Großbrand in Schwerte: Rauch zieht über mehrere Städte

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Ein Großbrand in einer ehemaligen Autowerkstatt in Schwerte-Westhofen hat am Montag, 12. Oktober 2026, einen umfangreichen Feuerwehreinsatz und Warnungen für mehrere Städte ausgelöst. Mindestens eine Person wurde leicht verletzt. Wegen der starken Rauchentwicklung sollten Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten. Auch der Straßenverkehr und eine Bahnstrecke waren betroffen. Am frühen Abend dauerten die Löscharbeiten weiterhin an.

Anzeige

Feuerwehr bekämpft Großbrand in ehemaliger Autowerkstatt

Der Brand in Schwerte brach am Montagnachmittag im Stadtteil Westhofen aus. Gegen 16 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Gebäude an der Hagener Straße gerufen. Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um eine ehemalige Kfz-Werkstatt, die auch als Lagerhalle bezeichnet wird. Über dem Gelände bildete sich eine große, dunkle Rauchsäule, die über den unmittelbaren Brandort hinaus sichtbar war.

Nach Angaben des Lagedienstführers der Feuerwehr, über die die Ruhr Nachrichten berichteten, waren gegen 18 Uhr insgesamt 62 Rettungskräfte im Einsatz. Zusätzlich unterstützte eine Drehleiter aus Dortmund die Löscharbeiten. Die Feuerwehr musste sich dabei auf eine schwierige Einsatzlage einstellen. Zwischenzeitlich wurden am Brandort mehrere Explosionen wahrgenommen.

Ein zunächst begonnener Löschangriff im Inneren des Gebäudes wurde abgebrochen, nachdem sich Rauchgase entzündet hatten. Die Einsatzkräfte setzten ihre Brandbekämpfung fort. Bereits am frühen Abend war absehbar, dass sich die Arbeiten über mehrere Stunden erstrecken würden.

Anzeige

Rauchwarnung für Schwerte, Hagen und weitere Städte

Besonders weitreichende Auswirkungen hatte die starke Rauchentwicklung. Schon am Nachmittag wurde über die Warn-App NINA eine amtliche Meldung für Schwerte verbreitet. Die Warnung vom 12. Oktober um 16:10 Uhr machte auf Brandgeruch und mögliche Ablagerungen von Rauchbestandteilen aufmerksam. Gesundheitliche Beeinträchtigungen konnten nicht ausgeschlossen werden.

Auch im benachbarten Hagen war der Rauch wahrnehmbar. Die Leitstelle Hagen veröffentlichte um 16:39 Uhr eine Warnung für die Stadtteile Berchum, Garenfeld, Tiefendorf, Hohenlimburg und Oege. Dort wurde ebenfalls dazu geraten, das betroffene Gebiet möglichst zu meiden und die Belüftung von Gebäuden zu unterbrechen.

Darüber hinaus betrafen die Rauchwarnungen nach Informationen des WDR auch Witten und Herdecke. Die Rauchwolke erreichte zeitweise Dortmund. Dort gab die Feuerwehr um 18:37 Uhr eine weitere Warnung für den südlichen Stadtbereich heraus. Hintergrund war die Möglichkeit, dass Brandrauch aufgrund der Wetterlage auch dort zu Geruchsbelästigungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könnte.

Damit waren nicht allein Menschen in unmittelbarer Nähe des Brandortes betroffen. Die Ausbreitung des Rauchs machte Schutzmaßnahmen auch in mehreren Nachbarstädten erforderlich.

Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

Die Behörden empfahlen den Menschen in den betroffenen Bereichen, sich vorsorglich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Fenster und Türen sollten geschlossen und Klima- sowie Lüftungsanlagen ausgeschaltet werden. Außerdem sollten die Bewohner lokale Warnmeldungen verfolgen und gegebenenfalls Nachbarn informieren.

Entscheidend war dabei die mögliche Belastung durch den Brandrauch. Zum Zeitpunkt der Warnungen stand noch nicht abschließend fest, welche Materialien sich in der Halle befanden und welche Stoffe durch den Brand freigesetzt wurden.

Die Feuerwehr konnte deshalb gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht ausschließen. Eine gesicherte Aussage über die genaue Zusammensetzung oder Konzentration möglicher Schadstoffe lag zunächst nicht vor.

In Hagen wies die Leitstelle außerdem darauf hin, dass allein wegen der wahrnehmbaren Rauchentwicklung keine zusätzlichen Notrufe erforderlich seien. Für tatsächliche medizinische oder andere akute Notfälle steht der Notruf 112 weiterhin zur Verfügung.

Mindestens eine Person bei dem Brand verletzt

Bei dem Feuer wurde nach den bis zum frühen Montagabend vorliegenden Informationen mindestens ein Mensch verletzt. Der Lagedienstführer der Feuerwehr bestätigte gegenüber den Ruhr Nachrichten, dass eine Person zu Beginn des Einsatzes leichte Verletzungen erlitten hatte.

Nähere Angaben zu den Umständen der Verletzung lagen zunächst nicht vor. Auch darüber, ob die betroffene Person in einem Krankenhaus behandelt werden musste, gab es keine gesicherten Informationen.

Weitere Verletzte waren bis zum frühen Abend nicht bestätigt. Die Zahl der am Einsatz beteiligten Kräfte und die erforderliche Unterstützung aus Dortmund verdeutlichten jedoch den Umfang der laufenden Brandbekämpfung.

Hagener Straße gesperrt, Bahnverkehr unterbrochen

Der Großbrand führte auch zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Nach Angaben der Polizei Unna wurde der Bereich Hagener Straße und Bruchstraße in Schwerte-Westhofen bereits gegen 16 Uhr vollständig für den Verkehr gesperrt.

Die Polizei übernahm die Absicherung der betroffenen Straßen. Auch die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna und die Deutsche Bahn wurden über den Einsatz informiert. Ob einzelne Buslinien umgeleitet wurden oder Haltestellen ausfielen, war zunächst nicht gesichert.

Zusätzlich musste der Zugverkehr zwischen Schwerte und Hagen unterbrochen werden. Die betroffene Bahnstrecke verläuft in unmittelbarer Nähe des brennenden Gebäudes. Aus Sicherheitsgründen konnten Züge den Abschnitt vorübergehend nicht passieren.

Nach Informationen des WDR kam es dadurch zu Zugausfällen und zusätzlichen Verspätungen. Bereits auf der Strecke befindliche Züge mussten zunächst warten.

Wann der Bahnverkehr wieder regulär aufgenommen werden konnte, war am frühen Abend ebenso offen wie der Zeitpunkt für eine vollständige Freigabe der gesperrten Straßen. Reisenden wurde empfohlen, vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungsinformationen der Deutschen Bahn und des regionalen Nahverkehrs zu kontrollieren.

Auch Reifen brennen in der ehemaligen Werkstatt

Noch während der Löscharbeiten blieben wesentliche Fragen zur Ursache und zum Ausmaß des Feuers offen. Nach Angaben der Feuerwehr befanden sich weiterhin Gegenstände in dem Gebäude, wie sie üblicherweise in einer Autowerkstatt verwendet werden. Fest stand am frühen Abend, dass auch Reifen brannten.

Welche weiteren Materialien in der Halle gelagert waren, konnte die Feuerwehr zunächst nicht abschließend beantworten. Ebenso gab es noch keine gesicherten Erkenntnisse dazu, wodurch das Feuer ausgelöst worden war.

Die während des Einsatzes wahrgenommenen Explosionen und das Entzünden von Rauchgasen erschwerten die Arbeiten der Feuerwehr. Daraus ließ sich jedoch keine Aussage über die ursprüngliche Brandursache ableiten.

Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst unbekannt. Angaben zum baulichen Zustand des Gebäudes nach dem Brand lagen noch nicht vor.

Löscharbeiten dauern am Montagabend an

Am Montagabend blieb die Situation rund um die ehemalige Autowerkstatt in Westhofen angespannt. Die Feuerwehr war weiterhin mit der Bekämpfung des Feuers beschäftigt. Zugleich mussten die Auswirkungen der Rauchentwicklung in den umliegenden Städten berücksichtigt werden.

Für die Bevölkerung galten die vorsorglichen Schutzempfehlungen der Behörden. Besonders wichtig war, aktuelle Warnmeldungen zu beachten, da sich der betroffene Bereich mit der Windrichtung verändern konnte.

Eine abschließende Entwarnung, eine vollständige Wiederaufnahme des Bahnverkehrs und das Ende der Straßensperrungen waren zum Informationsstand gegen 19:10 Uhr noch nicht bestätigt.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu