
Ein Brand im Freizeitland Hasbergen hat am Dienstagabend einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Sämtliche Gäste der Saunawelt mussten die Anlage verlassen. Nach Angaben der Polizei wurde dabei niemand verletzt. Betroffen war das bekannte Freizeit- und Wellnesszentrum in Hasbergen im Landkreis Osnabrück. Die Feuerwehr war noch Stunden nach Ausbruch des Feuers mit den Löscharbeiten beschäftigt. Zur Höhe des entstandenen Schadens gab es zunächst keine konkrete Summe. Auch die Ursache des Brandes war am Mittwochmorgen noch nicht geklärt.
Besonders einschneidend war der Einsatz für die Besucher der Saunawelt. Alle Gäste mussten die insgesamt elf Saunen verlassen und sich in Sicherheit bringen. Einige von ihnen waren zu diesem Zeitpunkt lediglich leicht bekleidet. Trotz dieser Situation kam nach Angaben der Polizei niemand zu Schaden. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren an der Freizeitanlage an der Osnabrücker Straße im Einsatz. Die Räumung betraf damit einen wesentlichen Teil des Freizeitlands, dessen Saunawelt nach Angaben des Betreibers insgesamt rund 7.000 Quadratmeter umfasst.
Die Anlage liegt in Hasbergen unmittelbar westlich von Osnabrück und verbindet einen großen Wellnessbereich mit weiteren Freizeitangeboten. Neben der Saunawelt gehören Tennis- und Squashplätze sowie das Restaurant Am Kachelofen zum Komplex. Der Betreiber wirbt mit elf unterschiedlichen Saunen, einem Innen- und Außenpool sowie einer weitläufigen Parkanlage.
Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Noch gegen 21.30 Uhr war der Feuerwehreinsatz nach Angaben der Polizei nicht abgeschlossen. Der NDR berichtete am Mittwochmorgen ebenfalls von einem mehrstündigen Einsatz zur Brandbekämpfung. Wann die letzten Feuerwehrkräfte den Einsatzort verließen, war zunächst nicht genauer angegeben.
Zu Beginn des Einsatzes waren neben der Feuerwehr auch Rettungsdienst und Polizei an der Osnabrücker Straße. Ein lokaler Einsatzhinweis nannte für Dienstag bereits 17.43 Uhr als Beginn der Maßnahmen. Spätere Polizeiangaben bezeichneten den Zeitpunkt der Brandmeldung als kurz vor 19 Uhr. Eine abschließende Erklärung für die unterschiedlichen Zeitangaben lag zunächst nicht vor. Für den Ablauf des Abends steht fest, dass die Arbeiten der Einsatzkräfte bis weit in die Abendstunden dauerten.
Die Polizei sprach nach dem Feuer von einem größeren Sachschaden. Wie hoch dieser genau ausfällt, war am Mittwochmorgen noch offen. Eine konkrete Summe in Euro wurde zunächst nicht genannt. Ebenso gab es keine gesicherten Angaben dazu, welche Teile der Gebäude dauerhaft beschädigt wurden oder welche technischen Anlagen durch Feuer, Hitze, Rauch oder Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnten.
Nach ersten Angaben vom Einsatzort lag das Feuer im Bereich der Sauna und des angrenzenden Restaurants. Welche Räume beziehungsweise Gebäudeteile tatsächlich unmittelbar vom Brand betroffen waren, war zunächst nicht abschließend beschrieben. Deshalb lässt sich aus der Räumung der gesamten Saunawelt nicht ableiten, dass auch alle elf Saunen selbst durch das Feuer beschädigt wurden.
Auch zur Entstehung des Feuers gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Die Brandursache war nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen weiterhin unklar. Hinweise darauf, dass bereits eine bestimmte technische Ursache oder ein anderer konkreter Auslöser feststehe, lagen zunächst nicht vor.
Damit dürfte die Klärung der Ursache von der weiteren Untersuchung des Brandbereichs abhängen. Ob und in welchem Umfang dafür einzelne Teile der Anlage zunächst gesperrt bleiben müssen, war ebenfalls nicht bekannt.
Unklar blieb am Mittwochmorgen zudem, welche Folgen das Feuer für den laufenden Betrieb hat. Auf der Internetseite des Freizeitlands waren weiterhin die regulären Öffnungszeiten hinterlegt. Für die Wintersaison ist die Saunawelt mittwochs grundsätzlich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Für den ersten und dritten Mittwoch eines Monats weist der Betreiber außerdem ganztägig Damensauna aus.
Eine gesonderte aktuelle Mitteilung zur Wiederaufnahme des Saunabetriebs nach dem Feuer war dort am Mittwochmorgen zunächst nicht veröffentlicht. Auch eine bestätigte Aussage dazu, ob möglicherweise nur einzelne Bereiche betroffen sind und andere Angebote wie Tennis, Squash oder Gastronomie weiter genutzt werden können, lag zunächst nicht vor. Besucher sollten deshalb aktuelle Angaben des Betreibers beachten, bevor sie sich auf den Weg nach Hasbergen machen.
Die wichtigste Nachricht nach dem mehrstündigen Einsatz ist, dass nach Angaben der Polizei niemand verletzt wurde. Gerade in einer Saunaanlage stellt eine kurzfristige Räumung besondere Anforderungen, weil Besucher häufig kaum bekleidet sind und zunächst ins Freie gebracht werden müssen. Im Freizeitland Hasbergen gelang es den Gästen jedoch, die betroffenen Bereiche rechtzeitig zu verlassen.
Wie groß die Schäden an der Anlage tatsächlich sind und wann der reguläre Betrieb vollständig wieder aufgenommen werden kann, war am Mittwochmorgen noch nicht geklärt. Ebenso offen blieb die Brandursache. Damit konzentriert sich die weitere Entwicklung vor allem auf die Untersuchung des Brandortes und die Frage, welche Bereiche des Freizeitlands nach dem Feuer wieder genutzt werden können.
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