La La Land heute im RBB: Darum bleibt das Musical besonders

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Der RBB zeigt am Donnerstagabend einen der erfolgreichsten Musikfilme der vergangenen Jahre. La La Land läuft am 1. Oktober 2026 um 20:15 Uhr und ist bis 22:15 Uhr eingeplant. Emma Stone und Ryan Gosling spielen darin zwei junge Künstler, die in Los Angeles zwischen beruflichen Ambitionen und einer sich entwickelnden Beziehung ihren Platz suchen. Regisseur und Drehbuchautor Damien Chazelle verbindet ihre Geschichte mit Jazz, aufwendig inszenierten Tanznummern und zahlreichen Verweisen auf das klassische Hollywood-Musical.

Die heutige Ausstrahlung ist keine TV-Premiere. In Deutschland war der Film erstmals am 24. Februar 2019 frei empfangbar bei ProSieben zu sehen. Damals lief er ebenfalls um 20:15 Uhr und diente als Auftakt zur Oscar-Nacht des Senders. Die Premiere erreichte 1,26 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 4,0 Prozent.

Emma Stone und Ryan Gosling als Mia und Sebastian

Im Mittelpunkt stehen Mia Dolan und Sebastian Wilder. Mia arbeitet in einem Café auf einem Studiogelände und versucht parallel, als Schauspielerin Fuß zu fassen. Immer wieder besucht sie Castings und hofft auf eine Rolle, mit der ihr der Durchbruch gelingen könnte. Sebastian wiederum ist Pianist und träumt von einem eigenen Jazzclub. Zunächst verdient er sein Geld mit Engagements, die mit seinen eigenen musikalischen Vorstellungen wenig zu tun haben.

Mehrere zufällige Begegnungen bringen die beiden zusammen. Aus anfänglicher Distanz entwickelt sich eine Beziehung, zugleich verfolgen Mia und Sebastian ihre eigenen beruflichen Ziele. Der Film erzählt diese Entwicklung über mehrere Jahreszeiten hinweg und verbindet Dialogszenen mit Gesang, Tanz und längeren musikalischen Passagen.

Neben Stone und Gosling gehören unter anderem John Legend als Musiker Keith, J. K. Simmons als Restaurantmanager Bill, Rosemarie DeWitt als Sebastians Schwester Laura und Tom Everett Scott als David zur Besetzung.

Damien Chazelle schrieb und inszenierte den Film

Damien Chazelle übernahm sowohl die Regie als auch das Drehbuch. Vor „La La Land“ hatte er mit „Whiplash“ internationale Aufmerksamkeit erhalten. Für die Kamera war Linus Sandgren verantwortlich, während Justin Hurwitz die Filmmusik komponierte. Der RBB nennt Hurwitz zudem für die musikalische Leitung.

Ein wesentlicher Teil der Wirkung des Films entsteht durch die Musik. Zu den bekanntesten Stücken gehört „City of Stars“, dessen Musik von Justin Hurwitz stammt. Die Texte schrieben Benj Pasek und Justin Paul. Bei den Oscars 2017 gewann der Titel den Preis als bester Filmsong. Hurwitz erhielt außerdem den Oscar für die beste Filmmusik.

Auch Ryan Gosling und Emma Stone singen im Film selbst. Der RBB hebt bei der heutigen Ausstrahlung ausdrücklich die von den Hauptdarstellern performten Songs und Tanznummern hervor.

Sechs Oscars und 14 Nominierungen

„La La Land“ gehörte bei der Oscar-Verleihung 2017 zu den dominierenden Filmen des Abends. Insgesamt kam die Produktion auf 14 Nominierungen und stellte damit den damaligen Rekord ein, den zuvor „All About Eve“ und „Titanic“ erreicht hatten. Gewonnen wurden sechs Oscars.

Emma Stone erhielt die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin, Damien Chazelle gewann für die beste Regie. Hinzu kamen Oscars für Kamera, Szenenbild, Filmmusik sowie „City of Stars“ als bester Song. Als bester Film gewann dagegen „Moonlight“. Bei der Preisverleihung war „La La Land“ zunächst irrtümlich als Sieger dieser Kategorie verkündet worden, bevor der Fehler auf der Bühne korrigiert wurde.

Ryan Gosling war für seine Rolle als Sebastian als bester Hauptdarsteller nominiert, gewann in dieser Kategorie aber nicht.

Los Angeles ist mehr als nur Kulisse

Ein großer Teil von „La La Land“ wurde an realen Schauplätzen in und um Los Angeles gedreht. Zu den bekanntesten Orten gehören das Griffith Observatory, Griffith Park, die historische Standseilbahn Angels Flight, der Colorado Street Bridge, das Warner-Bros.-Studiogelände in Burbank sowie das Lighthouse Café und der Pier von Hermosa Beach.

Gerade das Griffith Observatory spielt eine hervorgehobene Rolle. Die Einrichtung in Los Angeles verweist selbst auf die Verbindung zum Film und auf Chazelles Anleihen beim Hollywoodklassiker „Rebel Without a Cause“, der das Observatorium bereits Jahrzehnte zuvor als markanten Schauplatz genutzt hatte.

Die Produktion nutzte zahlreiche weitere Orte in der Metropolregion. Damit wird Los Angeles nicht nur zum Hintergrund für die Geschichte, sondern zu einem wiederkehrenden Bestandteil der Inszenierung. Straßen, Studiogelände, Aussichtspunkte und Jazzclubs bilden die verschiedenen Lebenswelten von Mia und Sebastian ab.

Laufzeit und Ende der RBB-Ausstrahlung

Der RBB plant „La La Land“ heute von 20:15 bis 22:15 Uhr ein. Bei Streaminganbietern werden je nach Fassung unterschiedliche Laufzeiten ausgewiesen. JustWatch nennt für den Film 129 Minuten, während einzelne Plattformfassungen etwas kürzer geführt werden.

Eine weitere RBB-Ausstrahlung ist bereits für die Nacht auf Samstag angekündigt. Nach Angaben des Senders läuft der Film am 3. Oktober noch einmal ab 0:15 Uhr.

La La Land ist derzeit auch im Stream verfügbar

Wer den Film unabhängig vom heutigen Fernsehtermin sehen möchte, findet mehrere legale Streamingmöglichkeiten. Laut der zuletzt aktualisierten deutschen Übersicht von JustWatch ist „La La Land“ unter anderem bei Amazon Prime Video, RTL+, HBO Max sowie über verschiedene Zusatzkanäle verfügbar. Darüber hinaus lässt sich der Film bei mehreren Anbietern digital leihen oder kaufen. Die Verfügbarkeit kann sich kurzfristig ändern.

Einen zusätzlichen aktuellen Bezug liefert Ryan Gosling: Er ist 2026 in „Der Astronaut: Project Hail Mary“ zu sehen. Der Science-Fiction-Film mit Sandra Hüller gehört zu seinen jüngsten großen Kinoprojekten und ist inzwischen auch bei Prime Video verfügbar.

Der heutige RBB-Termin stellt „La La Land“ zugleich in einen festen Programmrahmen. Unter dem Titel „Kino ist King“ zeigt der Sender donnerstags um 20:15 Uhr ausgewählte Kinofilme. Filmexperte Knut Elstermann führt mit kurzen Anmoderationen in die jeweiligen Werke ein. Am heutigen Donnerstag steht dabei Chazelles vielfach ausgezeichneter Musikfilm im Mittelpunkt.

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