
Mit „Below“ startet Netflix am Donnerstag, 8. Oktober 2026, eine neue Horror- und Thrillerserie mit Josh Hartnett in der Hauptrolle. Die sechsteilige Produktion führt in ein abgelegenes Fischerdorf auf der kanadischen Insel Neufundland, dessen Bewohner durch ein rätselhaftes Wesen aus dem Meer bedroht werden. Die Netflix-Serie Below verbindet übernatürlichen Horror mit einer Familiengeschichte und den wirtschaftlichen Problemen einer Küstengemeinde. Alle sechs Folgen der ersten Staffel stehen seit dem Starttag gleichzeitig zum Abruf bereit.
Die neue Netflix-Produktion ist seit dem 8. Oktober 2026 weltweit verfügbar. In Deutschland erfolgte die Veröffentlichung am selben Tag. Netflix hat sämtliche sechs Episoden gleichzeitig freigeschaltet. Zuschauer können die Geschichte damit ohne wöchentliche Wartezeiten verfolgen.
Der Streamingdienst bezeichnet „Below“ ausdrücklich als Miniserie. Eine zweite Staffel ist bislang nicht angekündigt. Ob es trotz dieser ursprünglichen Konzeption irgendwann eine Fortsetzung geben könnte, ist offen. Der deutsche und der englische Titel sind identisch. Auf Netflix stehen neben der englischen Originalfassung auch eine deutsche Synchronfassung und deutsche Untertitel zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Calvin Penney, gespielt von Josh Hartnett. Der eigensinnige Fischer lebt in der kleinen Küstengemeinde Snooks Arm auf Neufundland. Der rätselhafte Tod seines Vaters liegt viele Jahre zurück, beschäftigt ihn jedoch weiterhin. Gleichzeitig verändert sich das Leben in der Gemeinde, deren wirtschaftliche Existenz eng mit der Fischerei verbunden ist.
Als ungewöhnliche Ereignisse auf dem Meer die Bewohner beunruhigen und eine unbekannte Kreatur zur Bedrohung wird, versucht Calvin, seine Familie und den Ort zu schützen. Unterstützung erhält er von der Meeresforscherin Fonda Howander. Gemeinsam untersuchen sie die Ereignisse vor der Küste und stoßen dabei auf Geheimnisse, die mit der Vergangenheit der Insel verbunden sind.
Neben Josh Hartnett als Calvin Penney gehören Mackenzie Davis und Charlie Heaton zur zentralen Besetzung. Davis übernimmt die Rolle der Meeresforscherin Dr. Fonda Howander. Heaton spielt Calvins Sohn Wade, der ebenfalls in die ungewöhnlichen Geschehnisse verwickelt wird.
Heaton ist einem großen Netflix-Publikum durch seine Rolle in „Stranger Things“ bekannt. Davis wirkte unter anderem in „Station Eleven“ und „Blade Runner 2049“ mit. Hartnett war zuletzt beispielsweise in Christopher Nolans „Oppenheimer“ und dem Thriller „Trap“ zu sehen.
Weitere Rollen übernehmen Ruby Stokes als Mary Penney, Rohan Campbell als Jay Penney, Willow Kean als Ruth Penney und Kaleb Horn als Noah. Auch Natasha Henstridge und Mary Walsh gehören zum Ensemble.
Entwickelt wurde „Below“ vom kanadischen Drehbuchautor und Showrunner Jesse McKeown, der zuvor unter anderem an „The Umbrella Academy“ und „19-2“ beteiligt war. Die Episoden entstanden unter der Regie von Jamie Childs, Helen Shaver und Stephen Dunn. Zu den ausführenden Produzenten gehört auch Hauptdarsteller Josh Hartnett.
Die Serie wurde tatsächlich auf Neufundland gedreht. McKeown erklärte gegenüber Netflix, dass ihn seine langjährige Verbindung zur Region zu der Geschichte inspiriert habe. Besonders die raue Landschaft, die isolierte Lage kleiner Gemeinden und deren Zusammenhalt hätten ihn interessiert.
Eine literarische Vorlage nennt Netflix nicht. Die Produktion basiert auf einer von McKeown entwickelten Serienidee, die Elemente regionaler Überlieferungen mit einer erfundenen Bedrohung verbindet.
Neben der geheimnisvollen Kreatur spielt die Veränderung des traditionellen Lebens auf Neufundland eine wichtige Rolle. Rückläufige Fischbestände, wirtschaftliche Unsicherheit und die Zukunft kleiner Küstenorte bilden den gesellschaftlichen Hintergrund der Handlung.
Die Produktion greift außerdem Themen wie Klimawandel und familiären Zusammenhalt auf. Dadurch unterscheidet sich die Serie in ihrer Anlage von einer reinen Monsterjagd. Das übernatürliche Geschehen trifft auf Menschen, die bereits vor dem Auftauchen des Wesens mit erheblichen Veränderungen konfrontiert sind.
Mackenzie Davis erklärte in einem Interview mit Reuters vom 5. Oktober, dass Umweltveränderungen ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte seien. Die Serie verbinde diese Themen jedoch mit Spannung und Humor, ohne sie ausschließlich in den Vordergrund zu stellen.
Zum Streamingstart liegen bereits mehrere internationale Rezensionen vor. Die britische Zeitung „The Guardian“ vergab drei von fünf Sternen. Kritikerin Sarah Dempster bezeichnet die Serie als ausgesprochen ungewöhnliche Mischung aus Monster-Horror und Humor. Trotz ihrer überzeichneten Handlung bescheinigt sie der Produktion einen hohen Unterhaltungswert.
Auch die „Financial Times“ bewertete „Below“ mit drei von fünf Sternen. Sie hebt insbesondere die Darstellerleistungen und die Atmosphäre hervor, sieht allerdings Schwächen in der erzählerischen Ausarbeitung.
Die britische „Times“ kommt ebenfalls auf drei von fünf Sternen. Sie lobt die Küstenatmosphäre und die Verbindung von Spannung mit lokalen Besonderheiten, sieht im Verlauf der Geschichte jedoch qualitative Unterschiede. Damit fällt die erste internationale Resonanz gemischt, aber nicht grundsätzlich ablehnend aus.
Bei der Alterskennzeichnung gibt es Unterschiede zwischen den veröffentlichten Länderangaben. Netflix weist „Below“ auf einer deutschsprachigen Seite für Luxemburg mit einer Freigabe ab 16 Jahren aus. Auf der britischen Netflix-Seite steht dagegen die Kennzeichnung ab 18 Jahren. Ein deutsches Streamingverzeichnis nennt ebenfalls eine Altersempfehlung ab 18 Jahren. Eine eindeutig bestätigte, gesonderte FSK-Freigabe für Deutschland lag zunächst nicht vor.
Auch die Zukunft der Serie ist zunächst nicht über die veröffentlichten sechs Episoden hinaus festgelegt. Netflix vermarktet „Below“ als Miniserie und hat keine zweite Staffel bestätigt. Für Zuschauer steht damit vorerst die vollständig veröffentlichte erste Staffel im Mittelpunkt. Mit der Kombination aus Meeresmysterium, Familienkonflikten und einer bedrohten Küstengemeinde erweitert Netflix sein Horrorangebot im Oktober um eine weitere internationale Produktion.
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