Feuer in Flensburg: Brand in leerstehendem Gebäude löst Großeinsatz aus

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Foto: Ingo Kramarek

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Ein Brand in Flensburg hat am Abend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Nach ersten Informationen brach das Feuer in einem leerstehenden Gebäude im Taruper Weg aus. Die Feuerwehr Flensburg sowie mehrere freiwillige Wehren rückten aus, um den Brand zu bekämpfen. Der Einsatz sorgte in den Stadtteilen Tarup und Engelsby für Aufmerksamkeit, da zeitweise eine deutliche Rauchentwicklung über dem Gebiet lag.

Feuer in leerstehendem Gebäude im Taruper Weg

Der Brand in Flensburg wurde gegen 20.15 Uhr gemeldet. Anwohner hatten Rauch und Flammen in einem leerstehenden Gebäude bemerkt und den Notruf verständigt. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Tarup und Engelsby zum Einsatzort geschickt.

Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich das Feuer zunächst in einem Anbau des Hauses entwickelt. Dieser Gebäudeteil war ähnlich wie ein Wintergarten konstruiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Bereich bereits vollständig in Flammen. Die Situation galt als kritisch, da die Flammen drohten, auf das Hauptgebäude und das Dach überzugreifen.

Die Feuerwehr leitete sofort einen Löschangriff ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Durch das schnelle Eingreifen gelang es den Einsatzkräften, das Feuer auf den betroffenen Anbau zu begrenzen. Auch Teile der Zwischendecke zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss wurden durch den Brand beschädigt. Neben dem Anbau nahmen auch angrenzende Fassadenteile des Gebäudes Schaden.

Das betroffene Haus war unbewohnt und stand nach Angaben der Feuerwehr bereits seit mehreren Jahren leer. Im Inneren befanden sich größere Mengen an brennbarem Material, darunter alte Möbel und andere Gegenstände. Diese hohe Brandlast begünstigte die schnelle Ausbreitung der Flammen im Gebäude.

Warnung wegen Rauchentwicklung in Tarup und Engelsby

Während des Einsatzes informierten die Behörden die Bevölkerung in den umliegenden Stadtteilen über Warnapps. Anwohner in Tarup und Engelsby wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Grund dafür war die starke Rauchentwicklung, die zeitweise über dem Einsatzgebiet lag.

Die Feuerwehr ging zunächst von außen gegen die Flammen vor, um sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Erst danach konnten Einsatzkräfte in das Gebäude vordringen. Der Zugang erfolgte zunächst über den betroffenen Anbau und später über eine Tür auf der Rückseite des Hauses.

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Nach dem Löschen der offenen Flammen wurde das Gebäude belüftet. Ziel dieser Maßnahme war es, Rauch und Hitze aus dem Inneren zu entfernen und gleichzeitig die Sicht für die Einsatzkräfte zu verbessern. Anschließend begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten, um mögliche Glutnester aufzuspüren.

Die Löscharbeiten gestalteten sich teilweise schwierig. Das Grundstück rund um das Gebäude gilt als groß und verwildert. Unebener Boden, Schlaglöcher und herumliegendes Material erschwerten den Zugang für die Feuerwehr. Besonders in der Dunkelheit stellte dies ein zusätzliches Risiko für die Einsatzkräfte dar. Daher wurde am Einsatzort umfangreiche Beleuchtung aufgebaut.

Mehr als 40 Einsatzkräfte vor Ort

An dem Feuer in Flensburg waren zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr rückten auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Tarup und Engelsby an. Insgesamt waren mehr als 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

Während der laufenden Löscharbeiten kam es zudem zu einem weiteren Einsatz im Stadtgebiet. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr wurden zu einem parallelen Alarm geschickt. In Abstimmung mit der Stadtwehrführung übernahm die Freiwillige Feuerwehr Jürgensby einen ausgelösten Rauchwarnmelder. Weitere Details zu diesem Einsatz lagen zunächst nicht vor.

Der Einsatz am Brandort dauerte bis in den späten Abend. Nach Angaben der Feuerwehr waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Dabei wurden Teile des Gebäudes geöffnet und kontrolliert, um versteckte Glutnester aufzuspüren und ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.

Verletzt wurde bei dem Brand nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen und untersucht nun, wie es zu dem Feuer in dem leerstehenden Gebäude kommen konnte.

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