Eintracht Frankfurt plant offenbar neue Vertragsgespräche mit Younes Ebnoutalib

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Eintracht Frankfurt beschäftigt sich offenbar mit einer finanziellen Aufwertung des Vertrags von Younes Ebnoutalib. Nach Informationen des Fernsehsenders Sky vom Montag, 2. November 2026, wollen die Hessen mit dem 23 Jahre alten Mittelstürmer über eine langfristige Zusammenarbeit und verbesserte Vertragskonditionen sprechen. Dabei soll auch eine Anpassung seines Gehalts eine Rolle spielen. Der Angreifer steht allerdings bereits bis zum 30. Juni 2031 bei der Eintracht unter Vertrag. Eine offizielle Bestätigung der geplanten Gespräche gab es zunächst nicht.

Anzeige

Eintracht Frankfurt will Vertrag von Ebnoutalib offenbar aufwerten

Die Überlegungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich Ebnoutalib sportlich zunehmend etabliert hat. Der gebürtige Frankfurter gehört in der laufenden Bundesligasaison zu den erfolgreichsten Torschützen seiner Mannschaft. Seine Entwicklung könnte nun Auswirkungen auf die vertragliche Zusammenarbeit mit dem Verein haben.

Nach den Sky-Informationen sollen die Frankfurter Verantwortlichen Gespräche über verbesserte Konditionen vorbereiten. Eine Gehaltsanpassung würde nicht zwangsläufig eine Verlängerung der bisherigen Vertragslaufzeit voraussetzen. Auch eine Änderung bestehender Vereinbarungen wäre grundsätzlich möglich.

Welche konkreten Konditionen diskutiert werden könnten, blieb zunächst offen. Weder eine mögliche Gehaltssumme noch ein Zeitplan für Verhandlungen wurden offiziell bestätigt. Auch eine Einigung zwischen Spieler und Verein wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Anzeige

Sechs Tore in acht Bundesligaspielen stärken seine Position

Die sportlichen Zahlen erklären die wachsende Bedeutung des Mittelstürmers. Nach der offiziellen Statistik der Bundesliga hat Younes Ebnoutalib in der Saison 2026/27 bislang acht Ligaspiele absolviert. Dabei erzielte er sechs Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Damit gehört er zu den wichtigsten Offensivspielern der Frankfurter.

Seinen sechsten Bundesligatreffer der laufenden Saison erzielte er am Sonntag, 1. November, beim 3:1 gegen den Hamburger SV. Bereits in den Wochen zuvor hatte er mit seinen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

Anfang Oktober zeichnete Eintracht Frankfurt den Angreifer als Spieler des Monats September aus. Bei der Abstimmung unter den teilnehmenden Fans erhielt er 49 Prozent der Stimmen. Auch auf internationaler Ebene machte Ebnoutalib einen wichtigen Schritt. Im September wurde er erstmals in die deutsche A-Nationalmannschaft berufen und absolvierte anschließend seine ersten beiden Länderspiele unter Bundestrainer Jürgen Klopp.

Ebnoutalib kam im Januar 2026 aus Elversberg

Der Frankfurter Bundesligist hatte Ebnoutalib bereits am 29. Dezember 2025 als Neuzugang vorgestellt. Der Wechsel von der SV Elversberg erfolgte zum 1. Januar 2026. Der damals 22-Jährige unterschrieb unmittelbar einen Vertrag bis zum Sommer 2031.

Über die Ablösesumme machten die beteiligten Vereine zunächst keine offiziellen Angaben. Nach damaligen Informationen von Sky Sport belief sich die feste Ablöse auf acht Millionen Euro. Die Hessenschau berichtete zusätzlich über mögliche Bonuszahlungen von bis zu zwei Millionen Euro. Damit könnte das gesamte Transferpaket einen Umfang von zehn Millionen Euro erreichen. Diese Summen wurden allerdings nicht von den Vereinen bestätigt.

Vor seinem Wechsel hatte Ebnoutalib in der Hinrunde der Zweitligasaison 2025/26 zwölf Treffer in 17 Spielen für Elversberg erzielt. Erst ein Jahr zuvor war er vom Regionalligisten FC Gießen ins Saarland gekommen.

Seine fußballerische Ausbildung absolvierte der am 13. September 2003 geborene Mittelstürmer unter anderem bei mehreren Vereinen im Rhein-Main-Gebiet und beim SV Wehen Wiesbaden. Zwischenzeitlich spielte er zudem in Italien beim AC Perugia.

Tottenham Hotspur soll Ebnoutalib beobachten

Die sportliche Entwicklung des Angreifers hat auch außerhalb Deutschlands Aufmerksamkeit hervorgerufen. Das britische Fußballportal TEAMtalk berichtete bereits am 29. September 2026 über ein Interesse von Tottenham Hotspur, Brighton & Hove Albion und dem FC Everton.

Am 18. Oktober veröffentlichte TEAMtalk weitere Angaben zu Tottenham. Demnach sollen Scouts des Londoner Vereins beim Frankfurter Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln anwesend gewesen sein, das die Eintracht durch einen Treffer von Ebnoutalib mit 1:0 gewann.

Die Darstellung über das Scouting ließ sich zunächst nicht unabhängig bestätigen. Ein konkretes Transferangebot oder Verhandlungen zwischen Tottenham und Eintracht Frankfurt wurden nicht offiziell bekannt.

Auch Juventus Turin wird im Zusammenhang mit einem möglichen Interesse an Ebnoutalib genannt. Für konkrete Kontakte des italienischen Rekordmeisters mit Frankfurt oder der Spielerseite lag zunächst keine unabhängige Bestätigung vor. Ebenso wenig gab es gesicherte Angaben über ein Angebot aus Italien.

Die vertragliche Ausgangslage ist eindeutig: Ebnoutalib ist noch für mehr als vier Jahre an Eintracht Frankfurt gebunden. Eine kurzfristige Entscheidung über seine Zukunft ist deshalb durch das Vertragsende nicht vorgegeben.

Trainer Adi Hütter betont die schnelle Entwicklung

Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte sich bereits Anfang Oktober anerkennend über die Entwicklung des Stürmers geäußert. Nach einem Testspiel gegen Eintracht Braunschweig erklärte der Österreicher, wie außergewöhnlich schnell Ebnoutalib den Weg von der Regionalliga bis zur deutschen Nationalmannschaft zurückgelegt habe.

Hütter betonte zugleich, dass der junge Angreifer mit seinem sportlichen Aufstieg angemessen umgehen müsse. Er beschrieb Ebnoutalib als Spieler, der seine Situation gut einschätzen könne.

Auch innerhalb der Mannschaft hat sich seine Rolle verändert. Am 1. November stand Ebnoutalib gegen den Hamburger SV in der Startelf, während Nationalspieler Jonathan Burkardt zunächst auf der Ersatzbank Platz nahm.

Nach der Begegnung stellte Ebnoutalib den Mannschaftsgedanken in den Vordergrund. Er erklärte, dass er auch anderen Spielern Einsätze auf seiner Position gönne und unabhängig von seiner eigenen Rolle die Entscheidungen des Trainers akzeptiere.

Eine öffentliche Stellungnahme Hütters zu den aktuell diskutierten Vertragsgesprächen lag zunächst nicht vor.

Neuer Sportvorstand Chatzialexiou soll Kaderplanung übernehmen

Parallel zu den Überlegungen über Ebnoutalibs Zukunft verändert Eintracht Frankfurt seine sportliche Führung. Am 31. Oktober bestätigte der Verein die Verpflichtung von Joti Chatzialexiou als Nachfolger des bisherigen Sportvorstands Markus Krösche.

Der 50-Jährige kommt vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg und hat in Frankfurt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 unterschrieben. Sein offizieller Amtsantritt ist allerdings erst für den 1. Februar 2027 vorgesehen. Bis dahin bleibt Chatzialexiou in Nürnberg tätig.

Die Frankfurter Vereinsführung erklärte bei seiner Vorstellung, künftig die strategische Kaderplanung, Nachwuchsförderung und Entwicklung eigener Talente weiter stärken zu wollen.

Nach den aktuellen Sky-Angaben soll Chatzialexiou auch in die weiteren Überlegungen zur Zukunft Ebnoutalibs eingebunden werden. Welche Rolle der künftige Sportvorstand dabei schon vor seinem offiziellen Amtsbeginn übernehmen könnte, blieb zunächst unklar.

Unterdessen hat der Verein die Entscheidungsbefugnisse von Sportdirektor Timmo Hardung ausgeweitet. Vorstandschef Axel Hellmann bestätigte diese organisatorische Veränderung am 1. November. Damit sind bereits vor dem Amtsantritt von Chatzialexiou weitere Zuständigkeiten innerhalb der sportlichen Führung geregelt worden.

Eintracht besitzt bei Ebnoutalib langfristige Planungssicherheit

Für Eintracht Frankfurt unterscheidet sich die Situation von klassischen Vertragsverhandlungen mit Spielern, deren Arbeitspapiere bald auslaufen. Ebnoutalib ist schon seit seinem Wechsel im Januar langfristig gebunden.

Sollten sich Verein und Spieler auf eine Gehaltsanpassung verständigen, ginge es deshalb zunächst um eine Neubewertung der bestehenden Vertragskonditionen. Eine Verlängerung über das Jahr 2031 hinaus ist bislang nicht bestätigt.

Auch ein Wechsel zu einem ausländischen Verein zeichnet sich nach den bislang veröffentlichten Angaben nicht konkret ab. Weder Tottenham Hotspur noch Juventus Turin haben ein offizielles Angebot bestätigt.

Damit bleibt der bestehende Vertrag bis zum 30. Juni 2031 die maßgebliche Grundlage für die weitere Zusammenarbeit zwischen Eintracht Frankfurt und Younes Ebnoutalib. Die angekündigten Überlegungen über bessere Konditionen sind bislang nicht durch eine öffentliche Vereinbarung konkretisiert worden.

Mit MS-Aktuell immer ohne Paywall lesen
Bei Google bevorzugen

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu