Landkreis Fulda wird in Fahrtrichtung Fulda vollständig gesperrt. Nach der Ankündigung beginnt die Sperrung am Donnerstag um 20 Uhr. Die Freigabe ist für Freitag um 5 Uhr vorgesehen. Für den Verkehr aus Richtung Frankfurt steht die Durchfahrt durch den betroffenen Tunnelabschnitt in diesen neun Stunden nicht zur Verfügung.
Die Sperrung betrifft eine wichtige Verbindung südwestlich von Fulda. Wer auf der A66 aus Richtung Frankfurt oder Schlüchtern nach Fulda unterwegs ist, muss die Autobahn an der Anschlussstelle Neuhof-Süd verlassen. Die vorgesehene Umleitung führt über mehrere Orte und die Bundesstraße 279 zurück zur Autobahn. Als Grund für die nächtliche Unterbrechung wird eine Beweissicherung für ein Gutachten genannt.
Die angekündigte Sperrung beginnt am 22. Oktober um 20 Uhr und endet planmäßig am 23. Oktober um 5 Uhr. Damit liegt die vollständige Unterbrechung in Fahrtrichtung Fulda in den Abend- und Nachtstunden. Am Freitagmorgen soll der Verkehr auf dem betroffenen Teilstück wieder auf der Autobahn fahren können. Bei der Uhrzeit handelt es sich um die vorgesehene Freigabe, nicht um eine bereits erfolgte Öffnung.
Betroffen ist der Tunnel Neuhof im Bereich zwischen den Anschlussstellen Neuhof-Süd und Neuhof-Nord. Die Verkehrsinformation für die A66 ordnet die Sperrung der Fahrtrichtung Frankfurt nach Fulda zu. Entscheidend für durchfahrende Fahrzeuge ist die Anschlussstelle Neuhof-Süd: Dort beginnt der vorgesehene Wechsel von der Autobahn auf die Umleitungsstrecke. Die Maßnahme ist ausdrücklich auf diese Fahrtrichtung beschränkt. Eine entsprechende Vollsperrung der Gegenrichtung nach Frankfurt ist für die Nacht nicht angekündigt.
Der Verkehr in Richtung Fulda wird ab Neuhof-Süd über Kalbach, Büchenberg, Zillbach und Döllbach geleitet. Anschließend führt der Weg auf die Bundesstraße 279. Über die Anschlussstelle Fulda-Süd können Fahrzeuge wieder auf die A66 auffahren. Damit verläuft die Umleitung nicht über eine benachbarte Autobahn, sondern über Straßen außerhalb der gesperrten Tunnelröhre. Für Autofahrer ist daher die örtliche Beschilderung ab der Abfahrt Neuhof-Süd maßgeblich.
Die Reihenfolge der Orte ist auch für Reisende wichtig, die nicht in Neuhof starten, sondern die Region auf einer längeren Fahrt passieren. Sie verlassen die A66 vor dem gesperrten Tunnel und kehren erst bei Fulda-Süd auf die Autobahn zurück. Wer aus Richtung Frankfurt nach Fulda fährt, kann den gesperrten Abschnitt während des genannten Zeitfensters nicht auf der regulären Autobahntrasse passieren. Eine konkrete zusätzliche Fahrzeit oder eine erwartete Staulänge wurde für die Umleitung nicht veröffentlicht.
Für die Sperrung ist nach Angaben der Autobahn GmbH, die am Dienstag über die Deutsche Presse-Agentur veröffentlicht wurden, eine Beweissicherung vorgesehen. Dabei geht es um die Begutachtung von Schäden an dem Tunnel, die bereits im Mai entstanden waren. Die aktuelle Maßnahme dient damit der Dokumentation für ein Gutachten. Sie ist nicht als gewöhnliche Tunnelreinigung oder turnusmäßige Wartung angekündigt worden.
Im Mai hatte die Autobahn GmbH bereits über Beschädigungen an technischen Einrichtungen der Tunnelröhre informiert. In ihren damaligen Angaben nannte sie unter anderem 18 beschädigte Kameras von insgesamt 34 sowie Schäden an 31 der 34 Lautsprecher. Die Videoüberwachung gehört zur sicherheitsrelevanten Tunneltechnik. Die damaligen Angaben verdeutlichen, welche Bedeutung die technischen Einrichtungen für den Betrieb des Tunnels haben. Welche konkreten Prüfschritte in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober durchgeführt werden, wurde nicht näher beschrieben.
Reisende sollten bei der Planung vor allem die beiden Zeitpunkte beachten: Ab Donnerstagabend um 20 Uhr ist die reguläre Durchfahrt nach Fulda gesperrt, ab Freitag um 5 Uhr ist die Freigabe vorgesehen. Betroffen sind damit insbesondere Durchfahrten auf der A66 in Richtung Fulda. Die Umleitung beginnt bereits an der Anschlussstelle Neuhof-Süd und endet an der Anschlussstelle Fulda-Süd.
Für die Gegenrichtung in Richtung Frankfurt ist nach der vorliegenden Ankündigung keine vergleichbare nächtliche Sperrung vorgesehen. Auch zu zusätzlichen Einschränkungen unmittelbar vor 20 Uhr oder nach 5 Uhr liegen für diese Maßnahme keine gesicherten Angaben vor. Die veröffentlichte Verkehrsregelung konzentriert sich auf die neun Stunden in Richtung Fulda. Verkehrsteilnehmer müssen in diesem Zeitraum den Umleitungsweg über Kalbach, Büchenberg, Zillbach, Döllbach und die B279 nutzen.
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