
Die sechsteilige ARD-Serie „Breitscheidplatz 19/12“ feiert am heutigen Sonntag, 1. November 2026, ihre TV-Premiere im Ersten. Ab 21:45 Uhr werden die ersten beiden Episoden „Ventum“ und „Anis“ ausgestrahlt. Die Thriller-Serie beschäftigt sich mit der Vorgeschichte des islamistischen Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vom 19. Dezember 2016. Im Mittelpunkt stehen die Arbeit der Sicherheitsbehörden, Hinweise auf mögliche Anschlagspläne und Konflikte zwischen verschiedenen Ermittlungsstellen. Alle sechs Folgen sind bereits in der ARD Mediathek abrufbar.
Die Premiere beginnt am Sonntagabend direkt nach dem „Polizeiruf 110“. Das Erste zeigt zunächst die Auftaktfolge „Ventum“ von 21:45 bis 22:30 Uhr. Unmittelbar danach folgt um 22:30 Uhr die zweite Episode „Anis“, die bis 23:15 Uhr dauert.
Die weiteren vier Teile werden am Freitag, 6. November 2026, ab 23:55 Uhr in einem zusammenhängenden Programmblock ausgestrahlt. Dabei reicht die Ausstrahlung bis in die frühen Morgenstunden des Samstags.
Der vollständige Sendeplan:
| Folge | Titel | Sendetermin im Ersten |
|---|---|---|
| 1 | Ventum | 1. November, 21:45 Uhr |
| 2 | Anis | 1. November, 22:30 Uhr |
| 3 | Synergien | 6. November, 23:55 Uhr |
| 4 | Verräter | 7. November, 00:40 Uhr |
| 5 | Kronzeuge | 7. November, 01:25 Uhr |
| 6 | Breitscheidplatz | 7. November, 02:10 Uhr |
Die abschließende Episode soll um 2:58 Uhr enden. Die sechs Folgen haben unterschiedliche Laufzeiten von ungefähr 40 bis knapp 50 Minuten. In der ARD Mediathek werden für die ersten beiden Episoden 47 beziehungsweise 43 Minuten angegeben.
Die Handlung der ersten Episode beginnt im Sommer 2015. Der sogenannte Islamische Staat rekrutiert damals Kämpfer für den Krieg in Syrien. Auch deutsche Sicherheitsbehörden beschäftigen sich mit möglichen Verbindungen zwischen radikalisierten Personen und terroristischen Organisationen.
Im Zentrum der Serienhandlung steht der Staatsschützer Frank Laudin, gespielt von Albrecht Schuch. Er hält es für notwendig, zusätzliche Informationen aus islamistischen Kreisen zu gewinnen. Dafür verpflichtet er den früheren Kriminellen Murat Cem, dargestellt von Tamer Trasoglu, als Informanten.
Unterstützung erhält Laudin von der jungen Polizeibeamtin Isra Al-Husseini, gespielt von Bayan Layla. Ihre Sprachkenntnisse sollen bei der Aufklärung extremistischer Strukturen helfen.
Gleichzeitig zeigt die Episode Konflikte innerhalb der Ermittlungsbehörden. Während der LKA-Dezernatsleiter Jakob Friedrich, dargestellt von Bernd Hölscher, auf sichtbare Ermittlungserfolge setzt, versucht Laudin, durch längerfristige Beobachtung Erkenntnisse über mögliche Anschlagsgefahren zu gewinnen.
Die zweite Episode knüpft an die Terroranschläge von Paris im November 2015 an. Innerhalb der Serienhandlung wächst dadurch der Druck auf die Ermittler, mögliche Anschlagsplanungen in Deutschland frühzeitig zu erkennen.
Der Informant Murat Cem verschafft den Behörden Einblicke in islamistische Netzwerke. Dabei fällt ihm ein junger Mann auf, der für die weiteren Ermittlungen eine besondere Rolle spielt: Anis Amri, dargestellt von Wael Alkhatib.
Die Polizeibeamtin Isra und ihre Kollegin Katja Seibert, gespielt von Jeanne Goursaud, verfolgen die neuen Hinweise. Zugleich entstehen Sorgen über einen möglichen Anschlag im Zusammenhang mit einem Fußball-Länderspiel.
Die Serie verknüpft reale Ereignisse der Jahre 2015 und 2016 mit einer dramatisierten Ermittlungsgeschichte. Welche Informationen die Behörden in der Darstellung gewinnen und wie sie darauf reagieren, bildet einen wesentlichen Teil der Spannung.
Für die zentralen Rollen setzt „Breitscheidplatz 19/12“ auf ein Ensemble deutscher und internationaler Schauspieler. Albrecht Schuch übernimmt die Rolle des Staatsschützers Frank Laudin, dessen Bemühungen um die Aufklärung islamistischer Netzwerke einen wesentlichen Handlungsstrang bilden.
Bayan Layla spielt Isra Al-Husseini, Tamer Trasoglu verkörpert den Informanten Murat Cem. Als Anis Amri ist Wael Alkhatib zu sehen. Weitere wichtige Rollen übernehmen Jeanne Goursaud als Katja Seibert, Bernd Hölscher als Jakob Friedrich und Hanno Koffler als BKA-Beamter Karsten Heyse.
Zur Besetzung gehören außerdem Dirk Warme, Sina Martens, Doguhan Kabadayi, Damir Avdic und Ibtasamm Shah.
Die verschiedenen Figuren verdeutlichen die Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. Neben polizeilichen Ermittlungen behandelt die Serie auch die Risiken der Informantenarbeit und die Schwierigkeiten einer behördenübergreifenden Zusammenarbeit.
Ausgangspunkt der Produktion ist der Terroranschlag vom 19. Dezember 2016. Damals steuerte der islamistische Attentäter Anis Amri einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz. Die Tat gehört zu den schwersten islamistischen Terroranschlägen in der Geschichte der Bundesrepublik.
„Breitscheidplatz 19/12“ erzählt nicht ausschließlich die Ereignisse des Anschlagstages. Stattdessen konzentriert sich die Handlung auf die vorausgehenden Monate, in denen Sicherheitsbehörden islamistische Netzwerke beobachteten und Informationen über mögliche Gefahren bewerteten.
Dabei stellt die Serie die Frage, welche Folgen unterschiedliche Zuständigkeiten, begrenzte Ressourcen und Konflikte zwischen Ermittlungsstellen haben können. Die Geschichte greift damit auch Themen auf, die nach dem Anschlag Gegenstand politischer und parlamentarischer Untersuchungen waren.
Allerdings handelt es sich nicht um eine Dokumentation. Die Produktion verwendet neben realen historischen Ereignissen auch erfundene Figuren und dramatisierte Situationen. Insbesondere die dargestellten Gespräche, Entscheidungen und Beziehungen zwischen Ermittlern lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf tatsächliche Vorgänge übertragen.
Der reale Anschlag und seine Folgen bilden den historischen Hintergrund. Die konkrete Erzählung ist dagegen eine fiktionale Interpretation der Vorgeschichte.
Regie bei allen sechs Folgen führte David Nawrath. Das Drehbuch entstand gemeinsam mit David Marian. Für die Kameraarbeit war Tim Kuhn verantwortlich, die Musik komponierte Dascha Dauenhauer.
Hergestellt wurde die deutsche Produktion aus dem Jahr 2026 von NEUESUPER. Beteiligt waren als Koproduktionspartner ARD Degeto Film, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Norddeutscher Rundfunk (NDR) und Hessischer Rundfunk (HR). Als Produzenten werden Simon Amberger, Rafael Parente und Korbinian Dufter genannt.
Gedreht wurde in Berlin und Wien. Mit diesen beiden Drehorten entstanden die Aufnahmen für die Geschichte, die überwiegend in Deutschland in den Jahren 2015 und 2016 angesiedelt ist.
Wer die Serie nicht zu den vorgesehenen Fernsehterminen verfolgen möchte, kann sämtliche sechs Episoden bereits online ansehen. Die komplette Staffel wurde am Freitag, 30. Oktober 2026, in der ARD Mediathek veröffentlicht. Damit erfolgte die Streaming-Premiere zwei Tage vor der ersten linearen Fernsehausstrahlung.
Für die ersten beiden Folgen ist derzeit eine Verfügbarkeit bis zum 30. Oktober 2027 um 5:30 Uhr angegeben. Auch die weiteren Episoden können bereits vor ihrer Ausstrahlung im Ersten abgerufen werden.
Die ersten beiden Folgen von „Breitscheidplatz 19/12“ sind am heutigen Sonntag von 21:45 bis 23:15 Uhr im Ersten zu sehen. Die Fortsetzung folgt in der Nacht vom 6. auf den 7. November 2026.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu