David Garrett kehrt mit „Immortal“ zu den großen Klassikern zurück

Symbolbild: Mikrofon auf einer Bühne
Lestat (Jan Mehlich), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

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David Garrett veröffentlicht an diesem Freitag, dem 9. Oktober 2026, sein neues Album „Immortal“. Der deutsch-amerikanische Geiger widmet sich darauf berühmten Werken der klassischen Musik und verbindet Kompositionen aus mehreren Jahrhunderten mit eigenen Arrangements. Nach seinem Crossover-Projekt „Millennium Symphony“ richtet Garrett den Blick damit wieder stärker auf sein klassisches Repertoire. Das Album erscheint bei Deutsche Grammophon mit 20 Titeln in der Standardfassung und 25 Stücken in der Deluxe-Ausgabe.

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David Garrett veröffentlicht „Immortal“ am 9. Oktober 2026

Mit „Immortal“ setzt David Garrett seine Zusammenarbeit mit dem Traditionslabel Deutsche Grammophon fort. Die Veröffentlichung war bereits am 26. Juni angekündigt worden. Seitdem hatte der Musiker mehrere Aufnahmen aus dem neuen Programm vorgestellt.

Der Albumtitel verweist auf die Vorstellung, dass große musikalische Werke ihre Entstehungszeit überdauern. Garrett beschäftigt sich mit Komponisten, deren Musik bis heute auf internationalen Konzertbühnen gespielt wird. Dabei stehen nicht ausschließlich bekannte Geigenstücke im Mittelpunkt. Auch ursprünglich für Gesang, Klavier oder größere Orchesterbesetzungen geschriebene Kompositionen gehören zum Programm.

„Immortal“ erscheint digital, auf CD und Vinyl. Neben der regulären Fassung bietet Deutsche Grammophon eine Deluxe-Ausgabe mit fünf zusätzlichen Stücken an. Außerdem gehören eine limitierte Fanbox und besondere Sammlereditionen zum Angebot. Auch eine Veröffentlichung in Dolby Atmos ist vorgesehen.

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Diese Stücke sind auf dem neuen Album zu hören

Das musikalische Spektrum reicht von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart über Johannes Brahms und Claude Debussy bis zur Filmmusik von John Williams.

Zu den 20 Titeln der Standardausgabe gehört Debussys „Beau soir“. Garrett interpretiert außerdem Bachs „Jesus bleibet meine Freude“ aus der Kantate BWV 147 und Giacomo Puccinis bekannte Arie „Nessun dorma“ aus der Oper „Turandot“.

Auch Tschaikowskys „Valse sentimentale“, Paganinis „Cantabile“ und Brahms‘ Ungarischer Tanz Nr. 17 sind vertreten. Mit dem Thema aus Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ von John Williams nimmt Garrett zudem eine der bekanntesten Filmmelodien der vergangenen Jahrzehnte auf.

Weitere Werke stammen unter anderem von Felix Mendelssohn, Sergej Rachmaninow, Jean Sibelius, Dmitri Schostakowitsch und Pablo de Sarasate. Mit „Deux Guitares“ enthält das Album auch ein Stück, das Garrett gemeinsam mit John Haywood zugeschrieben wird.

Die Deluxe-Ausgabe erweitert die Auswahl um Kompositionen von Robert Schumann, Georg Friedrich Händel, Sergej Prokofjew, Franz Schubert und Frédéric Chopin. Damit deckt die Veröffentlichung unterschiedliche musikalische Epochen und Ausdrucksformen ab.

Garrett arbeitet mit Orchester und Pianist Julien Quentin

Für „Immortal“ übernahm Garrett die künstlerische Gestaltung der Arrangements selbst. Dabei arbeitete er mit Franck van der Heijden und John Haywood zusammen, die an der Ausarbeitung der Orchesterfassungen beteiligt waren.

Als Produzenten werden David Garrett, Franck van der Heijden und John Haywood geführt. Van der Heijden ist außerdem als Dirigent und Gitarrist ausgewiesen. Zu den weiteren Mitwirkenden gehören das Orchester The Prezent und der Pianist Julien Quentin.

Garrett betont bei der Vorstellung des Albums insbesondere die handwerkliche Arbeit an den Aufnahmen. „Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass dieses Projekt zu 100 % handgemacht ist“, erklärte er in der offiziellen Ankündigung von Deutsche Grammophon.

Die Stücke wurden für eine Besetzung mit Violine, Klavier, Gitarre und Orchester neu eingerichtet. Dadurch erhalten auch ursprünglich für andere Instrumente geschriebene Werke eine eigene Klanggestaltung.

Mehrere Singles erschienen bereits vor dem Album

Die erste Vorabveröffentlichung war Garretts Interpretation von Puccinis „Nessun dorma“. Sie erschien am 26. Juni 2026 und wurde von einem Musikvideo begleitet.

Am 24. Juli folgte „Perpetuum mobile“ von Ottokar Nováček, das Garrett gemeinsam mit Franck van der Heijden für die neue Instrumentierung bearbeitete. Am 21. August erschien mit Jules Massenets „Mélodie-Elégie“ eine weitere Vorabaufnahme.

Am 18. September wurde schließlich Bachs „Jesus bleibet meine Freude“ digital bereitgestellt. Auch Schostakowitschs Walzer Nr. 2 gehörte zu den vorab präsentierten Stücken des Albums.

Die Veröffentlichungen zeigen verschiedene Schwerpunkte des Projekts. Während Puccinis Opernmelodie stark auf gesangliche Ausdruckskraft angelegt ist, stellt Nováčeks „Perpetuum mobile“ hohe technische Anforderungen an den Geiger. Die Bach-Bearbeitung wiederum rückt die melodische und harmonische Gestaltung in den Mittelpunkt.

Von „Rock Symphonies“ bis „Millennium Symphony“

David Garrett gehört seit vielen Jahren zu den international bekannten Geigern, die klassische Musik mit populären Stilrichtungen verbinden.

Mit „Rock Symphonies“ veröffentlichte er 2010 ein Album, das seine Verbindung von Rockmusik und klassischen Instrumenten besonders deutlich machte. 2015 folgte „Explosive“, auf dem er das musikalische Crossover-Konzept weiterentwickelte.

Mit „Alive – My Soundtrack“ setzte Garrett diese Entwicklung 2020 fort. Einen anderen Schwerpunkt wählte er 2022 mit „Iconic“. Das Album war berühmten Geigern des 20. Jahrhunderts gewidmet und enthielt unter anderem Aufnahmen mit Andrea Bocelli und Itzhak Perlman.

2024 erschien „Millennium Symphony“. Darauf präsentierte Garrett sinfonische Bearbeitungen moderner Popmusik, darunter Stücke, die durch Taylor Swift, Ed Sheeran, The Weeknd und andere internationale Künstler bekannt wurden.

„Immortal“ knüpft nun musikalisch stärker an „Iconic“ an. Im Vordergrund stehen klassische Kompositionen, die Garrett durch neue Arrangements für ein heutiges Publikum erschließt.

David Garrett erreichte zuletzt hohe Chartplatzierungen

Dass Garrett mit seinen Veröffentlichungen sowohl ein Klassikpublikum als auch Hörer populärer Musik erreicht, spiegeln seine Chartplatzierungen wider.

Sein Album „Millennium Symphony“ stieg im Oktober 2024 auf Platz zwei der Offiziellen Deutschen Albumcharts ein. In Österreich erreichte die Veröffentlichung Platz drei, in der Schweiz Platz 16.

Auch „Iconic“ war kommerziell erfolgreich. Das Klassikalbum belegte 2022 Platz vier in Deutschland, Platz neun in Österreich und Platz 25 in der Schweiz. In den deutschen Klassik-Jahrescharts 2023 erreichte es später den ersten Platz.

Für „Immortal“ liegen am Veröffentlichungstag noch keine regulären Wochenchartplatzierungen vor.

„Immortal“-Tour 2027 angekündigt

David Garrett will die Musik seines neuen Albums ab Februar 2027 auch international auf die Bühne bringen. Die weltweite Tournee ist bereits angekündigt. Ein vollständiger Konzertplan liegt allerdings noch nicht vor.

In seiner offiziellen Konzertübersicht sind bislang zwei Auftritte in Polen konkret aufgeführt. Am 26. Juni 2027 soll Garrett in der Hala Stulecia in Breslau auftreten. Für den 18. Juli 2027 ist ein Konzert in der Opera Leśna im polnischen Sopot angekündigt.

Beide Auftritte sind als Konzerte des David Garrett Trios ausgewiesen. Der offizielle Vorverkauf für diese beiden Veranstaltungen beginnt am 9. Oktober 2026.

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind in der Konzertübersicht bislang keine einzelnen „Immortal“-Konzerte mit Stadt, Veranstaltungsort und Vorverkaufsbeginn veröffentlicht.

Mit der angekündigten Tour setzt Garrett seine internationalen Auftritte nach der „Millennium Symphony“-Konzertreihe fort. Seine neue Veröffentlichung unterscheidet sich vom vorherigen Programm allerdings durch die deutlich stärkere Ausrichtung auf klassische Werke.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu