Kommt jetzt die erste große Hitzewelle nach Deutschland?

Wetterlage stoppt „Flieg dem Krebs davon“ in Pinneberg
Foto: Gerd Altmann

Teilen:

Der nächste kräftige Hitzeschub zeichnet sich ab. Nach einer zunächst wechselhaften Phase erwartet der Deutsche Wetterdienst in der kommenden Woche deutlich steigende Temperaturen. Besonders ab Freitag und am darauffolgenden Wochenende könnte daraus eine Hitzelage werden, die weite Teile Deutschlands betrifft. Noch ist offen, wie lange die heiße Phase anhält. Klar ist aber: Die Wetterlage dreht spürbar in Richtung Sommerhitze.

DWD erwartet deutlichen Temperaturanstieg

Die aktuelle 10-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zeigt zunächst noch Unterschiede zwischen den Regionen. Während es im Norden anfangs eher verhalten bleibt, steigen die Werte im Süden und Südwesten früher an. Zur Wochenmitte werden dort bereits hochsommerliche Temperaturen erwartet.

Am Mittwoch sind im Südwesten bis zu 32 Grad möglich. Am Donnerstag nennt der DWD bis zu 34 Grad. Am Freitag kann die Temperatur regional bis auf 35 Grad steigen. Gleichzeitig bleibt es nicht überall stabil, weil sich örtlich Schauer und Gewitter entwickeln können.

Damit wird die Hitze in Deutschland zunehmend zum Thema. Besonders der Südwesten dürfte früh betroffen sein. Anschließend kann sich die heiße Luft weiter ausbreiten.

Am Wochenende sind mehr als 35 Grad möglich

Besonders auffällig ist der Ausblick für Samstag, 20. Juni, bis Montag, 22. Juni 2026. Für diesen Zeitraum rechnet der DWD mit hochsommerlich heißem Wetter. Die Höchstwerte sollen verbreitet über 30 Grad liegen. Regional sind auch mehr als 35 Grad möglich.

Ob bereits von einer Hitzewelle Deutschland gesprochen werden kann, hängt jedoch von der Dauer ab. Ein einzelner heißer Tag reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist, ob die hohen Temperaturen mehrere Tage anhalten und die Nächte kaum Abkühlung bringen.

Auch Gewitter bleiben ein Faktor. Der DWD sieht vor allem im Nordwesten und über den Bergen ein Risiko für teils kräftige Entwicklungen. Damit könnte die Sommerhitze örtlich von Starkregen oder Gewittern begleitet werden.

Hitze kann schnell zur Belastung werden

Gesundheitlich kritisch wird Hitze vor allem dann, wenn sie mehrere Tage anhält. Der Deutsche Wetterdienst bewertet dabei nicht nur die gemessene Lufttemperatur. Entscheidend ist auch die gefühlte Temperatur, in die unter anderem Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung einfließen.

Warnstufe 1 gilt bei starker Wärmebelastung. Sie wird erreicht, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag etwa 32 Grad beträgt und die Nacht wenig Abkühlung bringt. Bei extremer Wärmebelastung liegt die Schwelle höher.

Besonders ältere Menschen, kleine Kinder, Pflegebedürftige und Menschen mit Vorerkrankungen können bei längerer Sommerhitze gefährdet sein. Deshalb dürften die nächsten DWD-Prognosen wichtig werden. Sie zeigen, ob es bei einem kurzen Hitzeschub bleibt oder ob Deutschland tatsächlich in eine längere Hitzewelle gerät.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu