
Auf der wichtigen Bahnverbindung zwischen Frankfurt und Kassel kommt es im März zu umfangreichen Einschränkungen. Die Deutsche Bahn bündelt auf der sogenannten Main-Weser-Bahn mehrere Bauprojekte, wodurch es zwischen dem 6. und dem 27. März zu Sperrungen, Zugausfällen und Ersatzverkehr mit Bussen kommt. Besonders an den Wochenenden ist die Strecke zeitweise komplett gesperrt.
Betroffen ist vor allem der Abschnitt zwischen Cölbe bei Marburg und Edermünde-Grifte im Norden Hessens. Die Bahn nutzt die Bauphase für mehrere Arbeiten gleichzeitig, um zusätzliche Sperrungen zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden. Für Fahrgäste bedeutet das allerdings über mehrere Wochen hinweg deutliche Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr.
Während der Bauphase bleibt der Zugverkehr an den Wochenenden jeweils vollständig unterbrochen. Die Sperrungen beginnen freitags am Abend und dauern bis in die frühen Stunden des Montags. In dieser Zeit können keine Züge auf dem betroffenen Abschnitt verkehren.
Die Vollsperrungen betreffen mehrere Wochenenden im März. Zusätzlich wird der Verkehr an Werktagen nur eingeschränkt aufrechterhalten, weil Züge teilweise nur auf einem Gleis an den Baustellen vorbeigeführt werden können. Dadurch entstehen längere Fahrzeiten und Verspätungen.
Die Einschränkungen wirken sich besonders auf Pendler aus, die regelmäßig zwischen Frankfurt, Mittelhessen und Nordhessen unterwegs sind.
Von den Bauarbeiten betroffen sind mehrere wichtige Regionalverbindungen. Dazu zählen die Linien RE30, RE98, RB39 und RB41. Einige dieser Züge verkehren nur auf Teilabschnitten der Strecke, andere fallen zeitweise komplett aus.
An Wochenenden fahren die Regionalexpress-Linien RE30 und RE98 in der Regel nur noch zwischen Frankfurt und Marburg. Nördlich davon entfällt der Zugverkehr. Auch bei der RB41 kommt es zu Ausfällen zwischen Marburg und Kirchhain.
An Werktagen bleibt der Verkehr zwar grundsätzlich bestehen, allerdings mit deutlich reduzierter Kapazität. Einige Verbindungen enden früher als gewohnt oder verkehren nur auf Teilstrecken. Dadurch verlängern sich Reisezeiten und Umstiege werden häufiger erforderlich.
Um die Verbindung zwischen den betroffenen Städten aufrechtzuerhalten, richtet die Bahn Ersatzverkehre mit Bussen ein. Zwischen Marburg und Kassel verkehren dabei sowohl Expressbusse ohne Zwischenhalt als auch Busse, die die einzelnen Stationen entlang der Strecke bedienen.
Die Busse fahren teilweise in dichtem Takt, können die Kapazität der ausfallenden Züge jedoch nicht vollständig ersetzen. Reisende müssen daher mit längeren Fahrzeiten rechnen. Außerdem können Fahrräder im Ersatzverkehr in der Regel nicht transportiert werden.
Die genauen Abfahrtszeiten der Busse und geänderten Zugfahrpläne sind laut Bahn bereits in den digitalen Fahrplanauskünften berücksichtigt.
Neben dem Regionalverkehr ist auch der Fernverkehr eingeschränkt. Besonders betroffen ist die ICE-Linie 26, die normalerweise Städte wie Kassel, Marburg, Gießen und Frankfurt verbindet. Während der Bauphase werden diese Halte zeitweise nicht vom Fernverkehr bedient.
Auch bei der IC-Linie 34 kommt es zu Einschränkungen. Ein Teil der Züge beginnt und endet vorübergehend bereits in Dillenburg, sodass mehrere hessische Städte entlang der Strecke nicht angefahren werden.
Die Deutsche Bahn nutzt die Sperrungen, um mehrere Infrastrukturprojekte gleichzeitig umzusetzen. Ein zentraler Bestandteil ist die Vorbereitung für ein neues elektronisches Stellwerk in Stadtallendorf. Außerdem werden Gleise und Weichen erneuert und technische Anlagen modernisiert.
Zusätzlich werden einzelne Bahnsteige angepasst, um künftig einen barrierefreien Einstieg in die Züge zu ermöglichen. Mit der Bündelung der Bauarbeiten soll laut Bahn verhindert werden, dass die Strecke später mehrfach erneut gesperrt werden muss.
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