
Claudia Effenberg wird derzeit im Krankenhaus wegen einer schweren Lungenentzündung behandelt. Nach eigenen Angaben wurde bei der 61-Jährigen zudem eine Blutvergiftung festgestellt. Am Sonntag erhielt sie zwei Stents, am Montag, 21. September 2026, sollte mit einer Punktion untersucht werden, welche Flüssigkeit sich im Bereich der Lunge angesammelt hat. Die Ursache ihrer Erkrankung kann Effenberg nach eigener Aussage bislang nicht erklären. Gleichzeitig berichtete sie, dass sich ihre medizinischen Werte inzwischen von Tag zu Tag verbesserten.
Die Claudia Effenberg Lungenentzündung machte ausgerechnet rund um ihren 61. Geburtstag eine stationäre Behandlung notwendig. Effenberg wurde am 20. September 61 Jahre alt. Eigentlich hatte sie geplant, anlässlich ihres Geburtstags das Münchner Oktoberfest zu besuchen. Statt eines Wiesn-Besuchs verbrachte sie den Tag jedoch im Krankenhaus. Das Oktoberfest hatte erst einen Tag zuvor, am 19. September, begonnen.
Gegenüber der „Bild“-Zeitung beschrieb Effenberg ihre Erkrankung selbst als schwere Lungenentzündung in Verbindung mit einer Blutvergiftung. Wie und wo sie sich die zugrunde liegende Infektion zugezogen haben könnte, wisse sie nicht. Gesicherte Angaben zu einem bestimmten Erreger lagen zunächst nicht vor. Damit ist auch nicht geklärt, ob Bakterien, Viren oder ein anderer Auslöser für die Lungenentzündung verantwortlich sind.
Effenberg wird nach eigenen Angaben unter anderem mit einem starken Antibiotikum behandelt. Sie berichtete zugleich von einer positiven Entwicklung ihrer Werte. Ein wesentliches Ziel der Behandlung sei, dass sie wieder normal atmen könne. Wie lange sie im Krankenhaus bleiben muss, war zunächst nicht bekannt.
Bereits am Sonntag, ihrem Geburtstag, musste sich Effenberg nach eigener Darstellung einem weiteren Eingriff unterziehen. Ihr wurden zwei Stents eingesetzt. Sie erklärte, dadurch solle ihr Herz besser mit Blut versorgt werden. Genauere Angaben dazu, welcher konkrete Befund den Eingriff notwendig machte, wurden zunächst nicht bekannt. Eine darüber hinausgehende Diagnose lässt sich aus der Stent-Behandlung allein nicht ableiten.
Stents sind kleine Gefäßstützen, die verengte oder verschlossene Blutgefäße offenhalten sollen. In der Kardiologie werden sie häufig über einen Herzkatheter eingesetzt. Dabei wird eine verengte Stelle erweitert und anschließend durch eine kleine metallische Gefäßstütze stabilisiert. Stents können unter anderem bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße und bei akuten Herzinfarkten eingesetzt werden. Welche medizinische Situation bei Claudia Effenberg konkret vorlag, blieb zunächst offen.
Am Montag sollte eine weitere Untersuchung folgen. Nach Effenbergs Angaben hatte sich im Bereich ihrer Lunge Flüssigkeit angesammelt. Eine Punktion sollte klären, worum es sich dabei handelt. Sie selbst erklärte, dass auch für sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand, welche Bedeutung der Befund hat.
Flüssigkeitsansammlungen können grundsätzlich im Zusammenhang mit einer Lungenentzündung auftreten. Das staatliche Gesundheitsportal gesund.bund.de weist darauf hin, dass sich bei einer Pneumonie unter anderem das Rippenfell entzünden und Flüssigkeit zwischen Lunge und Brustwand sammeln kann. Daraus lässt sich jedoch kein Rückschluss auf Effenbergs konkreten Befund ziehen. Dafür sind die Ergebnisse ihrer individuellen Untersuchungen entscheidend.
Bei einer Lungenentzündung sind die Lungenbläschen und das sie umgebende Gewebe entzündet. Typische Beschwerden können Fieber, Husten, ein starkes Krankheitsgefühl und Atemnot sein. Häufig sind Bakterien oder Viren die Ursache. Nach Angaben von gesund.bund.de werden in Deutschland jährlich mehr als 500.000 Menschen wegen einer Lungenentzündung krank, etwa die Hälfte davon wird im Krankenhaus behandelt.
Eine mögliche schwere Komplikation einer Infektion ist eine Sepsis, umgangssprachlich Blutvergiftung genannt. Dabei gerät die Reaktion des Körpers auf eine Infektion außer Kontrolle und kann lebenswichtige Organe beeinträchtigen. Eine Sepsis ist ein medizinischer Notfall und muss im Krankenhaus behandelt werden. Zu den ersten Behandlungsmaßnahmen können bei einer vermuteten bakteriellen Ursache Antibiotika und Infusionen gehören. Welche genaue Form oder Ausprägung bei Effenberg diagnostiziert wurde, wurde nicht öffentlich mitgeteilt.
Unterstützung erhält Claudia Effenberg nach eigenen Angaben von ihrer Familie. Ihr Ehemann Stefan Effenberg und ihre Tochter Lucia hätten sie im Krankenhaus besucht. Weitere öffentliche Angaben der Familie zum aktuellen Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.
Claudia Effenberg ist seit vielen Jahren als Model, Designerin und TV-Persönlichkeit öffentlich bekannt. Ein größeres Fernsehpublikum kennt sie unter anderem aus „Promi Big Brother“, „Schlag den Star“ und der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Am Dschungelcamp nahm sie 2023 teil und schied an Tag 14 aus. Seit 2005 ist sie mit dem früheren Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg verheiratet.
Wann Claudia Effenberg das Krankenhaus verlassen kann und welches Ergebnis die Untersuchung der Flüssigkeitsansammlung bringt, war am Montagnachmittag noch nicht bekannt.






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