
Das ZDF setzt am Samstagabend seine Wiederholungen der 18. Staffel von Der Bergdoktor fort. Am 5. September 2026 um 19.25 Uhr läuft Hoffnung (2). Der zweite Teil ist bis 20.15 Uhr angesetzt. Im Mittelpunkt steht erneut Dr. Martin Gruber, gespielt von Hans Sigl, der Zweifel an der bisherigen Diagnose seiner jungen Patientin Tamara entwickelt. Gleichzeitig verschärft sich die gesundheitliche Situation von Josie Bachmeier.
Bei der Sendung handelt es sich nicht um eine neue Folge aus dem Jahr 2026. Grundlage ist der 89-minütige Fernsehfilm Hoffnung aus Staffel 18, den das ZDF am 6. Februar 2025 erstmals in Deutschland ausstrahlte. Für das Samstagsprogramm 2026 wurde die Geschichte in zwei kürzere Abschnitte geteilt. Hoffnung (1) lief am vergangenen Samstag, 29. August, ebenfalls ab 19.25 Uhr. Der heute ausgestrahlte zweite Teil hat nach ZDF-Angaben eine Nettolaufzeit von 44 Minuten.
In der ursprünglichen Staffelzählung ist Hoffnung die sechste Folge der 18. Staffel. In der fortlaufenden Zählung der regulären Geschichten wird sie als 162. Folge geführt. Unterschiede zu einzelnen Programmführern entstehen dadurch, dass die ursprünglich rund 90 Minuten langen Filme bei Wiederholungen in zwei etwa 45-minütige Fernsehteile zerlegt werden. Der aktuelle ZDF-Termin trägt deshalb die Bezeichnung Hoffnung (2).
Die heutige Geschichte setzt unmittelbar bei den medizinischen Problemen aus dem ersten Teil an. Martin Gruber hat Zweifel daran entwickelt, dass die elfjährige Tamara Gotthart tatsächlich an der zunächst diagnostizierten Krebserkrankung leidet. Hinweise aus ihrer Krankengeschichte bringen ihn auf eine andere mögliche Erklärung. Nach ZDF-Angaben hält er eine Langerhans-Zellhistiozytose für möglich. Diese Diagnose würde die medizinische Perspektive grundlegend verändern. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine Vermutung richtig ist, erscheint zunächst allerdings gering.
Dr. Vera Fendrich und Dr. Alexander Kahnweiler warnen Martin deshalb davor, Tamara und ihrer Mutter vorschnell neue Hoffnungen zu machen. Auch Tamaras Mutter Hanni reagiert zurückhaltend. Sie möchte ihrer Tochter weitere Untersuchungen ersparen. Als sich Tamaras Zustand verändert, muss die Situation jedoch neu bewertet werden. Wie die Diagnose schließlich ausfällt, bleibt an dieser Stelle offen.
Parallel dazu setzt sich die länger laufende Handlung um Josephine Josie Bachmeier fort. Bei ihr hat sich die Entzündung infolge ihrer CAPS-Erkrankung auf die Nieren ausgeweitet. Josie hatte zuvor an einer Medikamentenstudie teilgenommen. Der Studienleiter kann die Verschlechterung laut Folgenbeschreibung nicht erklären und eine mögliche Nebenwirkung des eingesetzten Medikaments zunächst nicht ausschließen.
Die Situation belastet zugleich die Beziehung zwischen Martin und Josies Mutter Karin Bachmeier. Damit verbindet die Episode erneut den medizinischen Fall der Woche mit der privaten Handlung rund um die Familie Gruber und Martins unmittelbares Umfeld.
Ein weiterer Handlungsstrang betrifft Lilli Gruber und den Landhandel. Rolf Pflüger möchte Lilli Verantwortung für das Geschäft übertragen. Seine Tochter Caro ist in diese Pläne zunächst nicht eingeweiht. Lilli gerät dadurch in einen Loyalitätskonflikt, der sich neben den medizinischen Geschichten durch die Episode zieht.
Hans Sigl ist wie gewohnt als Dr. Martin Gruber zu sehen. Heiko Ruprecht spielt seinen Bruder Hans, Monika Baumgartner ihre Mutter Lisbeth und Ronja Forcher Martins Tochter Lilli. Mark Keller gehört als Dr. Alexander Kahnweiler zum Ensemble, Rebecca Immanuel spielt Dr. Vera Fendrich und Annika Ernst Dr. Angelika Rüdiger. Natalie O Hara ist als Susanne Dreiseitl aufgeführt.
Für die fortlaufende Familiengeschichte stehen Hilde Dalik als Karin Bachmeier, Lieselotte Voß als Josie Bachmeier, Wolfram Berger als Rolf Pflüger, Frédéric Brossier als David Kästner und Ylvi Unertl als Sophia Gruber vor der Kamera. Mattis Feldmann spielt Lukas Weiler.
Die zentralen Episodenrollen übernehmen Rosa Wirtz als Tamara Gotthart und Susanna Simon als Hanni Gotthart. Das ZDF führt beide gemeinsam mit dem Stammpersonal in der offiziellen Besetzung von Hoffnung (2).
Regie bei Hoffnung führte Ralph Polinski. Das Drehbuch stammt von Nikolai Müllerschön und Philipp Roth, wobei das ZDF Roth als Headautor ausweist. Tobias Meik und Sascha Kaiser verantworteten die Kamera, Claudia Fröhlich den Schnitt. Die Musik komponierten Tobias Hang und Sebastian Peter Bender.
Produziert wurde die Folge als deutsch-österreichische Koproduktion von ZDF und ORF. Die Außenaufnahmen der Serie entstehen traditionell in Tirol rund um den Wilden Kaiser. Auch die 18. Staffel wurde dort gedreht. Die Produktionsfirma neue deutsche Filmgesellschaft bestätigte für diese Staffel Dreharbeiten in der Region am Wilden Kaiser.
Die Landschaft rund um Ellmau und die umliegenden Orte ist seit Jahren ein wesentliches optisches Merkmal der Serie. Die Verbindung zur Region bleibt auch über die heute ausgestrahlte Staffel hinaus bestehen. Inzwischen laufen bereits die Dreharbeiten zur 20. Staffel, die nach Angaben der Produktionsfirma im April 2026 begonnen haben.
Die unmittelbar vorherige ZDF-Ausstrahlung von Der Bergdoktor war der erste Teil von Hoffnung am vergangenen Samstag. Nach den von DWDL veröffentlichten TV-Reichweiten sahen am 29. August 2026 rund 1,84 Millionen Menschen die Sendung um 19.25 Uhr. Damit gehörte Der Bergdoktor an diesem Tag zu den fünf reichweitenstärksten Sendungen des ZDF-Programms. Ein individuell ausgewiesener Marktanteil für diese konkrete Sendung ist in der frei zugänglichen Übersicht nicht genannt.
Die ursprüngliche Primetime-Ausstrahlung der vollständigen Folge Hoffnung war deutlich stärker. Am 6. Februar 2025 sahen nach Daten der AGF Videoforschung, die Quotenmeter veröffentlichte, rund 5,41 Millionen Menschen zu. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 20,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,58 Millionen Zuschauer erreicht, der Marktanteil lag bei 10,9 Prozent.
Diese Zahlen lassen sich nicht unmittelbar mit der aktuellen Samstagswiederholung vergleichen. Die Erstausstrahlung lief 2025 um 20.15 Uhr als kompletter Fernsehfilm, während das ZDF die Geschichte jetzt in zwei Teilen am frühen Samstagabend zeigt.
Wer die Geschichte nicht im linearen Fernsehen sehen möchte, findet Hoffnung auch im Streamingangebot des ZDF. Dort steht sowohl die vollständige 89-minütige Fassung aus dem Produktionsjahr 2025 als auch die für das aktuelle Fernsehprogramm aufbereitete zweiteilige Version zur Verfügung. Der heute ausgestrahlte zweite Teil wird vom ZDF mit 44 Minuten Nettolaufzeit geführt.
Der offizielle Bergdoktor-Fanclub nennt für die Wiederholungen der 18. Staffel eine Verfügbarkeit im ZDF-Angebot bis 19. Februar 2027. Für Zuschauer besteht damit auch nach der Samstagsausstrahlung Gelegenheit, die Geschichte noch einmal vollständig anzusehen.
Eine Jubiläumsepisode ist Hoffnung nicht. Auch ein speziell mit dieser Folge verbundener Ausstieg oder Einstieg eines Hauptdarstellers ist nicht angekündigt. Die Besonderheit der aktuellen Ausstrahlung besteht vor allem im Format: Aus dem ursprünglichen 89-minütigen Primetime-Film wurde für das ZDF-Samstagsprogramm eine zweiteilige Fassung. Nach Hoffnung (2) setzt der Sender die Wiederholungsreihe am kommenden Samstag mit Sternenkinder (1) fort.
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