
Bei einem Brand in Vierow nahe Lubmin im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist am Sonntag, 4. Oktober 2026, eine Person ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Eine von ihnen erlitt schwere Verbrennungen und wurde zur weiteren Behandlung nach Berlin geflogen. Eine weitere Person wurde nach Angaben der Polizei leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Identität der betroffenen Personen war am Montagmorgen noch nicht bekannt gegeben worden.
Der Brand in Vierow wurde der Feuerwehr am Sonntag kurz nach 12 Uhr gemeldet. Als die ersten Rettungskräfte die Gartenanlage erreichten, stand die betroffene Laube bereits vollständig in Flammen. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Während der Löscharbeiten entdeckten Einsatzkräfte in den Trümmern eine tote Person.
Die Ostsee-Zeitung bestätigte ebenfalls einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Gartenanlage. Demnach brach das Feuer am Sonntagmittag aus. Auch dort wurde zunächst keine Identität der verstorbenen Person genannt.
Zu den Umständen, unter denen sich die Menschen zum Zeitpunkt des Feuers an oder in der Gartenlaube aufhielten, gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Auch ist bislang nicht bekannt, ob und in welchem Verhältnis die drei betroffenen Personen zueinander standen.
Neben der toten Person gab es zwei Verletzte. Eine Person erlitt schwere Verbrennungen. Sie wurde zur medizinischen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber nach Berlin gebracht. Eine weitere Person wurde leicht verletzt. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht oder Identität veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.
Damit beschränken sich die bestätigten Angaben zum Personenschaden auf einen Todesfall sowie eine schwer und eine leicht verletzte Person. Über den weiteren Gesundheitszustand der Verletzten lagen am Montagmorgen keine neuen gesicherten Informationen vor.
An den Löscharbeiten waren nach Angaben des Landkreises rund 90 Feuerwehrleute beteiligt. Im Einsatz waren unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren aus Wusterhusen, Lubmin, Kemnitz, Rubenow, Loissin, Freest und Hanshagen. Hinzu kamen der Versorgungstrupp Lodmannshagen, Löschgruppen aus Pritzwald und Gustebin sowie Kräfte der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gützkow.
Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden. Die Zahl der eingesetzten Kräfte zeigt den Umfang der Löscharbeiten und der anschließenden Arbeiten an der vollständig zerstörten Gartenlaube. Angaben dazu, ob weitere Gebäude oder Parzellen beschädigt wurden, lagen zunächst nicht vor.
Vierow gehört zum Landkreis Vorpommern-Greifswald und liegt in der Nähe des Ostseebades Lubmin. Die Gartenanlage war am Sonntag über mehrere Stunden Einsatzort für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
Nach Abschluss der ersten Löscharbeiten übernahm die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Auch der Kriminaldauerdienst war mit dem Fall befasst. Die genaue Brandursache war zunächst ungeklärt. Behördliche Angaben zu einem technischen Defekt, einer fahrlässigen Verursachung oder einer vorsätzlichen Brandlegung lagen zunächst nicht vor.
Damit ist auch offen, wo genau das Feuer in der Gartenlaube seinen Ausgang nahm. Eine konkrete Ursache lässt sich aus dem bisherigen Einsatzgeschehen nicht ableiten. Die Ermittler müssen unter anderem die Brandstelle und mögliche Spuren auswerten.
Der Fall liegt inzwischen auch bei der Staatsanwaltschaft. Weitere Einzelheiten zu deren Beteiligung oder zu einem konkreten Ermittlungsverfahren wurden zunächst nicht bekannt.
Auch zur Identität der in den Trümmern gefundenen toten Person gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Gleiches gilt für die beiden Verletzten. Die Polizei hatte bis Montagmorgen weder Namen noch weitere persönliche Daten veröffentlicht.
Unklar blieb zunächst außerdem, ob die Identität der verstorbenen Person bereits intern festgestellt werden konnte oder ob dafür weitere Untersuchungen notwendig sind. Gesicherte Angaben zu einer möglichen Todesursache lagen ebenfalls nicht vor.
Fest steht bislang, dass am Sonntagmittag eine Gartenlaube in Vierow vollständig brannte, Einsatzkräfte anschließend einen toten Menschen fanden und zwei weitere Personen verletzt wurden. Die weiteren Hintergründe sind nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
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