
Bei Bauarbeiten an der Gladbacher Straße 106 in Viersen ist am Mittwoch ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie die Kreispolizeibehörde Viersen unter Bezug auf eine Meldung der Stadt Viersen berichtet, wurde der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf verständigt. Erst nach dessen Begutachtung vor Ort sollen weitere Angaben zur konkreten Gefahrenlage und zu möglichen weiteren Maßnahmen möglich sein.
Vorsorglich wurden bereits erste Bereiche rund um den Fundort abgesperrt. Betroffen sind nach Angaben der Behörden die Gladbacher Straße bis zur Ernst-Moritz-Arndt-Straße sowie die Gladbacher Straße bis zum Kreisverkehr Willy-Brandt-Ring/Josefsring. Außerdem ist der Seilerwall vollständig von der Sperrung betroffen.
Der Kampfmittelräumdienst sollte voraussichtlich gegen 10:30 Uhr eintreffen. Ob es zu weiteren Absperrungen, Evakuierungen oder anderen Maßnahmen kommt, war zum Zeitpunkt der Meldung noch offen. Die Behörden verwiesen darauf, dass zunächst die Einschätzung der Fachleute vor Ort abgewartet werden müsse.
Kampfmittelfunde kommen bei Bauarbeiten immer wieder vor, besonders in Gebieten, die im Zweiten Weltkrieg von Bombardierungen betroffen waren. Im konkreten Fall in Viersen liegen bislang jedoch keine weiteren Angaben zur Art oder Größe des gefundenen Kampfmittels vor.
Die Stadt Viersen will fortlaufend über die weitere Entwicklung informieren. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer bedeutet der Kampfmittelfund in Viersen zunächst Einschränkungen im Bereich der Gladbacher Straße und des Seilerwalls. Weitere Maßnahmen hängen von der Prüfung durch den Kampfmittelräumdienst ab.
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