Ridley Scott schickt Jacob Elordi ans Ende der Welt

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Am Donnerstag, 27. August 2026, startet Ridley Scotts neuer Science-Fiction-Thriller „Das Ende der Sterne“ in den deutschen Kinos. Der Film mit Jacob Elordi in der Hauptrolle basiert auf dem 2012 veröffentlichten Roman „The Dog Stars“ des US-Schriftstellers Peter Heller. Neben Elordi gehören Josh Brolin, Margaret Qualley, Guy Pearce, Benedict Wong und Allison Janney zur Besetzung.

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Der deutsche Kinostart von Das Ende der Sterne mit Jacob Elordi erfolgt damit einen Tag vor dem regulären US-Start am 28. August. International wird der Film unter dem Originaltitel „The Dog Stars“ veröffentlicht. Regie führt Ridley Scott, das Drehbuch stammt von Mark L. Smith.

Jacob Elordi spielt einen Überlebenden nach einer Pandemie

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hig, ein junger Pilot, der eine verheerende Pandemie überlebt hat. Gemeinsam mit dem militärisch erfahrenen Bangley lebt er abgeschottet auf einem verlassenen Flugplatz. Higs Hund Jasper ist dabei einer seiner wichtigsten Begleiter.

Die Welt außerhalb ihres Rückzugsortes ist weitgehend zusammengebrochen. Statt auf eine klassische Zombiegeschichte setzt der Film jedoch auf die Frage, wie Menschen nach einer Katastrophe weiterleben und welche Bedeutung Beziehungen, Vertrauen und Hoffnung unter solchen Bedingungen behalten.

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Als Hig über Funk ein rätselhaftes Signal empfängt, verlässt er die relative Sicherheit des Flugplatzes. Seine Suche führt ihn in Gebiete, über die er kaum etwas weiß. Dabei trifft er unter anderem auf Cima, gespielt von Margaret Qualley, und deren Vater, den Guy Pearce verkörpert.

Ridley Scott setzt auf Hoffnung statt reine Endzeit-Action

Ridley Scott verbindet die postapokalyptische Ausgangslage mit einem vergleichsweise persönlichen Drama. Der Regisseur erklärte rund um die Premiere des Films in London, dass für ihn gerade der optimistische Kern der Geschichte eine wichtige Rolle gespielt habe. Der Film sollte nicht ausschließlich von Gewalt, Zusammenbruch und Bedrohung handeln, sondern auch von der Fähigkeit der Menschen, nach Verlusten wieder Nähe zuzulassen.

Damit unterscheidet sich „Das Ende der Sterne“ zumindest in seiner Grundidee von vielen Produktionen des Endzeitgenres, die vor allem auf permanente Bedrohung oder den Kampf gegen infizierte Menschen und Monster setzen. Die Katastrophe bildet bei Scott den Ausgangspunkt für eine Geschichte über Isolation und die Suche nach einem neuen Leben.

Für den Regisseur ist es zugleich eine Rückkehr in ein Genre, das einen bedeutenden Teil seiner Karriere geprägt hat. Scott inszenierte unter anderem „Alien“, „Blade Runner“, „Prometheus“ und „Der Marsianer“. Auch in seinem neuen Film verbindet er eine Science-Fiction-Prämisse mit Fragen nach menschlichem Verhalten unter extremen Bedingungen.

Bestseller von Peter Heller erschien bereits 2012

Grundlage des Films ist Peter Hellers Roman „The Dog Stars“, der im August 2012 erstmals veröffentlicht wurde. Das Buch erzählt ebenfalls von Hig, der nach einer tödlichen Grippewelle mit seinem Hund und einem weiteren Überlebenden auf einem verlassenen Flugplatz lebt.

Die Romanvorlage konzentriert sich stark auf Verlust, Einsamkeit, Freundschaft und Higs Hoffnung, außerhalb seines begrenzten Lebensraums andere Menschen und eine neue Perspektive zu finden. Das Buch wurde international veröffentlicht und erschien in zahlreichen Sprachen.

Für die Filmfassung übernahm Mark L. Smith das Drehbuch. Scott gehört gemeinsam mit Michael Pruss, Smith und Cliff Roberts auch zu den Produzenten.

Italien wird im Film zum postapokalyptischen Colorado

Obwohl die Handlung in Colorado spielt, entstand ein großer Teil von „Das Ende der Sterne“ in Italien. Gedreht wurde unter anderem im norditalienischen Friaul, in Venetien, den Abruzzen und in der Umgebung von Rom. Auch die Cinecittà-Studios wurden für die Produktion genutzt.

Teile der Landschaft rund um den Fluss Tagliamento dienten als Kulisse für das amerikanische Colorado. Die Dreharbeiten in der Region dauerten mehrere Wochen. Weitere Aufnahmen entstanden in Gebirgs- und Waldlandschaften, die im Film die weitgehend menschenleere Welt nach der Pandemie darstellen.

Die Verbindung aus weitläufigen Naturaufnahmen und einer Geschichte über Isolation gehört zu den zentralen visuellen Elementen des Films.

Internationale Premiere kurz vor dem Kinostart

Seine Weltpremiere feierte „The Dog Stars“ am 20. August in London. Wenige Tage später begann die internationale Kinoauswertung. In Italien läuft der Film bereits ab dem 26. August, Deutschland folgt am 27. August und der US-Kinostart ist für den 28. August angesetzt.

Damit bringt Scott seinen nächsten großen Studiotitel weniger als zwei Jahre nach „Gladiator II“ auf die Leinwand. Im Zentrum steht diesmal allerdings keine historische Monumentalgeschichte, sondern ein deutlich kleiner angelegtes Überlebensdrama vor einer großflächigen Science-Fiction-Kulisse.

Mit Jacob Elordi übernimmt dabei ein Schauspieler die Hauptrolle, der in den vergangenen Jahren unter anderem durch „Euphoria“, „Priscilla“, „Saltburn“ und Guillermo del Toros „Frankenstein“ international bekannt wurde. In „Das Ende der Sterne“ trägt er weite Teile der Geschichte als Hig, dessen Suche nach anderen Menschen den Film antreibt.

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