Die Helle Nacht im rbb: Volker Wieprecht startet neuen Wissenschaftstalk mit KI-Roboter

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Ein neuer Wissenschaftstalk verbindet am Samstagabend klassische Gespräche mit künstlicher Intelligenz. Am 31. Oktober 2026 zeigt das rbb Fernsehen um 22:00 Uhr die erste Ausgabe von „Die Helle Nacht“ mit Volker Wieprecht. Zwei Wissenschaftler stehen im Mittelpunkt, während eine KI-Agentin namens NOVA die Gespräche begleitet. Dabei geht es um die Zukunft der Robotik, das Zusammenleben von Ameisen und die Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz bei der Vermittlung von Wissen übernehmen kann.

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Die Helle Nacht heute um 22 Uhr im rbb Fernsehen

Die erste Ausgabe von „Die Helle Nacht“ wird am Samstag, 31. Oktober 2026, um 22:00 Uhr im rbb Fernsehen ausgestrahlt. Es handelt sich um die angekündigte Fernsehdebütausgabe des neuen Formats, nicht um eine Wiederholung einer bereits gezeigten Fernsehsendung.

Die Aufzeichnung entstand am Sonntag, 25. Oktober 2026, bei einer Veranstaltung im Großen Sendesaal des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Veranstaltungsbeginn war um 18:00 Uhr. Die Veranstaltung selbst war auf ungefähr zweieinhalb Stunden einschließlich Pause angelegt. Die Fernsehfassung ist entsprechend deutlich kürzer.

Für die TV-Ausstrahlung nennen mehrere Programmübersichten eine Dauer von 60 Minuten und ein Ende um 23:00 Uhr. Andere Programmdaten weisen dagegen 75 Minuten bis 23:15 Uhr aus. Die Startzeit um 22:00 Uhr ist übereinstimmend bestätigt.

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Zwei Wissenschaftler sprechen über Roboter und Ameisen

Moderator Volker Wieprecht empfängt in der ersten Ausgabe zwei Gäste aus unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten. Mit Dr. Ivo Boblan und Prof. Dr. Susanne Foitzik stehen technische Entwicklungen und biologische Zusammenhänge im Mittelpunkt.

Ivo Boblan leitet die Robotik-Abteilung an der Berliner Hochschule für Technik. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung von Robotern und deren technischen Möglichkeiten. Im Gespräch soll es insbesondere darum gehen, wie Roboter Menschen künftig im Alltag unterstützen können. Auch die Frage, weshalb Maschinen für bestimmte Bewegungen und Aufgaben künstliche Muskeln benötigen, gehört zu den angekündigten Themen.

Der zweite Schwerpunkt führt in die Verhaltensforschung. Susanne Foitzik leitet die Evolutionsbiologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und erforscht Ameisen. Sie erläutert, auf welche Weise Ameisen Informationen austauschen und wie sich ihre komplexen Gemeinschaften organisieren.

Dabei steht unter anderem die Frage im Mittelpunkt, wie ein Ameisenstaat ohne zentrale Führung funktionieren kann. Auch die kollektive Intelligenz von Ameisen und mögliche Erkenntnisse daraus für das Verständnis gemeinschaftlicher Entscheidungen sollen behandelt werden.

Die Zusammenstellung der Gäste verbindet zwei zunächst weit voneinander entfernte Forschungsfelder. Während die Robotik technische Systeme entwickelt, beschäftigt sich die Evolutionsbiologie mit natürlichen Organisationsformen und Verhaltensweisen.

KI-Roboter NOVA begleitet die Gespräche

Eine Besonderheit der neuen Sendung ist die künstliche Intelligenz NOVA. Die KI-Agentin ist in einen Roboter eingebunden und soll auf das Geschehen im Saal reagieren können.

Nach Angaben des rbb handelt es sich um die erste Talkshow im deutschen Fernsehen, bei der ein KI-Roboter dauerhaft als Bestandteil des Formats eingesetzt wird. NOVA soll dabei nicht die Aufgaben einer regulären Moderatorin übernehmen. Das Gespräch führt weiterhin Volker Wieprecht.

Stattdessen soll die KI einzelne Gedanken aufgreifen, Zusammenhänge herstellen und wissenschaftliche Themen aus der Perspektive eines nicht spezialisierten Publikums aufgreifen.

Die Entwicklung von NOVA erfolgte mit Unterstützung der Berliner Hochschule für Technik. Damit ist über Ivo Boblan auch ein Wissenschaftler an der Sendung beteiligt, dessen Einrichtung an der technischen Umsetzung mitgewirkt hat.

Das Format beschränkt sich allerdings nicht darauf, die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz vorzuführen. Ebenso sollen ihre Grenzen sichtbar werden. Als Beispiel nennt der rbb ein Quiz, bei dem NOVA neben einer richtigen Antwort auch erfundene Antwortmöglichkeiten anbieten kann.

Damit wird ein Problem angesprochen, das beim praktischen Einsatz generativer künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle spielt: KI-Systeme können sprachlich überzeugende Aussagen produzieren, deren Inhalt dennoch falsch ist.

Volker Wieprecht moderiert den neuen Wissenstalk

Die Moderation übernimmt Volker Wieprecht. Das neue Format setzt auf ausführliche Gespräche mit Menschen, die sich beruflich intensiv mit speziellen Wissensgebieten beschäftigen.

Anders als bei einer klassischen Diskussionsrunde über Tagespolitik sollen nicht gegensätzliche politische Positionen im Vordergrund stehen. Vielmehr geht es darum, wissenschaftliche Fragen und persönliche Erfahrungen aus der Forschung einem breiteren Publikum verständlich zu vermitteln.

Das Publikum im Sendesaal ist Bestandteil des Konzepts. Die Begegnung zwischen Moderator, Gästen, Zuschauern und KI bildet den Rahmen für die Veranstaltung.

Der rbb hat „Die Helle Nacht“ zunächst als einmalige Ausgabe angekündigt. Ein regelmäßiger Sendeplatz oder weitere konkrete Ausgaben sind damit noch nicht bestätigt.

Die erste Fernsehsendung zeigt somit zunächst, wie ein solches Gesprächsformat mit fest integrierter KI-Unterstützung umgesetzt werden kann.

Aufzeichnung im Großen Sendesaal in Berlin

Die Premiere wurde für den 25. Oktober 2026 im Haus des Rundfunks an der Masurenallee in Berlin angekündigt. Veranstaltungsort war der Große Sendesaal des rbb.

Das Konzept unterscheidet sich damit von einem ausschließlich im Fernsehstudio produzierten Interview. Im Mittelpunkt steht eine Veranstaltung mit Publikum, bei der Gespräche und technische Demonstrationen miteinander verbunden werden.

Die Zusammenarbeit von radioeins und rbb Fernsehen verdeutlicht zugleich die medienübergreifende Ausrichtung des Projekts. Das Format verbindet Elemente einer öffentlichen Gesprächsveranstaltung mit einer für das Fernsehen aufbereiteten Wissenschaftssendung.

Für die Zuschauer steht dabei die inhaltliche Auseinandersetzung mit den beiden Forschungsgebieten im Vordergrund. Die künstliche Intelligenz soll die Gespräche ergänzen, ohne die wissenschaftlichen Gäste zu ersetzen.

Die Helle Nacht auch in der ARD Mediathek

Wer die Ausstrahlung am Samstagabend verpasst, soll die erste Ausgabe auch über die ARD Mediathek ansehen können. Der rbb hat die Veröffentlichung dort ausdrücklich angekündigt.

Eine zusätzliche Bereitstellung als Podcast in ARD Sounds war ursprünglich vorgesehen, wurde jedoch mit einer Aktualisierung der rbb-Programminformationen vom 22. Oktober 2026 zurückgenommen.

Für den Samstagabend bleibt damit das rbb Fernsehen der angekündigte lineare Ausstrahlungsort. Mit „Die Helle Nacht“ beginnt ein neues Gesprächsformat, das wissenschaftliche Expertise, ein Saalpublikum und künstliche Intelligenz zusammenführt.

Ob aus der zunächst einmaligen Veranstaltung eine regelmäßig ausgestrahlte Sendereihe wird, ist noch offen.

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