Autohaus in Bützow nach Großbrand schwer beschädigt

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Der Großbrand in Bützow hat am Sonntag ein Autohaus im Ortsteil Wolken im Landkreis Rostock schwer beschädigt. 95 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Nach Angaben der Polizei wurden 14 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört, darunter auch Kundenfahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund eine Million Euro geschätzt.

Feuerwehr mit 95 Kräften im Einsatz

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben am Sonntag, 27. September 2026, gegen 9.50 Uhr zu dem Brand in Bützow-Wolken alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte zunächst der hintere Teil des als Autohaus genutzten Gebäudes. Das Feuer breitete sich anschließend auf weitere Bereiche des Objekts aus.

Wegen der Löscharbeiten und der starken Rauchentwicklung wurde das Gebiet rund um den Brandort weiträumig abgesperrt. Betroffen waren unter anderem die Landesstraße 014 sowie der Bahnübergang in der Bahnhofstraße. Bewohner in der Umgebung wurden wegen des Rauchs dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Bereich nach Möglichkeit zu meiden.

Insgesamt waren nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock 95 Feuerwehrkräfte aus umliegenden Wehren an dem Einsatz beteiligt. Um 13.15 Uhr konnte der Brand als gelöscht gemeldet werden. Damit dauerte der eigentliche Löscheinsatz mehrere Stunden.

14 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört

Das Feuer richtete erheblichen Schaden an dem Autohaus an. Neben dem Gebäude wurden nach der abschließenden Mitteilung der Polizei insgesamt 14 Fahrzeuge beschädigt oder vollständig zerstört. Darunter befanden sich auch Kundenfahrzeuge. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

Zwischenzeitlich hatten unterschiedliche Angaben zur Zahl der betroffenen Fahrzeuge die Runde gemacht. Frühere Fassungen nannten teils 12 oder 20 Autos. Die Polizei bezifferte die Zahl in ihrer um 15.39 Uhr veröffentlichten Mitteilung schließlich auf 14 beschädigte oder zerstörte Fahrzeuge. Auch der NDR übernahm diesen Stand in seiner aktualisierten Berichterstattung.

Ähnlich entwickelte sich die erste Schätzung des Sachschadens. In einer früheren Agenturmeldung war zunächst von rund 1,5 Millionen Euro die Rede. Das Polizeipräsidium Rostock bezifferte den Gesamtschaden später auf derzeit rund eine Million Euro. Diese Summe umfasst nach den bisherigen Angaben sowohl Schäden am Gebäude als auch an den Fahrzeugen.

Polizei nennt Schweißarbeiten als bisherigen Ausgangspunkt

Zur Entstehung des Feuers liegen inzwischen erste amtliche Erkenntnisse vor. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock wurden vor Ausbruch des Brandes Schweißarbeiten an einem Fahrzeug in den als Werkstatt genutzten Räumen durchgeführt. Nach bisherigem Ermittlungsstand führten diese Arbeiten zu dem Feuer, das sich anschließend auf das Gebäude ausbreitete.

Damit ist die endgültige Brandursache noch nicht abschließend festgestellt. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock übernahm den Brandort und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ein. Weitere Einzelheiten zu den genauen Umständen der Schweißarbeiten oder zum technischen Ablauf des Brandes wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Auch der NDR berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass vor dem Feuer Arbeiten in der Werkstatt stattgefunden hatten. Die dort anwesenden Personen konnten das Gebäude verlassen. Als die ersten Feuerwehren eintrafen, hatte sich das Feuer bereits erheblich ausgebreitet.

Starke Rauchentwicklung führte zu Warnung

Besondere Aufmerksamkeit galt während des Einsatzes der Rauchentwicklung. Am Vormittag wurden Menschen in der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem sollte der unmittelbare Bereich um das Autohaus gemieden werden. Verletzte durch das Feuer oder den Rauch wurden nach Angaben der Polizei nicht registriert.

Die Sperrungen der umliegenden Verkehrswege waren Teil der Sicherheitsmaßnahmen während des Löscheinsatzes. Neben der L014 wurde auch der nahe Bahnübergang gesperrt. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Verkehrsbeschränkungen wieder aufgehoben werden.

Für die Ermittler beginnt nach dem Feuer die Untersuchung des stark beschädigten Gebäudes. Dabei geht es insbesondere darum, den genauen Ablauf der Brandentstehung und die Ausbreitung innerhalb des Autohauses zu rekonstruieren. Offiziell bestätigt war am Sonntagnachmittag der Verdacht, dass die Arbeiten in der Werkstatt am Anfang des Brandgeschehens standen. Ob sich dieser erste Ermittlungsstand im weiteren Verfahren vollständig bestätigt, war zunächst offen.

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