
Ein entwichener Strafgefangener ist im Kölner Hauptbahnhof am frühen Freitagmorgen von der Bundespolizei festgenommen worden. Wie die Bundespolizei mitteilt, kontrollierte eine Streife den 19-Jährigen gegen 4.10 Uhr in der E-Passage des Bahnhofs. Weil er keine Ausweisdokumente bei sich hatte, brachten ihn die Beamten zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle. Dort stellte sich heraus, dass der Mann bereits zur Festnahme ausgeschrieben war.
Nach Angaben der Bundespolizei traf die Streife in den frühen Morgenstunden des 10. April 2026 auf den 19-Jährigen im Bereich der E-Passage. Da der Mann sich nicht ausweisen konnte, erfolgte zunächst die Mitnahme zur Dienststelle. Die weitere Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem ergab dann, dass es sich um einen entwichenen Strafgefangenen handelte. Der 19-Jährige aus Köln war demnach erst am Vorabend durch die Kreispolizeibehörde Viersen zur Festnahme ausgeschrieben worden.
Mit dem Treffer im Fahndungssystem war die Lage für die Einsatzkräfte schnell geklärt. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und überstellten ihn anschließend in die LVR-Klinik. Weitere Angaben zu den Umständen seines Entweichens oder zu den Hintergründen der Ausschreibung machte die Bundespolizei in ihrer Mitteilung zunächst nicht. Damit bleibt bislang offen, aus welchem Zusammenhang der 19-Jährige gesucht wurde und wie lange er sich dem Zugriff entzogen hatte.
Gesichert ist bislang, dass der Mann am frühen Morgen im Hauptbahnhof kontrolliert wurde, dass er keinen Ausweis vorlegen konnte und dass die Fahndungsabfrage zur Festnahme führte. Ebenso steht fest, dass die Ausschreibung erst am Abend zuvor erfolgt war. Die Mitteilung der Bundespolizei beschränkt sich damit auf die wesentlichen Abläufe des Einsatzes. Weitere Informationen zu möglichen Begleitumständen, zum genauen Status des Mannes oder zu einem möglichen Sicherheitsvorfall im Bahnhof lagen zunächst nicht
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