
Auf der Bundesstraße 6 bei Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel müssen sich Autofahrer ab Montag, 5. Oktober 2026, auf eine längere Umleitung einstellen. Wegen Untersuchungen an der Brücke über den Hengstebach wird die B6 dort in Fahrtrichtung Hildesheim gesperrt. Die Einschränkung soll nach Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr voraussichtlich bis zum 26. Oktober dauern. In Richtung Goslar bleibt die Bundesstraße dagegen befahrbar.
Die B6 Baddeckenstedt Sperrung betrifft damit nicht beide Fahrtrichtungen. Autofahrer auf dem Weg nach Hildesheim werden vor dem betroffenen Brückenbereich von der Bundesstraße abgeleitet. Für den Gegenverkehr Richtung Goslar bleibt eine Fahrmöglichkeit an der Arbeitsstelle erhalten.
Betroffen ist der Bereich der B6-Brücke über den Hengstebach bei Baddeckenstedt. Die Landesbehörde spricht von einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße. Konkret bedeutet das, dass die Fahrtrichtung Hildesheim im Bereich des Bauwerks nicht genutzt werden kann. Der Verkehr Richtung Goslar verbleibt dagegen auf der B6 und wird halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt.
Die Arbeiten beginnen am Montag, 5. Oktober, und sollen voraussichtlich bis Montag, 26. Oktober 2026, dauern. Eine konkrete Uhrzeit für die Einrichtung der Sperrung oder deren geplantes Ende hat die Landesbehörde nicht veröffentlicht.
Zusätzlich wirken sich die Arbeiten auf zwei örtliche Verkehrswege aus. Der sogenannte Rübenschnellweg entlang der Bahnstrecke sowie der Breslauer Weg werden während der Maßnahme zu Sackgassen. Damit sind auch im direkten Umfeld der Brücke Änderungen in der Verkehrsführung zu beachten.
Für Fahrzeuge in Fahrtrichtung Hildesheim hat die Straßenbaubehörde eine feste Umleitungsstrecke angegeben. Der Verkehr wird von der B6 zunächst über die Kreisstraße 47 in Richtung Klein Elbe geführt. Anschließend geht es über die Kreisstraße 48 in Richtung Groß Elbe und von dort über die Landesstraße 670 zurück zur Bundesstraße 6.
Damit müssen insbesondere Verkehrsteilnehmer, die die B6 in Richtung Hildesheim nutzen wollen, während des rund dreiwöchigen Zeitraums die ausgeschilderte Nebenstrecke nehmen. Eine konkrete Angabe zur zusätzlichen Fahrzeit oder zu erwartenden Staulängen hat die Landesbehörde nicht veröffentlicht.
Auch Radfahrer sind von den Arbeiten betroffen. Für sie gilt die Umleitung über K47, K48 und L670 nach Angaben der Behörde in beiden Fahrtrichtungen. Radverkehr kann den betroffenen Bereich der Hengstebachbrücke somit weder Richtung Hildesheim noch in der Gegenrichtung über die bisherige Strecke passieren.
Grund für die Verkehrseinschränkungen sind Untersuchungen am Brückenbauwerk. Im Auftrag des Geschäftsbereichs Goslar der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird dafür ein Bohrgerät aufgestellt. Mit gezielten Bohrungen sollen Informationen über den Untergrund gewonnen werden.
Im Mittelpunkt stehen nach Behördenangaben die Beschaffenheit und die Tragfähigkeit des Baugrunds. Die gewonnenen Ergebnisse sollen als Grundlage für die weitere Planung der Erneuerung des Bauwerks dienen. Bei der dreiwöchigen Maßnahme geht es damit zunächst um Untersuchungen und nicht um die eigentliche Erneuerung der Hengstebachbrücke.
Die Untersuchung kostet nach Angaben der Landesbehörde rund 60.000 Euro. Die Kosten trägt der Bund. Einen Zeitplan für eine spätere Bauwerkserneuerung enthält die Mitteilung vom 1. Oktober nicht.
Zu Auswirkungen auf Linienbusse oder den Bahnverkehr macht die Niedersächsische Landesbehörde in ihrer Mitteilung zur Hengstebachbrücke keine Angaben. Veröffentlicht wurde lediglich die Verkehrsführung für den Kraftfahrzeugverkehr und für Radfahrer. Auch eine besondere Regelung für den öffentlichen Nahverkehr ist in der Mitteilung nicht genannt.
Der entlang der Bahnstrecke verlaufende Rübenschnellweg wird zwar zur Sackgasse, eine Einschränkung des Schienenverkehrs wird damit jedoch nicht angekündigt. Angaben zu Zugausfällen, Fahrplanänderungen oder Einschränkungen an Bahnhöfen enthält die Behördeninformation nicht.
Die Landesbehörde bittet Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten. Eine konkrete Prognose dazu, wie stark sich die Umleitung auf die Reisezeiten auswirken wird, wurde nicht veröffentlicht. Ebenso gibt es in der Mitteilung keine Angaben zu bestimmten Tageszeiten, an denen mit besonders starken Behinderungen gerechnet wird.
Fest steht damit für den Zeitraum vom 5. bis voraussichtlich 26. Oktober: Wer auf der B6 aus Richtung Goslar beziehungsweise Baddeckenstedt weiter in Richtung Hildesheim fahren möchte, muss im Bereich der Hengstebachbrücke auf die ausgeschilderte Strecke über Klein Elbe, Groß Elbe und die L670 ausweichen. In der Gegenrichtung Richtung Goslar bleibt die B6 dagegen an der Baustelle befahrbar.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu