Kreisstraße 2 in Burscheid wird für rund ein Jahr gesperrt

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Symbolfoto

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In Burscheid im Rheinisch-Bergischen Kreis beginnt am Montag, 12. Oktober 2026, eine umfangreiche Straßensanierung. Die Kreisstraße 2 wird zwischen Berghamberg und Dierath vollständig für den regulären Fahrzeugverkehr gesperrt. Nach Angaben des Rheinisch-Bergischen Kreises sollen die Arbeiten voraussichtlich ein Jahr dauern. Neben der Fahrbahn und dem gemeinsamen Rad- und Gehweg werden auch Versorgungsleitungen, Straßenbeleuchtung und Entwässerungsanlagen erneuert. Autofahrer müssen während der Bauzeit eine ausgeschilderte Umleitung nutzen. Für Rettungskräfte und Fußgänger bleibt der Baustellenbereich passierbar.

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K2 in Burscheid ab 12. Oktober vollständig gesperrt

Die K2 in Burscheid ist ab Montag, 12. Oktober, zwischen der Spitzkurve vor Berghamberg und dem Ortseingang Dierath von der Vollsperrung betroffen. Der Rheinisch-Bergische Kreis rechnet mit einer Bauzeit von ungefähr zwölf Monaten. Damit könnten die Arbeiten bis in den Oktober 2027 reichen. Einen verbindlichen Fertigstellungstermin mit genauem Datum hat die Kreisverwaltung zunächst nicht genannt.

Die Sperrung betrifft beide Fahrtrichtungen. Eine reguläre Durchfahrt mit dem Auto ist während der Arbeiten nicht vorgesehen. Der Kreis begründet die umfangreiche Maßnahme mit der vollständigen Erneuerung mehrerer Bestandteile der Straßeninfrastruktur. Die Fahrbahn und der angrenzende Rad- und Gehweg werden nicht nur oberflächlich ausgebessert, sondern umfassend saniert.

Umleitung führt über L291, L58 und Hamberger Straße

Für den Verkehr zwischen Berghamberg und Dierath wird eine Umleitung eingerichtet. Die offizielle Ausweichstrecke verläuft über die Landesstraßen L291 und L58 sowie die Hamberger Straße. Entsprechende Verkehrsschilder sollen die Fahrzeuge an der Baustelle vorbeiführen.

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Autofahrer müssen sich dadurch auf längere Fahrtstrecken und zusätzliche Fahrzeiten einstellen. Besonders für Menschen, die regelmäßig zwischen den betroffenen Ortsteilen unterwegs sind, verändert sich die gewohnte Verkehrsführung für einen längeren Zeitraum.

Die Kreisverwaltung empfiehlt ausdrücklich, mehr Zeit für Fahrten einzuplanen. Eine bestimmte zusätzliche Fahrzeit oder eine genaue Länge der Umleitungsstrecke wurde nicht angegeben. Ob während der Bauphase weitere Verkehrsregelungen auf den angrenzenden Straßen erforderlich werden, blieb zunächst offen.

Fahrbahn sowie Rad- und Gehweg werden erneuert

Im Mittelpunkt des Bauprojekts steht die umfassende Erneuerung des Straßenabschnitts zwischen Berghamberg und Dierath. Die Arbeiten betreffen sowohl die Fahrbahn als auch den begleitenden Rad- und Gehweg. Damit sollen die Verkehrsflächen auf diesem Teilstück grundlegend modernisiert werden.

Das Vorhaben umfasst größere Eingriffe in den vorhandenen Straßenaufbau. In der im Mai 2026 veröffentlichten Bauausschreibung waren unter anderem die Erneuerung des Unterbaus und der Asphaltbefestigung aufgeführt. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassten rund 2.100 Quadratmeter neue Asphaltdeckschicht für die Fahrbahn sowie etwa 1.150 Quadratmeter neue Befestigung für den Rad- und Gehweg. Bei diesen Zahlen handelt es sich um Mengen aus der damaligen Ausschreibung, nicht um abschließend abgerechnete Bauleistungen.

Auch Gas, Wasser und Glasfaser betroffen

Neben dem Straßenbau werden mehrere Versorgungsleitungen neu verlegt. Dazu gehören Leitungen für Gas, Wasser und Glasfaser. Außerdem erhält der betroffene Abschnitt eine neue Straßenbeleuchtung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwässerung. Geplant sind ein neuer Kanal und Anlagen zur Versickerung von Regenwasser. Diese Einrichtungen sollen Niederschlagswasser aufnehmen und gezielt ableiten.

Durch die Verbindung von Straßenbau, Leitungsarbeiten und Entwässerung handelt es sich um eine umfangreichere Baumaßnahme als bei einer gewöhnlichen Erneuerung der Asphaltoberfläche. In der Ausschreibung des Rheinisch-Bergischen Kreises waren die Leistungen in zwei Lose gegliedert. Eines umfasste Straßenbau, Kanal- und Entwässerungsarbeiten sowie Tiefbau für Glasfaser und Beleuchtung. Das zweite betraf Arbeiten an den Versorgungsleitungen.

Anlieger können ihre Grundstücke grundsätzlich erreichen

Für Anwohner entlang der gesperrten K2 gibt es eine wichtige Ausnahme: Die Grundstücke sollen während der Bauarbeiten grundsätzlich erreichbar bleiben. Allerdings kann es abhängig vom Baufortschritt vorübergehend zu Einschränkungen an einzelnen Zufahrten kommen.

Die ausführende Baufirma soll die betroffenen Anlieger rechtzeitig über solche Einschränkungen informieren. Dabei soll auch mitgeteilt werden, wie lange eine Zufahrt voraussichtlich nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden kann.

Für Rettungsfahrzeuge wird die Durchfahrt durch den Baustellenbereich nach Angaben des Kreises jederzeit gewährleistet. Auch Fußgänger dürfen den gesperrten Abschnitt weiterhin passieren.

Damit unterscheidet sich die Sperrung für den regulären Fahrzeugverkehr von den Regelungen für Rettungsdienste und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind. Für Radfahrer wurde zunächst keine gesonderte Verkehrsführung beschrieben.

Vorbereitungen bereits im Februar angekündigt

Die Erneuerung der Kreisstraße war bereits Anfang 2026 angekündigt worden. Damals war zunächst ein Baubeginn im Sommer vorgesehen. Als vorbereitende Maßnahme waren ab dem 23. Februar Baumfällungen und Rückschnittarbeiten im Bereich Berghamberg geplant.

In den damaligen Projektangaben war außerdem vorgesehen, nach der Erneuerung des Abschnitts zwischen Berghamberg und Dierath die Fahrbahndecke innerhalb von Dierath bis zur Einmündung Nagelsbaum an der L291 zu sanieren.

Die aktuelle Ankündigung des Kreises vom 6. Oktober konkretisiert nun den Beginn der umfangreichen Hauptarbeiten und die dafür erforderliche Vollsperrung. Einen detaillierten Zeitplan für einzelne Bauphasen oder mögliche zusätzliche Sperrungen innerhalb von Dierath nennt sie nicht.

Kosten und Auswirkungen auf den Busverkehr noch offen

Bauherr der Straßenmaßnahme ist der Rheinisch-Bergische Kreis. Er ist für die betroffene Kreisstraße zuständig und hatte die Straßenbauarbeiten bereits im Frühjahr ausgeschrieben. Eine aktuelle Gesamtsumme für die Investition wurde in der Ankündigung zum Baustart nicht genannt.

Auch konkrete Änderungen für den Linienbusverkehr sind noch nicht beschrieben. Die Kreisverwaltung nennt weder betroffene Buslinien noch Haltestellen, die während der Sperrung ausfallen oder verlegt werden müssten. Ebenso liegt in der Ankündigung kein Ersatzfahrplan vor.

Für Verkehrsteilnehmer steht damit zunächst die langfristige Änderung der Straßenführung fest. Ab dem 12. Oktober müssen Autofahrer die ausgeschilderte Umleitung nutzen. Anlieger sollen ihre Grundstücke weiterhin erreichen können, während für Rettungsfahrzeuge und Fußgänger eine Passage durch den Baustellenbereich vorgesehen ist. Der ursprünglich genannte Zeitraum von ungefähr einem Jahr bleibt eine Prognose.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu