
Der Bitcoin steht zu Beginn des April 2026 wieder unter Druck. Am Donnerstag fiel die größte Kryptowährung zeitweise unter 66.000 US-Dollar. Aktuell liegt der Kurs bei rund 66.856 Dollar und damit spürbar unter dem Niveau der Vortage. Belastet wird der Markt vor allem durch die wieder eingetrübte Stimmung an den Finanzmärkten nach neuen Eskalationssignalen im Iran-Krieg.
Im März hatte sich der Bitcoin noch etwas stabilisiert und damit eine Serie schwacher Monate zumindest vorerst gestoppt. Auf Sicht des gesamten ersten Quartals bleibt die Bilanz aber schwach. Marktbeobachter sprechen vom schlechtesten Jahresauftakt seit 2018. Gleichzeitig fehlt bislang ein klarer Impuls, der den Kurs nachhaltig aus seiner breiten Handelsspanne nach oben führen könnte.
Auslöser der neuen Schwäche ist vor allem die angespannte geopolitische Lage. Nachdem es zwischenzeitlich Hoffnungen auf eine Entspannung gegeben hatte, sorgte die Fernsehansprache von US-Präsident Donald Trump am 1. April für neue Unsicherheit. Trump stellte weitere harte Angriffe gegen Iran in Aussicht und lieferte keinen klaren Fahrplan für ein Ende des Konflikts. An den Märkten drehte die Stimmung daraufhin wieder ins Negative. Öl verteuerte sich deutlich, Aktien gerieten unter Druck und auch riskantere Anlagen wie Bitcoin wurden verkauft.
Dass der Bitcoin in diesem Umfeld nachgibt, passt zum Gesamtbild der vergangenen Wochen. Die Kryptowährung bewegt sich seit längerer Zeit in einer Zone zwischen etwa 60.000 und 70.000 Dollar. Laut Glassnode befindet sich weiterhin ein großer Teil der umlaufenden Bestände im Verlustbereich. Das erschwert stärkere Erholungen, weil Kursanstiege immer wieder für Verkäufe genutzt werden.
Auch bei den Kapitalströmen fehlen bisher klare Kaufsignale. Zwar meldeten US-Spot-Bitcoin-ETFs im März insgesamt wieder Zuflüsse, doch zum Monatswechsel zeigte sich bereits neue Schwäche. Für den 1. April weist Farside Investors erneut Nettoabflüsse aus. Das spricht dafür, dass institutionelle Nachfrage den Markt derzeit nicht konstant stützt.
Hinzu kommt, dass On-Chain- und Marktdaten weiter ein vorsichtiges Bild zeichnen. Glassnode sieht den Bitcoin weiter ohne überzeugenden Ausbruchstreiber in seiner Seitwärtsphase. Gleichzeitig bleibt die Positionierung an den Derivatemärkten anfällig für stärkere Bewegungen in beide Richtungen. Damit hängt die kurzfristige Entwicklung des Bitcoin-Kurses im April 2026 vor allem davon ab, ob sich das geopolitische Umfeld beruhigt oder die Nervosität an den Märkten weiter zunimmt.
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