Elodie im Ersten: Karoline Schuch sucht nach verschütteter Kindheit

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Mit dem Drama „Elodie“ zeigt Das Erste am heutigen Mittwochabend eine deutsche TV-Premiere. Der Fernsehfilm mit Karoline Schuch in der Titelrolle beginnt am 7. Oktober 2026 um 20:15 Uhr und läuft bis 21:45 Uhr. „Elodie im Ersten“ erzählt von einer Frau, die nach einer persönlichen Krise auf eine lange verschwiegene Episode ihrer frühen Kindheit stößt und beginnt, die Geschichte ihrer Familie neu zu betrachten. Die Inszenierung stammt von Nicole Weegmann, das Drehbuch von Esther Bernstorff. Der Film wurde bereits im Sommer beim Filmfest München auf der großen Leinwand vorgestellt.

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Elodie heute im Ersten: Sendezeit und Wiederholung

Das Erste zeigt „Elodie“ am Mittwoch, 7. Oktober, von 20:15 bis 21:45 Uhr auf dem Sendeplatz „FilmMittwoch im Ersten“. Die aktuelle Programmplanung des Senders bestätigt damit die angekündigte Anfangszeit. In der Nacht gibt es bereits die erste Wiederholung: Sie beginnt am Donnerstag, 8. Oktober, um 00:15 Uhr und endet laut Programm um 01:48 Uhr. Die eigentliche Filmlänge liegt nach Angaben des NDR bei 88 Minuten und 14 Sekunden. Die längere nächtliche Programmbelegung entspricht dem Sendefenster und nicht einer verlängerten Fassung des Films. Untertitel und Audiodeskription sind für die Ausstrahlung ausgewiesen.

Es handelt sich um einen eigenständigen Fernsehfilm aus Deutschland und nicht um eine Episode einer fortlaufenden Reihe. Entsprechend gibt es weder Staffelnummer noch Folgennummer oder einen zusätzlichen Episodentitel. Die Bezeichnung „FilmMittwoch im Ersten“ beschreibt den regelmäßigen Programmplatz für Fernsehfilme. Fernsehserien.de führt die heutige Ausstrahlung als deutsche TV-Premiere. Auch der Verlag der Autoren kündigte den 7. Oktober als Erstsendung des Drehbuchs von Esther Bernstorff an.

Darum geht es in dem Fernsehfilm

Im Mittelpunkt steht Elodie, eine in Brüssel lebende Übersetzerin, deren Ehe in eine schwere Krise geraten ist. Ihr Mann Mehdi möchte sich von ihr trennen. Gleichzeitig wird Elodie von wiederkehrenden Albträumen belastet. Als der Geburtstag ihrer Mutter Barbara ansteht, reist sie zu ihren Eltern in die Lüneburger Heide. Eigentlich möchte sie dort über ihre eigene private Situation sprechen. Stattdessen stößt sie auf Informationen über ihre früheste Kindheit, von denen sie zuvor nichts wusste.

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Elodie erfährt, dass sie als Baby zeitweise bei einer Kinderfrau untergebracht war. Auch ihr Bruder Ben hört davon offenbar erstmals. Die Reaktionen innerhalb der Familie verstärken Elodies Wunsch, mehr über diese Zeit herauszufinden. Unterstützung findet sie bei ihrer früheren Freundin Pia, die als kleines Kind ebenfalls von derselben Frau betreut wurde. Die Suche führt schließlich zu Frau Wontroba. Wie sich die Begegnungen auf Elodie und ihre Familie auswirken, bleibt der Ausstrahlung vorbehalten.

Karoline Schuch führt die Besetzung von Elodie an

Karoline Schuch spielt die Hauptfigur Elodie Keyserling. Sibylle Canonica übernimmt die Rolle ihrer Mutter Barbara, Michael Wittenborn spielt Vater Jochen und Jan Krauter ihren Bruder Ben. Eva Mattes ist als Frau Wontroba zu sehen. Der NDR hatte ihre Mitwirkung bereits zum Drehstart ausdrücklich als Gastrolle angekündigt.

Zur weiteren Besetzung gehören Adriana Altaras als Jasna, Minna Wündrich als Pia Dörlitz und Jean Alois Belbachir als Mehdi. Fernsehserien.de führt darüber hinaus unter anderem Bastian Hagen als Marvin Wegner, Oskar Tiago als Anton Dalay, Katrin Ingendoh als Sonja sowie Marvin Linke auf. Da „Elodie“ ein abgeschlossener Einzelstoff ist, gibt es keine klassischen Serienbesonderheiten wie einen Ausstieg, einen Neuzugang im Stammcast oder eine Jubiläumsfolge.

Nicole Weegmann inszeniert das Drehbuch von Esther Bernstorff

Regie führte Nicole Weegmann nach einem Drehbuch von Esther Bernstorff. Die Kamera verantwortete Falko Lachmund. Gregor Keienburg und Lennart Saathoff komponierten die Musik, Julia Oehring übernahm den Schnitt. Für das Szenenbild war Tim Pannen zuständig, das Kostümbild stammt von Teresa Grosser. Als Produzenten nennt der NDR Harry Flöter und Jörg Siepmann, Genta Zhuta war als Producerin beteiligt.

Produziert wurde „Elodie“ von der 2Pilots Filmproduction GmbH im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks für die ARD. Die Dreharbeiten fanden laut der offiziellen NDR-Produktionsseite vom 12. August bis 12. September 2025 statt. Als Drehregion nennt der Sender die Lüneburger Heide. Die Branchendatenbank Crew United führt daneben auch Köln als Drehort auf.

Weltpremiere beim Filmfest München vor dem TV-Start

Obwohl „Elodie“ heute erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, hatte der Film bereits zuvor Publikum. Seine Weltpremiere fand am 29. Juni 2026 beim Filmfest München statt. Dort war die Produktion Teil der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“. Eine weitere Festivalvorführung folgte am 4. Juli.

Die Produzenten von „Elodie“ waren zudem für den Bernd Burgemeister Fernsehpreis 2026 nominiert. Ausgezeichnet wurde in der Kategorie Bester Fernsehfilm allerdings „Eine Nacht in Bangkok“ von Produzentin Doris Zander. Der Preis wird von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten vergeben und war 2026 mit 25.000 Euro dotiert. Für „Elodie“ blieb es damit bei der Nominierung und der Teilnahme am Filmfest München.

Elodie in der ARD Mediathek

Parallel zur Fernsehausstrahlung steht „Elodie“ auch in der ARD Mediathek zur Verfügung. Die aktuelle Filmseite weist das Video bis zum 7. Oktober 2027 um 20:15 Uhr als verfügbar aus. Damit ist für den Fernsehfilm ein Abrufzeitraum von rund einem Jahr vorgesehen. Die Mediathek kennzeichnet den Film mit einer Altersfreigabe ab zwölf Jahren und bietet ihn auch mit Untertiteln beziehungsweise Audiodeskription an.

Wer die lineare Premiere verpasst, hat damit neben der Nachtwiederholung im Ersten eine deutlich längere Möglichkeit zum Abruf. Weitere kurzfristige lineare Wiederholungstermine sind in der aktuellen Programmübersicht zunächst nicht ausgewiesen.

So lief der vorherige FilmMittwoch im Ersten

Eine „letzte Folge“ von „Elodie“ gibt es nicht, da der Film nicht zu einer episodischen Reihe gehört. Als sinnvoller Vergleich dient deshalb der unmittelbar vorher ausgestrahlte FilmMittwoch. Am 30. September zeigte Das Erste um 20:15 Uhr das Drama „Blackbird“ mit Bjarne Mädel. Die Fernsehausstrahlung erreichte 2,88 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 14,1 Prozent. Bei den jüngeren Zuschauern wurden 0,27 Millionen erreicht, der Marktanteil lag dort bei 8,5 Prozent.

Ob „Elodie“ an diese Werte anknüpfen kann, wird sich erst mit den Quoten des Donnerstagmorgens zeigen. Inhaltlich setzt Das Erste seinen Herbst mit neuen deutschen Fernsehfilmen fort: Nach „Eine Nacht in Bangkok“ am 23. September und „Blackbird“ am 30. September folgt nun „Elodie“. Für den 14. Oktober ist auf demselben Sendeplatz der neue Fernsehfilm „Frau ohne Namen“ angekündigt.

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