
Ein Brand in einer Obdachlosenunterkunft in Düsseldorf hat am späten Sonntagabend einen Feuerwehreinsatz im Stadtteil Oberbilk ausgelöst. Um 23.25 Uhr ging bei der Leitstelle der Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage aus dem Gebäude an der Eisenstraße ein. Wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte ein. Das Feuer befand sich in einem Flur im zweiten Obergeschoss. Bewohner hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mit ersten Löschmaßnahmen begonnen und damit nach Angaben der Feuerwehr dazu beigetragen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Verletzt wurde niemand.
Der Alarm erreichte die Leitstelle am Sonntag, 4. Oktober, um 23.25 Uhr. Damit begann der Einsatz noch vor Mitternacht. Beim Eintreffen stellten die Feuerwehrkräfte den Brand in einem Flur des zweiten Obergeschosses fest. Der Einsatzleiter schickte daraufhin einen Atemschutztrupp zur Erkundung und weiteren Brandbekämpfung in das Gebäude. Wenige Minuten lagen nach Feuerwehrangaben zwischen dem Eingang des Alarms und dem Eintreffen der ersten Kräfte an der Eisenstraße. Zur Größe des betroffenen Flurbereichs oder zur genauen Ausdehnung des Feuers veröffentlichte die Feuerwehr zunächst keine weiteren Angaben.
Noch vor der weiteren Brandbekämpfung durch die Feuerwehr hatten Bewohner der Unterkunft selbst erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Nach Angaben der Einsatzkräfte trug dieses frühe Eingreifen dazu bei, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete. Wie viele Bewohner daran beteiligt waren und welche Löschmittel sie verwendeten, blieb zunächst offen. Die Feuerwehr übernahm anschließend die weitere Kontrolle und Bekämpfung des Brandes. Danach waren Nachlöscharbeiten erforderlich. Außerdem entrauchten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich. Nach rund 30 Minuten waren die Maßnahmen der Feuerwehr beendet.
Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Auch die Wohneinheiten der Unterkunft konnten nach Abschluss des Einsatzes weiterhin genutzt werden. Zu einer Evakuierung machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben. Fest stand damit, dass der Brand keine dauerhafte Sperrung der Wohneinheiten erforderlich machte. Die Einsatzmaßnahmen konzentrierten sich auf die Brandbekämpfung, das Nachlöschen und die Entrauchung des betroffenen Bereichs. Angaben zur Höhe eines möglichen Sachschadens lagen zunächst nicht vor. Ebenso veröffentlichte die Feuerwehr keine Angaben dazu, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Feuers insgesamt in der Unterkunft an der Eisenstraße befanden.
Insgesamt waren nach den amtlichen Angaben 16 Einsatzkräfte vor Ort. Mindestens ein Atemschutztrupp wurde im zweiten Obergeschoss eingesetzt, um die Situation zu erkunden und die weitere Brandbekämpfung zu übernehmen. Nach dem Eindämmen des Feuers folgten die Nachlöschmaßnahmen und die Entrauchung. Rund eine halbe Stunde nach Beginn waren die Maßnahmen abgeschlossen. Die vergleichsweise kurze Einsatzdauer war auch deshalb möglich, weil die Bewohner bereits vor dem vollständigen Eingreifen der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen vorgenommen und eine weitere Ausbreitung verhindert hatten.
Warum das Feuer in dem Flur ausbrach, war am Montag zunächst nicht geklärt. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernahm die Kriminalpolizei. Gesicherte Angaben dazu, ob beispielsweise eine technische Ursache, Fahrlässigkeit oder andere Umstände zu dem Feuer geführt hatten, lagen zunächst nicht vor. Hinweise auf ein strafbares Verhalten waren ebenfalls nicht amtlich bestätigt. Die genauen Hintergründe blieben damit offen. Fest stand zunächst nur, dass das Feuer im Flur des zweiten Obergeschosses entstanden war und Bewohner durch ihre ersten Löschmaßnahmen dazu beitrugen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die automatische Brandmeldeanlage, das frühe Eingreifen der Bewohner und die anschließend durchgeführten Arbeiten der Feuerwehr begrenzten den Einsatz auf rund 30 Minuten. Menschen kamen nicht zu Schaden, sämtliche Wohneinheiten blieben weiterhin nutzbar. Für die Entstehung des Feuers gab es am Montag zunächst keine gesicherte Erklärung. Die Klärung der Brandursache liegt bei der Kriminalpolizei.
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