
In Oldenburg bleiben wichtige Verkehrsverbindungen rund um die Donnerschweer Straße und die Karlstraße wegen Bauarbeiten eingeschränkt. Die Vollsperrung für Kraftfahrzeuge zwischen Karlstraße und Pferdemarkt dauert voraussichtlich bis zum 30. Oktober 2026. Auch zahlreiche Buslinien der VWG sind betroffen. Ab Freitag, 16. Oktober, gelten Umleitungen, während der Zentrale Omnibusbahnhof nach einer gesonderten Bauphase wieder für den regulären Betrieb vorgesehen ist.
Die Donnerschweer Straße ist zwischen der Karlstraße und der Straße Pferdemarkt seit Montag, 12. Oktober 2026, vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Nach der Mitteilung der Stadt Oldenburg vom 9. Oktober soll die Sperrung voraussichtlich am Freitag, 30. Oktober, enden.
Grund sind Stromverlegearbeiten im Auftrag des Energieunternehmens Avacon. Die Arbeiten gehen in einen weiteren Bauabschnitt über. Die Sperrung betrifft den genannten Straßenabschnitt für den Kraftfahrzeugverkehr. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt eine Verbindung bestehen.
Die Stadt hat Umleitungen für den Autoverkehr ausschildern lassen. Eine konkrete Abfolge der Umleitungsstraßen nennt sie in ihrer Mitteilung nicht. Ortskundige werden gebeten, den gesperrten Bereich zu umfahren.
Die öffentlichen Parkflächen im Bereich der Straße Pferdemarkt und der Donnerschweer Straße bleiben während der Arbeiten erreichbar. Eine genaue Uhrzeit für das Ende der Straßensperrung wurde nicht angegeben.
Die Verkehr und Wasser GmbH hat für den Zeitraum vom 16. bis voraussichtlich 30. Oktober weitere Umleitungen angekündigt. Betroffen sind die Linien 301, 303, 304, 313, 329 und 330 sowie die Nachtlinien N36 und N37.
Für Busse aus Richtung Norden gilt auf den Linien 301, 303, 304, 313, 329 und 330 eine geänderte Streckenführung. Nach der Haltestelle Pferdemarkt C fahren sie direkt weiter zum Lappan. Der sonstige Linienweg über den Hauptbahnhof entfällt in dieser Fahrtrichtung auf dem betroffenen Abschnitt.
In Richtung Norden nehmen die Linien 301, 303, 304, 313, 329 und 330 sowie N36 und N37 einen anderen Weg. Sie fahren zunächst vom Lappan über die Haltestelle Hauptbahnhof Süd zum ZOB. Dort findet nach der angekündigten Regelung jedoch kein Fahrgastwechsel statt. Die Busse fahren weiter über die Moslestraße, am Stadtmuseum vorbei und anschließend zur Haltestelle Pferdemarkt B vor dem Hotel Sprenz.
Die VWG führt in ihrer elektronischen Verkehrsmeldung den 16. Oktober um 23.59 Uhr als Beginn des anschließenden Umleitungszeitraums auf. Als voraussichtliches Ende ist der 30. Oktober angegeben. Eine genaue Uhrzeit für die Rückkehr zum regulären Linienweg nennt die Meldung nicht.
Von den Umleitungen sind insbesondere zwei Haltestellen betroffen. Pferdemarkt A wird nicht bedient. Auch die Haltestelle Karlstraße entfällt in beiden Fahrtrichtungen.
Als Ersatz ist die Haltestelle Pferdemarkt B vorgesehen. Sie befindet sich vor dem Hotel Sprenz. Fahrgäste müssen außerdem berücksichtigen, dass mehrere Linien aus Richtung Norden die Haltestelle Hauptbahnhof Süd auf dem Weg zum Lappan nicht anfahren.
Die geänderten Streckenführungen betreffen damit sowohl Fahrten in Richtung Innenstadt als auch Verbindungen in die nördlichen Stadtbereiche. Die veröffentlichten VWG-Angaben unterscheiden ausdrücklich zwischen beiden Fahrtrichtungen.
Parallel zur Straßensperrung laufen am Zentralen Omnibusbahnhof weitere Bauarbeiten. Das ZOB-Gelände ist seit Montag, 12. Oktober, vollständig für den regulären Busbetrieb gesperrt. Nach Angaben der Stadt Oldenburg vom 9. Oktober soll diese Maßnahme voraussichtlich am Freitag, 16. Oktober, im Laufe des Tages beendet werden.
Während dieser ersten Bauphase stehen sämtliche Bussteige des ZOB für den regulären Linienverkehr nicht zur Verfügung. Als zentrale Ausweichmöglichkeiten dienen Hauptbahnhof Süd und Lappan. Regionalbusse nutzen je nach Linie auch die Haltestelle Agentur für Arbeit.
Die Linien 305 und 322 verkehren während dieser Sperrphase über Hauptbahnhof Süd. Die übrigen nicht gesondert aufgeführten VWG-Linien beginnen und beenden ihre Fahrten ebenfalls dort.
Die ZOB-Sperrung bis zum 16. Oktober und die anschließenden Umleitungen bis zum 30. Oktober sind somit zwei getrennte Verkehrsregelungen. Der vorgesehene Abschluss der Arbeiten am Busbahnhof bedeutet nicht zugleich das Ende der Straßensperrung.
Hinter den Einschränkungen stehen unterschiedliche Bauprojekte. Die Straßensperrung gehört zum Ausbau einer Stromkabeltrasse durch Avacon. Das Unternehmen lässt in Oldenburg zwei neue Kabelsysteme mit jeweils 110 Kilovolt verlegen. Die gesamte Trasse ist nach Angaben der Stadt rund 2,2 Kilometer lang. Sie führt unter anderem durch die nördliche Innenstadt und über die Neue Donnerschweer Straße zum Umspannwerk Oldenburg Mitte an der Brüderstraße.
Mit dem Ausbau sollen ältere Anlagen ersetzt und die Stromversorgung gestärkt werden. Die Gesamtmaßnahme soll nach der Projektbeschreibung bis Mai 2027 abgeschlossen sein. Die derzeitige Straßensperrung bis Ende Oktober betrifft einen einzelnen Bauabschnitt dieses längerfristigen Projekts.
Am ZOB wiederum lässt der städtische Fachdienst Straßenunterhaltung beschädigte Schachtdeckel instand setzen. Zusätzlich erneuert der städtische Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau den Korrosionsschutz am Dach. Dabei werden auch veraltete Solarmodule entfernt.
Die Dacharbeiten dauern voraussichtlich insgesamt drei Wochen. In der 43. und 44. Kalenderwoche sollen sie nachts stattfinden, um den Busverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Das Parkhaus am ZOB bleibt grundsätzlich erreichbar. Einzelne Stellplätze auf dem obersten Parkdeck können vorübergehend eingeschränkt sein. Auch die Fernbussteige bleiben anfahrbar, ebenso ist der nördliche Zugang zum Bahnhofsgebäude weiterhin nutzbar.
Während Autofahrer den gesperrten Bereich zwischen Karlstraße und Pferdemarkt umfahren müssen, bleibt die Verbindung für den Fußverkehr und den Radverkehr bestehen. Nach Angaben der Stadt können beide Verkehrsgruppen die Arbeitsstelle über die südliche Nebenanlage passieren.
Für den Kraftfahrzeugverkehr verweist die Stadt auf die ausgeschilderten Umleitungen. Eine gesonderte Straßenfolge oder detaillierte Führung über bestimmte Kreuzungen wurde in der Mitteilung vom 9. Oktober nicht genannt.
Für den öffentlichen Nahverkehr stellt die VWG ihre konkreten Umleitungen und Haltestellenregelungen auf ihrer Internetseite bereit. Die Stadt verweist außerdem auf den FahrPlaner und die Mobilitätszentrale am Lappan, über die Fahrgäste Informationen zu ihren Verbindungen erhalten.
Damit bleibt die Sperrung Donnerschweer Straße bis voraussichtlich 30. Oktober ein Bestandteil der Verkehrsführung in Oldenburg. Für den Autoverkehr gilt die Vollsperrung zwischen Karlstraße und Pferdemarkt, während für die betroffenen Buslinien die angekündigten Ersatzrouten maßgeblich sind.
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